Samstag, 30. Juni 2012

Occasion Mac Apple

Occasion Geräte von Apple sind ein guter Deal, wenn keine Schäden versteckt werden. In der Regel ist die vor- oder vor-vorgängerversion für den halben Preis der neuen Version zu haben und kaum geringer zu verwenden. Es gibt genügend Mac Leute, die immer das Neueste haben wollen und froh sind, wenn sie noch etwas für das 2. oder 3. Neueste bekommen....

So habe ich meinen ersten MacBook gekauft und war voll zufrieden. Jetzt ist mein Kollege mit diesem Gerät zufrieden und ich habe ein etwas neueres (und schnelleres) Gerät Occasion erstanden.

Für den Kauf eigenen sich folgende Seiten:
  • Genaue technische Liste findet sich hier. Da kann man z.B. sehen ob es ein 13 oder 13.3 Zoll Bildschirm ist, oder wie viele RAM maximal verbaut werden können, ob es ein SD Slot hat usw.
  • Was ein Mac theoretisch noch Wert ist, zeigt diese Website, aber das ist nur ein Anhaltswert, der Markt ist meist anders.
  • Apple selber verkauft generalüberholte Geräte hier: http://www.refurb.me/ch/

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Dienstag, 26. Juni 2012

Elite und Kirche

Die Kirche hatte früher das Image über "die Köpfe" der Leute zu predigen und keinen Bezug zum Volk zu haben. Das scheint sich gewendet zu haben.


Die Eliten und die Kirche haben sich voneinander verabschiedet

Die Konzentration auf das Kleinbürgertum macht die Kirche für Verantwortungseliten wenig attraktiv. Zwei reformierte Zürcher Theologen beklagen sich darüber.

