Mittwoch, 30. September 2009

Ueli Maurer's neue Zukunft


Der Tagi Artikel von heute hat mich einfach inspiriert...

«Man erstickt in der Förmlichkeit»


«Man erstickt in der Förmlichkeit»

Ueli Maurer fühlt sich als Bundesrat stark abgeschirmt. Die Zwänge seines Amts empfindet er ein Stück weit als Realsatire. Mehr...


ist das seine Zukunft...

Dienstag, 29. September 2009

Mail aus Internet heraus

Bei einem Mailserverzusammenbruch konnten viele Mitarbeitende nicht mehr mailen und hatten kein Alternativ Mail eingerichtet - was natürlich sträflich ist...

Es gibt im Internet einige Webseiten, die Mailversand anbieten, meist mit dubiosen Absichten, warum soll den jemand nicht aus seinem Mailprogramm mailen? Nun hier ist ein solcher Dienst:

Samstag, 26. September 2009

iPhone Teil 3

Zwang zu Standard Programme von Mac

Eigentlich verständlich, dass Apple die Vielfalt der Programme einschränken will, sonst funktioniert es ja ohnehin nicht. So kommt für die Synchronisation mit iPhone vor allem das Mailprogramm Mail und nicht Entourage in Frage, für Kalender iCal und nicht denjenigen von Entourage usw. Ich habe mich dagegen gesträubt, dass nun alles so vorgeschrieben wird, vor allem wenn man a) mit anderen Programme gewohnt ist und b) diese offensichtlich besser sind.

Aber ich will mir auch keinen Ärger einhandeln und möglichst mit einfachen Mitteln kompatibel, sprich synchron bleiben. Dabei verzichte ich auf zusätzliche Features - bzw. hoffe diese noch zu entdecken.

Adressbuch
  • Das kleine Adressprogramm von Mac ist wirklich ärgerlich, unhandlich und mühsam. Aber es ist dasjenige, dass sich am leichtesten mit iPhone synchronisieren lässt.
  • Adressen können nur sehr umständlich editiert werden
  • Neue Felder sind zwar möglich, aber ich habe es nicht geschafft diese anzuzeigen
  • Die Bearbeitung des Eingabeformulars ist umständlich
  • Hilfreich ist das Programm Bento 2, dass sich als Demoversion einrichten lässt. Damit kann man aus Excel die Daten einfach importieren und dann mit Adressen synchronisieren.
  • Wichtig ist, dass man sich stur an die Adressfelder von Adressbuch - andere Felder kann man zwar anlegen aber nützt irgendwie nichts
iCal
  • Da ich keine Erfahrung mit dem Kalenderprogramm von Entourage habe, konnte ich iCal ganz unvoreingenommen einsetzen. Es funktioniert gut und einfach
  • Daylite Touch: Mit dieser App kann man Termine im Querformat darstellen. Ausserdem kann auf die Terminkalender der Kollegen zugreifen und Aufgaben an andere «Daylite Touch» Benutzer delegieren. Die App ist kostenlos. Achtung: Funktionier NUR ONLINE.
Mail
  • An Mail stört mich eigentlich nur, die Darstellung der Spalten: Ich bin mir von Outlook und nun auch von Entourage gewohnt 3 Spalten zu haben: Ordnerstruktur - Kurzinfos Mail und rechts im grössten Fenster die Vorschau. Bei Mail ist links auch die Ordnerstruktur, dann ist auf der 2 Spalte oben die Kurzinfo und unten die Vorschau. Daran werde ich mich gewöhnen können
  • Ansonsten ist alles andere auch vorhanden: Regeln, AutoBcc, verschiedene Ordner (jedoch konnte ich diese nicht hierarchisch gliedern)
iPhoto
  • Seit nun gut 6 Monaten habe ich den Mac und hatte noch nie Zeit meine Fotos wirklich zu sortieren und mit iPhoto zu indizieren. Das muss jetzt dann geschehen
  • Dazu erhoffe ich mir dann die Veröffentlichung auf mobile.me
iMovie
  • Auch hier stehen die ersten Versuche noch an. Zwar hat unser Sohn schon einiges damit gemacht, vgl. sein Youtube Video vom Conveniat. Aber hier möchte ich noch ein eigenes Konto im Youtube, wo ich dann von iPhone die Filme direkt laden kann.

Mittwoch, 23. September 2009

Apple Care Hotline - Problem mit HP 2605dn

Ich habe für meinen MacBook kurz vor Ablauf der 1 Jahresgarantie einen AppleCare Protection Plan gekauft (war bei www.digitec.ch rund 50 Fr. günstiger). Damit habe ich 2 Jahre zusätzliche Garantie und Hotline.