Von Michael Meier

«Die Welt der Führungsetagen und die Welt der Sonntagspredigt klaffen auseinander», sagt Ralph Kunz, Professor für praktische Theologie an der Universität Zürich. Der Wipkinger Gemeindepfarrer Roland Diethelm erinnert sich an eine Aussage der früheren Regierungsrätin Verena Diener, dass Verantwortungsträger, die mit einem grossen intellektuellen Anspruch umgehen müssen, von den Kirchen keine Antworten mehr bekommen und erwarten. «Die Eliten beziehen sich nicht auf die Kirche. Und die Kirche hat sich von ihnen verabschiedet.»
Beide Theologen sprechen von einer Tendenz zur Selbstverbürgerlichung der Kirche: Diese versteht sich als Volksund Familienkirche, die vom Kleinkind bis zur Oma alle abholt. Wenn die Predigt für alle verständlich sein muss, darf sie intellektuell nicht zu anspruchsvoll sein. Problematisch wird dieser Anspruch, wenn er jeden Sonntag flächendeckend in allen Gemeinden eingelöst wird. «Durch diese Konzentration kann der Eindruck entstehen, dass Religion nur etwas für kleine Kinder und alte Menschen sei», klagt Kunz. Der anspruchsvolle Gottesdienst mit intellektueller Predigt habe sich in Spezialgemeinden wie die im Gross- und im Fraumünster zurückgezogen.
Die Milieusklerose aufbrechen
Angesichts dieses Phänomens bekannte sich die Evangelische Kirche Deutschlands letztes Jahr in einem eigenen Dokument zu den «Evangelischen Verantwortungseliten». In der Zürcher Kirche peilt ein Reformprojekt sogenannte Profilgemeinden an, Bahnhofs-, Jugendoder Hochschulkirchen. Damit will man laut Diethelm, der als Synodaler in das Projekt involviert ist, die Milieusklerose der Kirche aufbrechen, deren Fokus auf das Kleinbürgertum und die Grosselterngeneration.
Ralph Kunz erinnert daran, dass noch im 19. Jahrhundert die Eliten im Escher-Wyss-Zürich die Reform der Kirche vorwärtsgetrieben hatte. «Der Prozess, dass die Kirche die Eliten wie auch die Arbeiterschaft verlieren, hat vor 150 Jahren eingesetzt.» Durch die Säkularisierung seien diese Schichten sukzessive entkirchlicht worden. Vorübergehend fühlten sich die Eliten am ehesten noch in der kirchlichen Erwachsenenbildung beheimatet. In den 60erJahren sind in Deutschland, aber auch in der Schweiz kirchliche Akademien entstanden, das Zentrum Boldern in Männedorf etwa oder die Stadtzürcher Paulus-Akademie, ebenso Spezialpfarrämter wie die Ehe- und Beratungs- oder Wirtschaftspfarrämter.
«Das war der Versuch der Kirche, die intellektuellen Eliten wieder zu erreichen», sagt Kunz. Währen 20, 30 Jahren sei das auch mehr oder weniger gelungen. «Mit der Ökonomisierung der Gesellschaft, dem aufkommenden Neoliberalismus von Reagan und Thatcher indessen fing diese Dialogkultur in den 80er- und 90er-Jahren zu bröckeln an.» Die neoliberale Elite habe die Akademien mit ihrer gesellschaftskritischen Diktion in die linke Ecke abgedrängt und marginalisiert. Aber auch innerhalb des linken Flügels sei es zu einer starken Distanzierung von der Kirche gekommen. Viele emanzipative Bewegungen hätten sich im Zuge der 68erJahre von den Kirchen abgesetzt. «Für die SP war die Kirche zu fromm, für die SVP zu links», so Kunz.
Nur eine Option unter vielen
Anders als in der 68er-Generation sind die Intellektuellen von heute laut Diethelm zwar kaum mehr kirchenfeindlichantiklerikal. Im Gegenteil, die Kirche und ihre Werte würden nicht selten als etwas Stabilisierendes empfunden. «Nur ist die Kirche auf dem Markt der Sinnstiftung und Transzendenz nicht mehr automatisch gesetzt, sondern eine Option unter vielen.» Längst sei ihr Anspruch, sowieso recht zu haben, mit dem sie einmal angetreten sei, hinfällig geworden.
Bildende Kunst, Architektur, Design lassen sich kaum mehr von der Kirche inspirieren. Vorbei auch die Zeiten der Aufklärung, wo sich die philosophische Elite von Voltaire bis Diderot an der Kirche erhitzte und rieb. Eine Figur wie Friedrich Nietzsche, der die Kirche existenziell herausforderte, findet man heute nicht mehr. Zeitgenössische Literaten und Philosophen sprechen zwar oft und gerne von der Rückkehr der Religion, doch damit ist gerade nicht die Kirche gemeint. Religion ist ohnehin nicht gleich Kirche. Selbst die Theologen, die sich zum Beispiel prominent in Ethikkommissionen äussern, gefallen sich laut Diethelm nicht selten darin, sich von ihrer Kirche abzugrenzen – die Katholiken von der Hierarchie, die Reformierten von der Dogmatik.
Für beide Theologen ist auch umgekehrt evident: Wollen die Kirchen Eliten ansprechen, müssen sie selber durch intellektuell attraktive Köpfe und Repräsentanten auf sich aufmerksam machen. Reformierte Pfarrerpersönlichkeiten, die wie Karl Barth und Leonhard Ragaz in die Gesellschaft ausstrahlten, sucht man heute vergeblich. Diethelm zufolge haben auf katholischer Seite vielleicht noch einzelne Jesuiten und Dominikaner einen intellektuellen Nimbus. Über die Ordensgemeinschaften oder Studienhäuser hätten es die Katholiken etwas einfacher, mit den Eliten in Kontakt zu bleiben.
Nicht selten aber sind Bischöfe Reizfiguren. Der populäre Abt Martin Werlen scheiterte bezeichnenderweise mit dem Versuch, die alte intellektuelle Gesprächsform der Disputation in Einsiedeln wieder zu etablieren.
In Synoden, Kirchenpflegen, Pfarreiräten sitzen nur noch selten gesellschaftliche Verantwortungsträger. Der Kantonsratspräsident im reformierten Zürcher Kirchenrat, Bernhard Egg, ist eine Ausnahme. Auch Verantwortungsträger in Kultur, Politik und Wirtschaft, die sich öffentlich zum Glauben bekennen, trifft man nur vereinzelt an, etwa Martin Täuber, den neuen Rektor der Uni Bern, oder den St. Galler Onkologen Hans-Jörg Senn. Bekennende Christen in der Politik wie etwa seinerzeit Lionel Jospin in Frankreich oder Heiner Geissler, Johannes Rau, die Weizsäckers oder heute Ursula von der Leyen in Deutschland kennt man in der Schweiz nicht. «Und wenn es sie gäbe, sind sie zu verschämt, um das öffentlich zu bekennen», so Diethelm. Für ihn wäre schon viel gewonnen, wenn im Konzert der öffentlichen Stimmen auch das Religiöse und Protestantische wieder eine solche hätte.
Das Mass von Gut und Böse
Wegen Angela Merkel und Joachim Gauck aber eine protestantische Leitkultur herbeizureden, wie das in Deutschland geschah, greift für Diethelm und Kunz zu kurz. Eine solche sei auch gar nicht wünschenswert. «Der Begriff kommt aus der Multikulti- und Islamdebatte und beschert der Gesellschaft nur das Problem, den hegemonialen Anspruch einer Kultur zu dekretieren.» Für Kunz ist das in der Postmoderne nicht statthaft. «Demokratie und Diskursfreiheit entsteht im Dissens.»
Diethelm glaubt allerdings, dass es kein Zufall ist, dass eine Figur wie der islamkritische, populistische Politiker Geert Wilders in Holland, einem Land mit stark privatisierter Religion, so viel Zulauf hat. «Es muss darum auch solche geben, die Gesamtverantwortung übernehmen und darauf hinweisen, an welchem Menschenbild sie Gut und Böse, Richtig und Falsch messen.»
Für Kunz zeigt sich am immer wichtigeren Bereich Palliative Care, dass das christliche Menschenbild oder Spiritualität überhaupt rehabilitiert werden muss: «Es geht am Menschen vorbei, wenn man heute alles auf die Psychotherapieschiene reduziert und so tut, als seien die letzten Fragen keine religiösen Fragen. Im ganzen Gesundheits- und Altersbereich haben wir tendenziell diese Engführung. Gerade in diesen anspruchsvollen Diskurs müssen wir wieder hineinkommen und klarmachen, dass rund ums Sterben religiöse Fragen zentral sind.»
Diethelm wünscht der Kirche, dass sie bei der künstlerisch produktiven Avantgarde mitreden könnte. Als Mittelschullehrer sähe er auch die Religionskunde (nicht Katechetik) gerne verstärkt in der Bildung verankert. In Zürich sei der Religionsunterricht an der Volksschule obligatorisch, nicht aber am Gymnasium: «Dass sich unser Schulsystem erlaubt, künftige Eliten an der Religionskunde vorbeigehen zu lassen, ist hanebüchen.»
Selbst die Theologen gefallen sich nicht selten darin, sich von den Hierarchien und Dogmen der Kirche abzugrenzen. Im immer wichtigeren Bereich Palliative Care zeigt sich, dass das christliche Menschenbild revitalisiert werden muss.

Fast zeitgleich ist am 15.06.2012 in der Reformierten Presse ist dieser Artikel erschienen


Glaube als intellektuelles Abenteuer



15.06.2012 00:00
Von: Matthias Zeindler
Matthias Zeindler




Es geschieht regelmässig, dass Menschen mir sagen, sie gingen nicht mehr in den Gottesdienst, denn was dort gepredigt werde, sein ihnen zu trivial. Verkündigung zu trivial? Jahrzehntelang wurde doch das Klischee von der zu «hohen» Predigt gepflegt, die über die Köpfe der Zuhörenden weggeht - und nun das.
Solche Aussagen sind mehr als ein Ausdruck der unter dem Thema «Milieuverengung» diskutierten Tatsache, dass die Kirchen die gesellschaftlichen Eliten - und dar-
unter auch die Intellektuellen - nicht mehr erreichen. Diejenigen, welche den Gottesdienst als tri-vial empfinden, vermissen höchstwahrscheinlich nicht Vorträge auf akademischem Niveau. Gemeint ist meist auch nicht das Triviale als ästhetische Kategorie, im Gegensatz zur Hochkultur. Vermisst wird nicht Elitäres - sondern das, was man anderswo nicht zu hören bekommt.
Das Problem liegt beim Inhalt, nicht in der Form: Trivial nennt man das, was man als Wieder-
holung von längst Bekanntem empfindet, das Triviale ist das Redundante. Wer Verkündigung als trivial erlebt, empfindet die Predigt als objektiv überflüssig - als eine Veranstaltung ohne identifizierbaren «Mehrwert».
Theologie der Trivialität
Eine als trivial empfundene Verkündigung muss zuallererst theologisch zu denken geben. Wer in Christus ist, so Paulus, ist «eine neue Schöpfung», darum anderswo seine Aufforderung, sich nicht «ins Schema dieser Welt» zu fügen. Das Evangelium ist das Neue in einem fundamentalen Sinne. In der Sünde begegnet uns das Immergleiche, Langweilige, bestenfalls oberflächlich Neue der nicht enden wollenden Gefangenschaft in unserer menschlichen Selbstbezogenheit. Wogegen uns im Evangelium die frohe Botschaft erreicht, dass Gott nahe und deshalb unsere Selbstbezüglichkeit nicht mehr nötig ist. Dieses Evangelium tröstet und nimmt uns in Anspruch, es ist aber auch mehr als das, nämlich überraschend, spannend, faszinierend und damit das Gegenteil von trivial. Eine langweilige Verkündigung kann deshalb, theologisch gesehen, nur ein hölzernes Eisen sein.
Zu einer Verkündigung, die als trivial empfunden wird, passt, dass in unserer Gesellschaft vom christlichen Glauben kaum je als intellektueller Herausforderung gesprochen wird. Die sozialen und seelsorgerlichen Verdienste der Kirchen sind allgemein anerkannt, und das mit Recht. Aber das sollte den Christen nicht genügen.
Die Präsenz der Kirchen in der Gesellschaft darf sich nicht auf seelsorgerliche Begleitung und ethische Stellungnahmen beschränken. Sie haben daneben auch neue, ungewohnte Sichtweisen in die öffentlichen Debatten einzubringen. Nur wo dies geschieht, kann sich die Ahnung einstellen, dass die Kirche für eine Botschaft steht, welche wir uns nicht selbst zu sagen vermögen. Man dürfte ruhig etwas mehr davon spüren, dass christlicher Glaube auch ein - intellektuelles Abenteuer ist!
Matthias Zeindler ist Leiter Bereich Theo-
logie der Reformierten Kirchen Bern-
Jura-Solothurn und Titularprofessor für Systematische Theologie an der Theo-
logischen Fakultät Bern.