Heute teste ich einmal diese Hotline: 0848 000 132 (Mo-Fr 8 - 19.45 und Sa 10-17.45 Uhr). Wegen Broschürendruck HP 2605dn

Meine Erfahrung:
  • Die Wartezeit wurde bis zu 10 Minuten angekündigt, bei einem Freisprechtelefon lässt daneben noch einiges erledigen inkl Backroundmusik vom Telefon
  • Es meldet sich eine Frau und fragt nach der Seriennummer -> Apfel -> Über diesen Mac -> Weitere Informationen -> Seriennummer (System) und die Version des OX
  • Sehr freundliches Gespräch, wenn auch die Supporterin ratlos . Aber sie hat mich zu einem Techniker weiterverbunden. Die sonst übliche Antwort: "Das ist ein Treiberproblem erkundigen sie sich beim Druckerhersteller ist nicht gekommen"
  • Konnte jedoch nicht weiterhelfen. Die Installation des neuen Druckertreiber von Snow Leopard bring keine Lösung -> Option Fertigstellen -> Broschürendruck fehlt gänzlich
  • Also muss ich wieder den alten Treiber ab Website HP installieren, dort ist zwar die Option Fertigsellen -> Broschürendruck vorhanden, lässt sich aber nicht auswählen
  • Druckersystem zurücksetzen
Hier der Hinweis aus der Treiberinstallation 2605dn:

Einrichtung der Mac OS X-Druckerwarteschlange für Ihren HP LaserJet-Drucker:

Führen Sie im Anschluss an die Software-Installation die folgenden Schritte aus, um die Druckereinrichtung abzuschließen:

1. Verbinden Sie das USB- oder Ethernet-LAN-Kabel mit dem Gerät. Schalten Sie das Gerät ein.
2. Öffnen Sie das Dokument, das gedruckt werden soll, und wählen Sie "Datei > Drucken".
3. Wählen Sie am unteren Rand des Popup-Menüs "Drucker" den Befehl "Drucker hinzufügen".

Verbindung mit einem Gerät, das über USB oder ein lokales Netzwerk verbunden ist:
4. Wählen Sie das Gerät in der Liste "Standardbrowser" aus, wenn das Gerät lokal mit dem Netzwerk (Bonjour) verbunden ist oder über ein USB-Kabel angeschlossen ist.

Verbindung mit einem IP-Drucker oder einem Gerät in einem anderen Teilnetz:
5. Wählen Sie die Option "IP-Drucker".
a. Wählen Sie im Popup-Menü "Protokoll" den Befehl "Jetdirect -> Socket".
b. Drucken Sie mithilfe des Gerätebedienfelds einen Konfigurationsbericht, und ermitteln Sie die IP-Adresse.
c. Geben Sie die IP-Adresse des Druckers in das Feld "Adresse" ein.
6. Der passende Druckertreiber wird automatisch ausgewählt.
7. Klicken Sie auf "Hinzufügen", um die Druckerwarteschlange zu erstellen.

Hinweise zur Fehlerbehebung:

Problem: Der Drucker ist nicht in der Druckerbrowserliste enthalten.
Lösung: Wenn der Druckername nicht in der Druckerliste angezeigt wird, versuchen Sie eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen:
a. Prüfen Sie, ob das verwendete Kabel (USB oder Netzwerk) richtig mit dem Drucker und der Druckdatenquelle (Hub oder Computer) verbunden ist.
b. Prüfen Sie, ob das Gerät eingeschaltet ist.
c. Starten Sie den Computer und/oder das Gerät neu.
d. Der Drucker befindet sich eventuell in einem anderen Teilnetz. Wenn dies der Fall ist, muss das Gerät mit der Option "IP-Drucker" eingerichtet werden.
e. Wenn mehrere baugleiche Geräte an das lokale Netzwerk angeschlossen sind, wählen Sie das Gerät anhand des Namens aus, der dem Bonjour-Dienstnamen auf der Netzwerkberichtsseite des Geräts entspricht. Drucken Sie zur Überprüfung mithilfe des Gerätebedienfelds eine Netzwerkberichtsseite.


Problem: Der Treiber für den generischen PostScript-Drucker wird automatisch ausgewählt.
Lösung: Wenn der Treiber für den generischen PostScript-Drucker automatisch ausgewählt wird, versuchen Sie eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen:
a. Bei Verbindung über USB löschen Sie das Gerät manuell aus der Druckerliste, schalten das Gerät aus und dann wieder ein. Das Gerät wird nun automatisch mit dem richtigen Druckertreiber hinzugefügt.
b. Suchen Sie im Dialogfenster "Druckerbrowser" in der Liste "Drucken mit" nach dem passenden Druckertreiber für Ihr Gerät.
c. Wenn der Druckertreiber nicht in der Liste zu finden ist, starten Sie den Computer neu.
d. Installieren Sie die Druckersoftware neu.
e. Eventuell bestehen Probleme mit der Dateizugriffsberechtigung. Öffnen Sie das Festplattendienstprogramm, wählen Sie das Mac OS X-Startlaufwerk, und klicken Sie auf "Festplattenberechtigungen reparieren".

Die Lösung des Problems ist jedoch viel einfacher:

Aus einem Blog:
Ich hab' das gerade mal mit einem Word Dokument und meinem HP 2605dn probiert. Das funktionierte mit dem Broschürendruck unter "Fertigstellen" ohne Probleme.

Allerdings erst, nachdem ich die Duplex- und "Mehrere Seiten auf ein Blatt" Einstellungen unter "Layout" wieder zurückgesetzt hatte...

Mac Clonen

Ein neuer Mac soll mit Carbon Copy Cloner im Nu aufgesetzt sein. Ich bin gespannt. Hier die Anleitung von (http://www.macnews.de/news/103880):

CCC kann weit mehr als bloß eine Festplatte klonen, aber für unsere Zwecke benötigen wir nur die Grundfunktionen.
  • Als erstes autorisieren Sie sich als Administrator, indem Sie nach Programmstart auf das Schlosssymbol am linken unteren Bildschirmrand klicken.
  • Danach können Sie im linken Fenster die "Quelle" des Klonvorgangs wählen.
  • Wählen Sie hier Ihr Startlaufwerk (z.B. "Macintosh HD").
  • Im rechten Teil des Fensters wählen Sie nun das Ziel aus - Ihre externe Festplatte (oder eine ausreichend große Partition).
  • Sollten Sie die Festplatte gerade erst erstanden haben, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie im MS-DOS-Format (FAT32 oder NTFS) vorformatiert ist.
  • Mit dem Festplatten-Dienstprogramm können Sie das überprüfen und müssen das Laufwerk im Mac-Standard (Journaled) [HFS+] löschen. Frühere Daten auf dieser Platte gehen dann aber verloren.
  • Wichtig ist auch zu überprüfen unter dem Reiter "Partitionieren", mit welcher Partitionstabelle dies passiert: Intel-Macs benötigen die Einstellung "GUID", Power PCs starten mit dem herkömmlichen Apple Partitionsschema - diese wichtigen Feineinstellungen befinden sich hinter der Schaltfläche "Optionen...", werden vom Mac üblicherweise aber je nach Plattform automatisch gesetzt.
  • Ist dies gemacht, können Sie in CCC dann auf den Knopf "Klonen" drücken, wenn neben dem Finder und CCC selbst keine weiteren Programme mehr geöffnet sind.
  • Dieser Klonvorgang kann mehrere Stunden dauern, berücksichtigen Sie dies bitte vorher. Sie sollten in dieser Zeit nicht mit ihrem Mac arbeiten. (80 GB ging bei mir in 55 Minuten)
  • Einen Warnhinweis, ein Klonvorgang auf Blockebene sei nicht möglich, können Sie übrigens getrost ignorieren.