Leserbrief auf einen Idea Artikel zu diesem Thema


Leserbrief an idea-spectrum zum Artikel: "INTELLEKTUELLE ELITE FÜHLT SICH NICHT VERSTANDEN"

von Jim Bühler, Samstag, 7. Juli 2012 um 18:21 ·
Die Elite fühlt sich in unseren Gottesdiensten nicht verstanden, weil unsere Gottesdienste denkfeindlich gestaltet sind. Unternehmer fühlen sich unverstanden, weil wir Gemeindeleiter grundsätzlich nicht mit ihnen umzugehen wissen. Männer fühlen sich in unseren Gottesdiensten nicht zu Hause, weil die Dekos und das Liedgut zu feminin sind. Die Hausfrau und Mutter fühlt sich in unseren Gottesdiensten nicht verstanden, weil ihr Alltag um Windeln, Wäscheberge und Kindergeschrei in unseren Predigten nicht vorkommt. Für den Jugendlichen sprechen wir zu abgehoben und intellektuell.
Natürlich müssen wir als Gemeinden selbstkritisch unsere Arbeit beobachten. Jede Gemeinde fährt ihren Stil und pflegt ihre Kultur, die irgendwie gewachsen ist. Und diese gilt es auch kritisch zu hinterfragen.
Nur, was hilft solche Pauschal-Kirchenschelte? Wollen Sie Gemeindefrustrierte in ihrem Frust bestätigen und bestärken? Hilft das? Wollen Sie stark herausgeforderte Gemeindeleiter entmutigen? Hilft das? Was will Idea-Spectrum mit solchen Artikeln? Ich schätze die Arbeit der VBG sehr. Und ich bin überzeugt, dass es solche Gefässe und Thinktanks braucht in Ergänzung zu den Kirchen und Gemeinden. Dabei wünsche ich mir eine Partnerschaft die von Wertschätzung und Respekt geprägt ist. Aussagen wie, Freikirchen seien denkfeindlich, scheinen weder reflektiert, noch differenziert  und wenig intelligent.

Wer, wenn nicht die intellektuelle Elite kann sich einbringen, damit unsere Verkündigung nicht zu simplifiziert daher kommt? Wer, wenn nicht die intellektuelle Elite kann uns dabei helfen, den vermeintlichen Widerspruch zwischen Glaube und Denken aufzulösen? Wer, wenn nicht die intellektuelle Elite hat den Zugang zur intellektuellen Elite mit dem Evangelium? Ich lade die intellektuelle Elite herzlich ein, sich einzubringen! Ich persönlich würde mir den Austausch und die Reflektion und auch Feedback von intelligenten Denkern nur wünschen.
Doch ich glaube nicht, dass diese Art von Pauschal-Kirchenschelte kirchliches Leben fördert. Diesbezüglich bitte ich die Redaktion von idea-spectrum Ihre Arbeit nicht nur nach journalistischen Betrachtungsweisen vorzunehmen, sondern auch den Impact auf den Gemeindebau zu betrachten. Überhaupt frage ich mich, sind Sie da nicht einem überholten Kirchenverständnis aufgesessen? Ist Gemeinde eine Bedürfnisanstalt?