Testen Sie das Backup
  • Die identische Kopie Ihrer internen Festplatte sollte genau das können, was die interne auch kann - startfähig sein. Wie eingangs erwähnt kommen die meisten PowerPC-Macs nur mit Firewire-Festplatten und der Apple-Partitionstabelle als externem Startlaufwerk klar, Intel-Macs sind da genügsamer und akzeptieren auch USB-Festplatten, zum Starten ist hier aber die GUID-Partitiontable notwendig.
  • Nach Abschluss des Klonvorgangs starten Sie Ihren Mac neu und drücken nach dem Gong die Wahl-Taste (auch als Option-, ALT- oder Weiche-Taste bezeichnet). Halten Sie diese Taste gedrückt, bis der Startup-Manager Ihnen eine Auswahl von startfähigen Volumes anbietet - das kann einige Sekunden dauern.
  • Jetzt sollte neben der internen Festplatte auch die externe HD angezeigt werden.
  • Mit einem Klick auf den externen Klon und der Bestätigung per Klick auf den Rechtspfeil starten Sie nun vom Klon-System. Üblicherweise dauert dies ein wenig länger als gewohnt, ist der Startvorgang abgeschlossen, dann präsentiert sich ihr Mac aber so, wie Sie es kennen - eben geklont.
Restore - System neuem Mac übertragen:
  • Booten Sie vom Backup aus. Diskimage per USB oder Firewire an den zu überschreibenden oder neuaufzusetzenden Mac anschliessen.
  • Starten des neuen Mac mit ALT
  • Es erscheint ein Bootmanager -> Hier die externe Festplatte wählen (Für Windows User unglaublich: Man kann einfach so von einer externen Festplatten booten und ganz normal von dieser arbeiten...)
  • Formatieren Sie das Laufwerk, auf dem Sie die Daten neu aufspielen möchten. Sie können auch versuchen, mit der CCC- Synchronisationsmöglichkeit Ihre Datensicherung mit dem beschädigten System abzugleichen. Eine verlässliche Wiederherstellung ist damit allerdings nicht garantiert, je nachdem wie groß der Schaden an Ihrem System und wie alt Ihre Datensicherung ist. Ich empfehle, wenn möglich die Zieldisk zu formatieren. (zur Formatierung siehe oben)
  • Starten Sie CCC
  • Wählen Sie das Laufwerk mit der Datensicherung als Quell- und dann das passende Ziellaufwerk.
  • Die Standardvoreinstellungen können auch hier bleiben wie sie sind (nur die Option "Bootfähig machen" ist ausgewählt).
    Klicken Sie auf das Schloss zur Eingabe des Administrator-Passwortes (erforderlich, um die Berechtigungen und die Besitzverhältnisse der Systemdateien zu bewahren), dann klicken Sie auf den Klonen-Button.
  • Wenn Sie auf einen Mac älterer Bauart klonen (z.B. beige G3s), dann müssen Sie nach dem Klonvorgang "Bless Old World Zieldisk" markieren. (A.d.Ü.: Mir ist in diesem Zusammenhang keine angemessene Übersetzung von "to bless" bekannt. Ein "gesegneter Systemordner" ist der für den nächsten Bootvorgang maßgebende Systemordner.)
  • Sollte zu wenig Platz auf der zu installierenden Festplatte sein, kann man einfach Teile vom Image abwählen, z.B. Benutzerdaten usw.
  • Sollte CCC Probleme beim überspielen machen, hilft einen "gesicherten Systemstart": Neustart mit Drücken der Tasten ALT + XX + XX. Dann werden viele Berechtigungen neu geschrieben
Wenn die Festplatte in einem alten Minimac zu klein ist, kann diese relativ einfach ausgebaut werden, wobei das wichtigste Werkzeug ev. nicht zur Hand ist: Ein Malerspachtel!!! (Kein Witz).

Dienstag, 22. September 2009

Snow Leopard

Das Update ging flink - in 45 Minuten war der Mac wieder einsatzbereit. Hier einige Gedanken:
  • Preis ist günstig: 39 Fr. Einzelplatzversion, 75 Fr. Familienlizenz für 5 Mac. Ich habe die Familienlizenz gekauft und 3 Wochen darauf gewartet. Es hat keinerlei Serienummer. Wird also das gleiche sein, wie die Einzelplatzversion, die sich wohl auch beliebig installieren lässt... Naja
  • Filemaker 8.5 läuft nicht mehr auf Snow Leopard. Das ist bitter und verdirbt den Preis. Ein Update in der Studentenversion kostet stolze 300 Fr.
  • Mit Snow Leopard funktioniert HP Laserjet 2605dn der Broschürendruck nicht mehr... Es wird empfohlen nach Snow Leopard die Treiberinstallation von Leopard zu wiederholen.

Samstag, 19. September 2009

Südamerikas Militär verschlingt Milliarden während daneben Menschen verhungern


Tagesanzeiger von Hans Moser, Buenos Aires. Aktualisiert am 19.09.2009



Wirtschaftskrise und Armut hindern die Regierungen in Südamerika nicht daran, Unsummen für neue Waffen auszugeben. Militärexperten wollen aber nicht von einem Wettrüsten sprechen.

Modernisierung der Streitkräfte: Chile bestellt französische U-Boote.

Modernisierung der Streitkräfte: Chile bestellt französische U-Boote.
Bild: Keystone

Kampf gegen die Guerillas: Auch Kolumbien rüstet auf.

Kampf gegen die Guerillas: Auch Kolumbien rüstet auf. (Bild: Keystone)

So viel hat Südamerika für sein Militär ausgegeben

Alle reden von Hugo Chávez. Venezuela ist jedoch keineswegs das einzige Land der gesamten Region, das mit viel Geld sein Kriegswaffenarsenal grundlegend erneuert. Nach Angaben des Internationalen Instituts für Strategische Studien (IISS) in London sind die Militärausgaben in Lateinamerika zwischen 2003 und 2008 um 91 Prozent gestiegen. Von den insgesamt 55 Milliarden Franken, die im vergangenen Jahr für die Streitkräfte in Lateinamerika ausgegeben wurden, entfielen knapp 40 Milliarden auf die südlichen Staaten.

Chiles Militärs schwimmen im Geld

Im regionalen Vergleich liegt Brasilien mit 28 Milliarden Franken klar an der Spitze vor Kolumbien, Chile, Argentinien und Venezuela. Gemessen am Bruttoinlandprodukt machten in Brasilien die Militäraufwendungen 1,6 Prozent aus, in Kolumbien, das im Kampf gegen die Drogenmafia und die Guerilleros massiv von den USA unterstützt wird, waren es 5,7 Prozent, in Venezuela 1,1 Prozent. Bei den Pro-Kopf-Ausgaben führte Chile mit 250 Franken deutlich vor Kolumbien (85 Franken) und Brasilien (60 Franken).

Chile gehört seit längerem zu den Grosseinkäufern von Waffen; keine andere Armee der Region hat ihr in die Jahre gekommenes Kriegsgerät so umfassend durch Waffensysteme der neuesten Generation ersetzt wie die chilenische. Die Militärs schwimmen dank des 1958 eingeführten «Kupfergesetzes», das ihnen zehn Prozent der Gewinne des staatlichen Kupferkonzerns Codelco garantiert, förmlich in Geld. Dieses Privileg soll jetzt aber abgeschafft werden; Präsidentin Michelle Bachelet unterzeichnete kürzlich eine entsprechende Gesetzesvorlage. Über ähnliche Rüstungsfonds, die mit Erlösen aus dem staatlichen Verkauf von Rohstoffen gespeist werden, verfügen Ecuador, Peru und Bolivien.

Chavez fühlt sich durch USA bedroht

Die jüngsten Aufrüstungspläne, die für Schlagzeilen sorgten, stammen aus Venezuela und Brasilien. Venezuelas Staatschef Hugo Chávez gab dieser Tage bekannt, dass Moskau ihm ein Darlehen von 2,4 Milliarden Franken zur Finanzierung von 92 russischen Panzern des Typs T-72 sowie Raketenabwehrsystemen und Raketenwerfern gewähre. Der ehemalige Fallschirmspringeroffizier rechtfertigte den Waffenkauf damit, dass sein Land sich durch die geplante verstärkte US-Militärpräsenz auf sieben kolumbianischen Basen bedroht fühle.

Chávez beschuldigte die Vereinigten Staaten einmal mehr, eine Invasion in Venezuela zu planen und die Ölfelder besetzen zu wollen. Washington ging auf den Vorwurf aus Caracas nicht ein, zeigte sich aber besorgt über die Aufrüstung. Aussenministerin Hillary Clinton forderte Garantien dafür, dass die Waffen nicht in die Hände von Aufständischen oder Drogenhändlern geraten.

Brasiliens Führungsanspruch

Wenige Tage zuvor hatten Brasilien und Frankreich mehrere Abkommen für eine strategische Rüstungspartnerschaft unterzeichnet. Brasilien bekräftigte seine Absicht, 36 Rafale-Jagdflugzeuge des französischen Unternehmens Dassault zu kaufen. Ferner schlossen die beiden Länder eine Vereinbarung über den Kauf von vier konventionellen U-Booten und die Entwicklung eines Atom-U-Boots in einer brasilianisch-französischen Rüstungsfirma ab. Zudem will Brasilien 50 Helikopter erwerben. Für dieses Projekt sollen bis zum Jahr 2021 insgesamt 14 Milliarden Franken aufgewendet werden.

Verteidigungsminister Nelson Jobim wies gegenüber lokalen Medien den Vorwurf zurück, Brasilien betreibe ein Wettrüsten. Die Abkommen mit Frankreich, so betonte er, zielten lediglich darauf ab, die heimische Industrie zu stärken und zu verteidigen. In Tat und Wahrheit geht es dem gemässigten linken Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva, der auf der internationalen Bühne Brasiliens Interessen wesentlich selbstbewusster vertritt als frühere Staatschefs, mindestens so sehr darum, mit den Waffenkäufen den regionalen Führungsanspruch seines Landes zu untermauern.

Streitkräfte modernisieren

Die südamerikanischen Regierungen begründen ihre Einkaufstouren auf dem weltweiten Rüstungsmarkt in der Regel mit dem grossen Modernisierungsbedarf ihrer Streitkräfte. Die Waffenarsenale in der Region sind zum Teil tatsächlich veraltet, doch bei weitem nicht alle Rüstungskäufe lassen sich damit rechtfertigen.

Die Modernisierung, schreibt der Rüstungsexperte Michael Radseck vom Giga-Institut in Hamburg in einer in der Zeitschrift «Matices» erschienen Analyse, dürfe kein Selbstzweck sein: «Rüstungskäufe bedürfen der Rückbindung an glaubhafte militärische Bedrohungen. In Südamerika aber folgt die Erneuerung einer gänzlich funktionsfremden Logik, wenn sich Art und Umfang der Waffenkäufe nach der Höhe der Weltmarktpreise für Kupfer (Chile) oder Erdöl (Venezuela) bestimmen oder an den Ambitionen und Projektionen einer regionalen Führungsmacht (Brasilien) auszurichten haben.»