Jim Bühler
Pastor
Chrischona-Gemeinde Steckborn


Kirche, Matura, Uni, Universität, Intellektuell

Quereinsteiger QUEST

Aus einem Artikel der Zürichsee Zeitung


Nicht alle Quereinsteiger überstehen das erste Jahr
Schule. Dank der Quereinsteiger konnten im Bezirk Meilen trotz Lehrermangels die meisten Stellen besetzt werden. Doch nicht alle Lehrer mit einer Kurzausbildung bewähren sich. Einer musste die Schule verlassen.
Eva Robmann
Die als Notfallmassnahme gegen Lehrermangel eingeführte Kurzausbildung von Quereinsteigern an der Pädagogischen Hochschule (PH) Zürich zeigt Wirkung. Beinahe alle Lehrerstellen im Bezirk Meilen konnten besetzt werden, einige davon mit Quereinsteigern. So werden etwa eine ehemalige Politologin, eine Musikerin und eine Theologin an der öffentlichen Schule im Bezirk Meilen unterrichten. Oder Damen im besten Alter, die einst Führungspositionen in der Privatwirtschaft innehatten. Aber auch ein Mann, der einst Hochbauzeichner war, dann Zimmermann und nun Lehrer. Bereits vor einem Jahr wurden erste Berufsumsteiger mit einer Lehrerkurzausbildung angestellt. Nicht alle haben sich bewährt.
Nette und störende Kinder
Die «Schnellbleiche» zum Lehrer dauert für Quereinsteiger nur eineinhalb Jahre. «Da fehlen einfach zu viele Basics», sagt Birgit Höntzsch, Schulleiterin in Zumikon. Die Schule Zumikon hatte im Vorjahr gleich zwei Quereinsteiger angestellt, eine Frau und einen Mann, beide um die 50 Jahre alt. Während die Frau, eine ehemalige Germanistin, sich mit einer Unterstufenklasse bewährt hat und inzwischen vom Team als gleichwertig anerkannt wird, musste der Mann, ein ehemaliger Biologe, die Schule nach vier Monaten verlassen. Er kam mit dem Unterricht der Mittelstufenklasse nicht zurecht. Dieser Zeitung wurde etwa eine Prüfungssituation kolportiert, bei der den «netten» Kindern eine längere Prüfungszeit zugestanden worden sei als den «störenden» Kindern. «Das geht natürlich nicht», sagt die Zumiker Schulleiterin.
«Unterrichten heisst nicht nur Stoff vermitteln, sondern auch erziehen», erklärt Höntzsch, «aber dabei muss man konsequent und fair sein.» In der Schule seien eine klare Klassenführung und didaktisches Geschick wichtig, sagt Höntzsch.
457 Personen hatten sich für die diesjährige Quereinsteigerausbildung an der Zürcher PH angemeldet, 344 wurden zum Aufnahmeverfahren zugelassen, und 213 sind schliesslich aufgenommen worden. Voraussetzung für die Aufnahme sind ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Kompetenzen und die persönliche Eignung für den Lehrerberuf.
Ein Quereinsteiger pro Team
«Mit unserer Quereinsteigerin läuft es sehr gut», sagt Claude Saladin, Schulleiter der Mittelstufe Männedorf. Die ehemalige Politologin um die 50 werde vom Lehrerteam gar nicht als Quereinsteigerin wahrgenommen, sondern als vollwertiges Mitglied. Sie habe immer an Elterngesprächen sowie an Teamsitzungen teilgenommen. Nur jetzt nicht, da sie gerade neben ihrer 50-Prozent-Stelle auch noch Abschlussprüfungen an der PH habe. «Sie wird nach Abschluss ihrer Ausbildung an der PH bei uns bleiben», sagt Saladin.
Die Quereinsteigerin in Männedorf sowie ihre Kollegin in Zumikon beweisen, dass man auch mit einer Kurzausbildung erfolgreich unterrichten kann. «Quereinsteiger sind sehr engagierte Leute, die wirklich unterrichten wollen», hat Saladin bei den Bewerbungsgesprächen festgestellt. «Und für die Schule ist es gut, dass sie Fachwissen aus andern Gebieten mitbringen.»
Schulleiterin Birgit Höntzsch hat aus ihren letztjährigen Erfahrungen als Schulleiterin mit Quereinsteigern folgende Schlussfolgerungen gezogen. Sie würde nie mehr einen Quereinsteiger zu 80 Prozent anstellen, wie dies die Pädagogische Hochschule als Maximum angibt. «Quereinsteigern würde ich während ihrer Ausbildung höchstens eine 50-Prozent-Stelle geben. Und das Lehrerteam verträgt nicht mehr als einen Quereinsteiger aufs Mal», sagt Höntzsch, denn dieser brauche viel Coaching und Unterstützung.

Junge Menschen auf das Theologie Studium ansprechen

Eine wichtig Initiative von Thomas Schaufelbagger
  • http://youththeology.wordpress.com/2012/02/23/gezielt-jugendliche-auf-das-theologiestudium-ansprechen/
  • http://youththeology.wordpress.com/2012/02/23/youth-theology-13-sommerakademie-fur-gymnasiastinnen/
  • http://youththeology.files.wordpress.com/2012/02/factsheet_sommerakademie_fokusgruppen.pdf
Theologie, junge Menschen, Studium

Plakat Weltformat F4

Für Frauenfeld gibt es die Möglichkeit 5 Storchenständer (so wirklich der Name) / Plakatständer gratis für eine Veranstaltung zu nutzen. Man muss dazu

10x Plakate im Weltformat (= F4 = 89,5x 128 cm) liefern

Hier die Preise
Offerten aus Deutschland sind schwer zu bekommen, weil dort das Format A0 Standard ist und etwas kleiner als F4 ist.