Eigentliche Risiken verkannt

Radseck verfolgt wie andere unabhängige Beobachter die Aufrüstungstendenzen in Südamerika mit Besorgnis. Auch deshalb, weil die nationalen Alleingänge bei der Beschaffung von Kriegsmaterial die überfällige regionale Integration behindern. Von einem Wettrüsten spricht er jedoch nicht. Umso deutlicher weist er auf das Risiko hin, dass sich der Subkontinent am Ende an seinen eigentlichen Sicherheitsrisiken vorbeirüsten könnte. Armut und Defiziten im Bildungs- und Gesundheitswesen ist weder mit russischen Kampfpanzern noch mit französischen Jagdbombern beizukommen – genauso wenig wie der wachsenden Unsicherheit in den Grossstädten und dem sich ausbreitenden organisierten Verbrechen.(Tages-Anzeiger)

Mittwoch, 16. September 2009

Bewahre uns Gott - La paz del Señor

346 - Evangelisch reformiertes Gesangbuch

1. La paz del Señor, la paz del Señor, la paz del resucitado:

der Friede des Herrn, der Friede - des Herrn, der Friede des Auferstandenen

la paz del Señor a ti y a mí, a todos alcanzará.
der Friede des Herrn, dich und mich, alle wird er erreichen.

2. La paz del Señor, la paz del Señor, la paz del resucitado:
der Friede des Herrn, der Friede - des Herrn, der Friede des Auferstandenen

se hace presente ahora y aquí apréstate a recibirla.
er erscheint jetzt und hier, mach dich bereit, ihn zu erreichen.

3. La paz del Señor, la paz del Señor, la paz del resucitado:
der Friede des Herrn, der Friede - des Herrn, der Friede des Auferstandenen

no puede vivir encerrada en sí, apréstate a compartirla.
kann nicht in sich verschlossen leben, mach dich bereit, ihn mit anderen zu teilen.

Dienstag, 15. September 2009

Schlauer Fuchs... Rabe

An der Universität Camebridge wurden Raben Wassergläser mit einem darin treibenden Wurm präsentiert. Die cleveren Vögel beförderten diesen in Schnabelhöhe, indem sie den Wasserspiegel mit Steinen anhoben. Und nicht nur, dass sie überhaupt Steine in das Glas warfen, sie wählten sogar bewusst große Steine aus, um schneller an den Wurm zu kommen.

Experiment 2, Trial 13, Monroe from Cambridge University on Vimeo.

Feine (selbstgestickte) Musik



Kurt Schneider hat ein beeindruckendes A Capella-Medley zu Ehren Michael Jacksons arrangiert. Fünfstimmig vorgetragen von ein und derselben Person – Sam Tsui. Da hat offensichtlich Jemand außer von Musik auch noch von Kameras oder Klonen Ahnung...




ein Mann Chor - Einmann Chor

Donnerstag, 10. September 2009

Liturgien der Evangelischen Kirche Thurgau

Hier vor allem die alten Liturgien von Christian Herrmann, Pfarrer in Gachnang

Liturgien

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts werden in Zürich immer vermehrt auch die Formen der verschiedenen Gottesdienste oder Amtshandlungen in den Gesangbüchern abgedruckt. Liturgien im Sinne der katholischen Kirche gab es nicht, so dass nur die Gebete und die zu den Amtshandlungen angeordneten Bibeltexte angezeigt wurden. Zunächst war es nur die Abendmahlsform (Zü.1712.1.He.), zu der später auch die Gottesdienstformen, Taufen, Eheeinsegnungen, Danksagungen an Beerdigungen, die Kinderlehrgottesdienste (Zü.1769. 4.He.) und seit 1853 auch die Konfirmationsordnung (Zü.1853.2.He.) hinzukamen. Sie wurden bis 1853 unter dem Titel Fest- und Nachtmahls-Andachten und danach unter Gebete und Handlungen veröffentlicht. Erst bei der Herausgabe des Achtörtigen Gesangbuches von 1890 erschienen sie zum ersten Mal unter dem Titel Liturgie. Für die Pfarrer gab es spezielle „Gebet- und Ordnungsbücher“, die in den jeweiligen Pfarrämtern auflagen. 1769 erschien eine verbesserte Auflage der alten Ordnung, die am 4. März vom Rat der Stadt Zürich bestätigt, und an alle Pfarrämter verschickt wurde (Lit.1769.1.He.). Da der Gottesdienst nur aus Gebet und Predigt bestand, ist in diesen Ordnungen der Gemeindegesang nie erwähnt. Der Schwerpunkt wird vor allem auf das Gebet gelegt, das in fester Form den Pfarrern vorgeschrieben wurde, von ihnen nicht verändert werden durfte und an den Sonntags- und Wochengottesdiensten (Dienstag-, Mittwoch- und Samstagabend) vorgelesen werden musste. Vom 19. Jh. bis Mitte des 20. Jahrhunderts hatte jede Landeskirche ihre eigenen Liturgiebücher. Anfang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts erfasste die reformierten Kirchen eine „Liturgiewelle“, die dazu führte, dass 1962 von der deutschschweizerischen Liturgiekonferenz der erste Band einer für alle Landeskirchen der deutschsprachigen Schweiz gültige Liturgie herausgegeben wurde, deren letzter Band im Jahr 2000 erschien und an alle Pfarrämter verschickt wurde. Da sie aber nicht als verbindlich erklärt werden konnte, gibt es heute noch vereinzelte Gemeinden, die die alten Gottesdienst- und Abendmahlsformen beibehalten haben (z. B. Gachnang). Die erste, in Gesangbüchern abgedruckte Liturgie, in der auch die Lieder des Gemeindegesangs als fester Bestandteil der Liturgie dazugehören, wurde erst im Gesangbuch von 1998 aufgeführt.

Gottesdienstform 1769 (Zü.1769. Li.)

· Eingangsspruch

· Gebet vor der Predigt

· Unser Vater

· Predigt

· Gebet nach der Predigt

· Unser Vater

· Segen

Kinderlehrform 1769 (Zü.1769.Li.)

· Eingangsspruch

· Gebet vor der Unterweisung

· Unser Vater

· Unterweisung

· Gebet nach der Unterweisung

· Segen

Abendmahlsform 1714 (Zü.1712.1.He.)

· Direkt nach der Predigt wird von der Kanzel das Eingangsgebet mit abschliessendem Unser Vater gesprochen. Es folgt die Entlassung und danach geht der Diener zum Tisch des Herrn und es folgen:

· Eingangsspruch (Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen)

· Einführung in das Abendmahl

· Lautes Gebet der Gemeinde

· Bibellesung: 1Kor 11

· Gotteslob

· Danksagung

· Bibellesung: Jh 6

· Apostolisches Glaubensbekenntnis

· Einleitende Worte zum Abendmahl mit Busse und Aufforderung der Gemeinde zum Niederknien

· Unser Vater (Gemeinde kniet)

· Gebet der Gemeinde vor dem Abendmahl (Gemeinde kniet)

· Einsetzungsworte (Gemeinde kniet)

· Übergangsworte zur Austeilung (Gemeinde kniet)

· Austeilung des Abendmahls (Gemeinde kniet)

· Aufforderung der Gemeinde zum Aufstehen und Ermunterung zum Lob Gottes

· Vermahnung und Tröstung der Gemeinde

· Aaronitischer Segen

· Aufruf zum Almosen-Geben und zur Fürbitte

Taufform 1769 (Zü.1769.4.He.)

· Eingangsspruch

· Tauffrage an die Taufpaten

· Bibellesung: Mk 10

· Apostolisches Glaubensbekenntnis

· Fürbittgebet für das Kind

· Unser Vater

· Ermahnung und Inpflichtnahme der Taufpaten

· Tauffrage

· Taufe: Ich taufe dich im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen.

· Taufsegen

Eheeinsegnungsform 1769 (Zü.1769.4.He.)

· Eingangsspruch

· Ankündigung der Vermählung

· Möglichkeit des Einspruches

· Bibellesung: Mt 19

Der Pfr. fasst die beiden Hände der Verlobten und nimmt jedem einzeln das Eheversprechen ab: Ihr NN bekennet ihr hier öffentlich, dass ihr NN mit ehelicher Treue zugetan sein wollt? So sprechet Ja. Das bestätige Gott der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen.

· Ehesegen

· Fürbittengebet

· Unser Vater

· Segen

Danksagungsform bei Begräbnissen 1769 (Zü.1769.4.He.)

· Abdankungsformular mit Dank der Trauerfamilie an die Gemeinde

· Fürbittengebet

· Unser Vater

· Aaronitischer Segen

Konfirmationsform 1853 (Zü.1853.4.He.)

· Eingangsspruch

· Gebet

· Ansprache

· Bekenntnis

· Gelübde

· Einsegnung

· Schlussgebet

Fest- und Nachtmahlsandachten (Zü.1766.1.He.); Gebet und Ordnungsbuch der Stadt und Landschaft

Zürich (Zü.1769.Li.); Prediger-Ordnung für die evangelischen Geistlichen des Kantons Thurgau (Fr.1830.PO.)

1.14. Das Abendmahl

Aus den Abendmahlsformen der alten Ordnungen ist ersichtlich, dass die Gemeinde noch Anfang des 18. Jahrhunderts während dem Unser Vater, den Einsetzungsworten und der Austeilung des Abendmahls kniete (Zü.1712.1. He.). Erst von der Mitte des 18. Jahrhunderts wird die Anweisung zum „Niederknien“ und „Auf-knien“ durch das Wort „Zudienen“ ersetzt, was darauf hinweist, dass in dieser Zeit eine Änderungen der Abendmahlsform stattfand. Im Nachtmahlsbüchlein von 1766 sind noch beide Formen aufgeführt (Zü.1766.1.He.).