Freitag, 22. Juni 2012

Männer in der Kirche

Video dazu
Männer: Warum sie nicht zur Kirche gehen
Männer gehen ins Fußballstadion, aber nicht in die Kirche. Dass das anders wird, dafür setzt sich Emmerich Adam ein.
 | 27:30 Minuten
Männer gehen eher in ein Fußballstadion als in eine Kirche. Warum das so ist und was man dagegen tun kann, darüber hat sich Emmerich Adam Gedanken gemacht. Er ist Herausgeber der christlichen Männerzeitschrift "Adam Online" und möchte die Männer ermutigen, ihre Identität in einer veränderten Welt zu entdecken, zu entwickeln und zu leben

Donnerstag, 21. Juni 2012

Mittwoch, 20. Juni 2012

Interview mit Steve Jobs

Die Genialität von Steve Jobs kann man in diesem Video erkennen.



etwas emotional und doch nachdenklich - inklusive seine Rede an der Uni, die er nie abgeschlossen hat.

Visionäre Menschen




Here's to the crazy ones.
The misfits. The rebels. The troublemakers.
The round pegs in the square holes.
The ones who see things differently.
They're not fond of rules.
And they have no respect for the status quo.
You can quote them, disagree with them, glorify or vilify them.
About the only thing you can't do is ignore them.
Because they change things.
They push the human race forward.
And while some may see them as the crazy ones,
we see genius.
Because the people who are crazy enough
to think they can change the world...
are the ones who do.
Menschen mit einer Vision - egal wie man zu dieser Vision und zu diesen Menschen steht....

Entstehung des Videos



Es gibt eine Version mit Steve Jobs am Schluss, die aber nicht Original ist.

SEK Aarau

Tagesschau vom 19.06.2012

Wirklich interessante und engagierte Abgeordneten Versammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes.

Dienstag, 19. Juni 2012

EvB Erklärung von Bern



Schweizer Berufsbekleidung wird hauptsächlich im Ausland unter oftmals ausbeuterischen Bedingungen hergestellt. Zum Beispiel in Mazedonien, wo Näherinnen bloss 70 Rappen pro Stunde verdienen. Für solche Berufsbekleidung zahlen auch Sie mit Ihren Steuern.


Kleider Beruf Ungerechtigkeit

Stromsparlampen

Ich weiss nicht, was hier alles nachweislich stimmt. Aber wenn nur einen Teil davon gilt, dann ist das schon sehr bedenklich...



Energie Sparen Strom Krankheit Stromsparlampen

Sonntag, 17. Juni 2012

Waghalsigkeit

Scheint durch Youtube und Facebook immer mehr aufzukommen: Waghalsiges Stunts. Dieser Film ist ein Querschnitt aus vielen Youtube Filmen. Was dieser Film nicht zeigt ist, wie viele gescheiterte Versuche dahinterstehen, die z.T. mit schweren Verletzungen bis hin zu Todesfälle endeten.

Hauptsache: Awesome...


Mittwoch, 13. Juni 2012

Smugmug

Die geniale Bilder (und Video) Galerie



Topics


Tipps und Tricks
  • Vieler, Uploader und Donwloader: Unglaublich wie viele Zusatzanwendungen von Dritten bereits bestehen
  • Slideshow Builder - grossartig, dazu gibt es auch eine Wiki Seite (die in diesem Tool falsch verlinkt ist. Hier ist die richtige Seite) Bei mir hat es zuerst mit der Album URL nicht funktioniert und auch die Album ID muss ganz genau eingefügt werden, siehe Wiki Seite. Mit der unterstehenden Einstellung habe ich eine selbstlaufende Diashow für einen 1024x768 Bildschirm gemacht: (Klick zum Vergrössern)

  • Weitere Diashow im professionellem bietet FastShow an. Hier eine Anleitung
  • Interessant: Durch Fastshow bekommt man im ersten Jahr 5$ Rabat. Immerhin...
  • Wunschliste mit Voting
  • Will man Guest Bilder nach Fotografen unterscheiden, sollen doch die Fotografer ihren Namen in the caption field des Foto eintragen. Wo und wie das geht, habe ich noch nicht ganz verstanden...
  • Beispiel einer Smugmug Website. Ich persönlich würde nicht so viele private Fotos öffentlich stellen, aber das ist ja Geschmacksache. (In diesem Fall, sind Fotos und Personen ja fast wie von einem Katalog so professionell)
  • Galerie ohne Flash für iPad: http://www.slidemypics.com HTML5
Diverses:

Super schneller Support: We do have just the feature that you are looking for. Guest uploading will allow any users with the direct link to the guest upload, the ability to upload photos to that gallery. I have included a couple links below to assist you with this. 
http://news.smugmug.com/2012/05/07/new-guest-uploading-lets-your-fans-join-the-fun/
http://help.smugmug.com/customer/portal/articles/526320

Montag, 11. Juni 2012

MobileMe Galerie Nachfolge

Nun ist es definitiv - an der WWDC wurde keine Nachfolge von MobileMe Galerie / Gallery vorgestellt. Damit bleibt noch bis Ende Juni 2012 die vorhandenen MobileMe Galerie auf einen alternativen Dienst zu übertragen. - Ärgern nützt jetzt gar nichts mehr.

Hier was ich an MobileMe Galerie geschätzt habe und nun suche:

Direkter Upload von iPhoto und Aperture
  • Setzt ein entsprechendes Add-on Tool voraus, auch nicht offiziell
  • Ich will Fotos in iPhoto oder Aperture sortieren, bezeichnen und dann direkt ohne Umwege hochladen
  • Möglichkeit mit diesem Upload auch die Grösse zu wählen.
Unterschiedlicher Passwortschutz
  • Verschiedene Alben, Gallerien usw. sollten auch verschiedene Passwörter haben können.
  • Toll wäre, mehrere Alben zu Kategorien, Gruppen mit 1 Passwort zu versehen, z.B. mitenand Lager
Gäste Upload
  • Externe Personen sollten auch Bilder in mein Album laden können
  • Wenn sie den Link zum Album haben, dann auch ohne oder mit einen Gäste-Passwort
  • Gut wäre es, wenn ich davon eine Nachricht bekomme
Fullscreen Diashow
  • Damit ich diese im Digitalen Bilderrahmen laufen lassen kann
  • Mit verstellbarer Zeitdauer der Dias, oder min. 30 Sekunden, max 2 Minuten wenn fix eingestellt
Einbindung in Website
  • Mit einem Link werden die Fotos in irgendeiner Weise in der Website sichtbar / integriert
Vieles anderes ist ja selbstverständlich
  • Videos
  • verschiedene Auflösungen
Nun geht es auf die Suche und ich dokumentiere hier einmal nach obigen Kriterien, was ich herausgefunden haben, ohne Gewähr, dass ich auch alles verstanden habe. Ich kann auch nicht alles ausprobieren...

Zusammenstellung



Super schneller Support: We do have just the feature that you are looking for. Guest uploading will allow any users with the direct link to the guest upload, the ability to upload photos to that gallery. I have included a couple links below to assist you with this. 
http://news.smugmug.com/2012/05/07/new-guest-uploading-lets-your-fans-join-the-fun/
http://help.smugmug.com/customer/portal/articles/526320



  • Aperture Plugin: Ja, externer Anbieter
  • iPhoto Plugin: Ja
  • Passwortschutz: Ja
  • Gäste Upload: Nein.
  • Fullscreen Diashow: ??
  • Einbindung Website: Ja
  • Diverses: iPhone und iPad App gratis, Exif und IPTC Support
  • Kosten: 30$ 4 GB (+ 2GB pro Jahr)
Auch schneller Support, wenn auch mit negativen Bescheid: I am happy to help you but currently there is no way to allow your clients to upload to your account without sharing your log in info which is not recommended.

  • Aperture Plugin: Nein (folgt irgendwann)
  • iPhoto Plugin: Ja
  • Passwortschutz: Ja
  • Gäste Upload: per E-Mail, ev auch per Upload? 
  • Fullscreen Diashow: Nein?
  • Einbindung Website: Nein?
  • Diverses: Direkter Umzug von MobileMe Galerie zu ZangZing
  • Kosten: bis 2 GB (10 GB mit Einladungen) gratis, 50$ bis 25 GB
  • Aperture Plugin: Ja, enthalten
  • iPhoto Plugin: Ja, enthalten
  • Passwortschutz: nur Familie, Freunde (Einstellung nicht gefunden)
  • Gäste Upload: Nein (nicht gefunden)
  • Fullscreen Diashow: ev. mit einem Programm
  • Einbindung Website: Ja
  • Diverses: 
  • Kosten: bis 300 MB pro Monat gratis, 20$ für unbegrenzt
Weiterer Anbieter
  • Aperture Plugin: 
  • iPhoto Plugin: 
  • Passwortschutz: 
  • Gäste Upload: 
  • Fullscreen Diashow: 
  • Einbindung Website: 
  • Diverses: 
  • Kosten: 

Cinemagram

Neus App, das GIF wieder aufleben lässt.