Ob es auch Gemeinden mit wandelndem Abendmahl gab, ist aus den Abendmahlsformen nicht eindeutig ersichtlich. Einzig aus der Anweisung der «Seufzer» während der Abendmahlsfeier, kann der Schluss gezogen werden, dass bis Mitte des 19. Jahrhunderts das wandelnde Abendmahl üblich war. Hier wird ein «Seufzer» mit der Bemerkung angegeben «wenn man zum Tisch des Herrn geht» (Zü.1712.1.He.; Sch. 1867.1.He.).

Im Kanton Thurgau setzte sich die „sitzende Communion“ erst Anfang des 19. Jahrhunderts durch. So heisst es in der Predigerordnung des Kantons Thurgau aus dem Jahre 1830: «Es ist zu wünschen, dass überall die sitzende Communion stattfinden möchte. Sie soll daher, wo sich die Stimmung der Gemeinde nicht dagegen erklärt, eingeführt werden.» Dies ist ein Hinweis darauf, dass im Thurgau bis 1830 entweder die „kniende“ oder die „wandelnde“ Abendmahlsform üblich war. (Fr.1830.PO.).

Bemerkenswert sind die in den Gesangbüchern aufgeführten «kurzen Seufzer» vor, während und nach dem Abendmahl. Dies sind kurze Gebete, die der fromme Christ vor allem während der Austeilung und dem Empfang von Brot und Wein zu sprechen hatte. Zum Beispiel beim Empfang des heiligen Brotes: «O liebster Jesu, der du im Himmel zur Rechten des Vaters sitzt; ich gedenke an dich und deine Liebe; so gewiss ich dies Brot empfange und esse, so gewiss bist du am Kreuz gestorben; für mich gestorben; dass auch ich ewig selig würde, wenn ich an dich glaube und nun nach deinem Willen lebe», oder beim Empfangen des Weines: «Jesu Christe, so gewiss ich diesen heiligen Kelch trinke, so gewiss hast du dein Blut am Kreuz vergossen, und damit deine Verheissung versiegelt, dass du dem reuenden und bussfertigen Sünder alle seine Sünden vergeben wollest. Auch zur Verzeihung meiner Sünden ist dein Blut geflossen, wenn ich mich dir von nun an von ganzem Herzen ergebe» (Zü.1766.1.He.). Diese Kurzgebete betonen vor allem den symbolischen Charakter des Abendmahles, das als Zeichen der konkreten Sündenvergebung und der Erlösung für den Empfänger gilt.

1.15. Wochengottesdienste

Besondere Beachtung fanden in den Katechismusgesangbüchern die regelmässigen Wochengottesdienste am Dienstag-, Mittwoch- und Samstagabend. Diese wurden im 19. Jahrhundert im Zuge des Kulturkampfes per Anordnung durch den Kirchenrat abgeschafft und in einer zweiten Verordnung des Thurgauer Kirchenrates heisst es, dass jene Pfarrer, die die Wochengottesdienste weiterhin abhielten, mit Sanktionen rechnen müssen.

Beeinflusst von den Freikirchen versuchte der Thurgauer Kirchenrat 1926 erneut einen Wochengottesdienst am Abend in den Wintermonaten einzuführen (Kreisschreiben des evangelischen Kircherates des Kantons Thurgau Nr. 104, 1926), was sich aber nicht durchsetzen konnte.

Die Zürcher Gottesdienstformen und die Ordnungen für die Amtshandlungen waren auch in anderen Landeskirchen im Gebrauch. Oft wurden sie in Form eines Anhangs in den Gesangbüchern der verschiedenen Kirchen verlegt.

1.16. Das Glaubensbekenntnis

In der zweiten Hälfte des 19. Jh. erfasste die ganze deutschsprachige Schweiz eine Liturgiereform. Das Apostolische Glaubensbekenntnis galt zwar nicht mehr als verbindliches Bekenntnis für die Taufe, das Abendmahl und die Konfirmation, wurde aber im Achtörtigen Gesangbuch weiterhin als geläufiges Bekenntnis abgedruckt (Zü.1890.1.He.). Die Thurgauer Synode schaffte es durch ein unvorhergesehenes Missverständnis 1871 ab und ersetzte es durch ein eigenes Bekenntnis. Dies führte zu einem heftigen, langjährigen „Bekenntnisstreit“, der in einer Kompromisslösung endete: „Auf Wunsch des Hausvaters darf bei der Taufe das apostolische Glaubensbekenntnis verlesen werden“ (Gachnanger Pfarrarchiv, B.V(1774), S. 168). Erst 1957 wurde es wieder als zusätzliches Bekenntnis akzeptiert (Li.1957.1.He.).