Rose im Wind


Created with cinemagr.am

Alternativen:

  • Flixel
  • Kinotopic
  • Giffer

Freitag, 8. Juni 2012

Teleprompter für iPad

Das iPad wäre ja geeignet als Teleprompter. Hier meine Nachforschungen.
(Hier meine Zusammenstellung für Teleprompter für Mac)

Meine Bedürfnisse

  • Import des Textes aus Mac, am besten über Dropbox, ev. auch Mail. Wichtig wäre ja auch den Text mal kurz ändern zu können
  • Fernsteuerung des iPad Prompter über iPhone damit man stoppen, schneller oder langsamer machen kann
  • Hoch oder Querformat
  • Natürlich auch, dass man den Text Spiegelverkehrt machen kann
Halterung


Geniales gibt es immer mal wieder:





Self made Version für wenig Geld und erst noch genial...



Googled man danach findet man noch mehr Anleitungen und auch ein Update zum obigen Film

Professionelere Version für 300 $

Professionelere Version für 400$


Alleine Ipad Halter können schon sehr teuer sein
Hier meine Nachforschungen zu den Apps, nur bruchstückhaft

Die einzige mir passende App ist
Telepromt+: Fernbedienung, Text per E-Mail, Dropbox, Google Docs, Mac Version, ev. Synchronisation direkt von Mac zu iPad?, Macht auch direkt Aufnahmen (mit iPad 2 und 3) 15$

Weiter Apps wären:
Weitere Anwendungen finden sich auf Youtube zu haut...







Software für Mac

  • Prompt!: Für Mac Gratis
  • Vgl. auch meinen Blogeintrag dazu

Phil Collins - Finally...the First Farewell tour (Paris 2004)

Einfach genial....


Montag, 4. Juni 2012

Die kleinen Seligpreisungen

Kurzfassung

Die kleinen Seligpreisungen
Selig, die über sich selber lachen können: Ihr Spass wird nie zu Ende gehen.
Selig, die einen Berg von einem Maulwurfhügel
unterscheiden können:
Viele Beunruhigungen bleiben ihnen erspart.
Selig, die fähig sind, auszuruhen und zu schlafen,
ohne Entschuldigungen zu suchen: Weise werden sie sein.
Selig, die zu schweigen wissen und zuhören können:
Neue Dinge werden sie erfahren.
Darauf werden sie viel Neues lernen. Selig, die klug genug sind,
sich nicht zu ernst zu nehmen:
Ihre Nächsten werden sie schätzen.
Selig seid ihr, wenn ihr die kleinen Dinge ernsthaft
sehen könnt und die ernsten Dinge friedvoll:
Ihr werdet weit kommen im Leben.

Joseph Folliet, Soziologe, Priester

Längere Fassung

Die kleinen Seligpreisungen

Selig, die über sich selber lachen können.
Sie werden immer etwas zu lachen haben

Selig, die einen Berg von einem Maulwurfshügel unterscheiden können:
Ihnen bleibt viel Ärger erspart.

Selig, die fähig sind, auszuruhen und zu schlafen,
ohne dafür eine Entschuldigungen zu suchen: Weise werden sie sein.

Selig, die zu schweigen und zuhören können:
Sie werden dadurch Neues lernen.

Selig, die klug genug sind, sich nicht allzu ernst zu nehmen:
Ihre Nächsten werden das zu schätzen wissen.

Glücklich seid ihr, wenn ihr Kleines ernsthaft betrachten könnt und Ernsthaftes ruhig;
ihr werdet im Leben weit kommen.

Glücklich seid ihr, wenn ihr das Verhalten euren Nächsten immer wohlwollend deuten könnt,
auch wen alles dagegen spricht; man wird Euch für naiv halten, aber so viel kostet die Liebe.

Selig sind, die denken bevor sie handeln, und beten bevor sie denken;
sie werden etliche Dummheiten vermeinten.

Glücklich seid ihr, wenn ihr schweigen und lächeln könnt, auch wenn man Euch das Wort abschneidet,
Euch widerspricht oder Euch auf die Füsse tritt;
das Evangelium macht sich in Eurem Herzen breit.

Selig seid  vor allem ihr, die ihr den Herrn in allen erkennen könnt, denen ihr begegnet.
Ihr habt das wahre Licht gefunden, ihr habt die wahre Weisheit gefunden.


Sicherheit beim Mac

Heute im Tagi gelesen, sehr guter Artikel:


Macianer sehen sich gerne als Vorreiter und Trendsetter. Auf einem Gebiet aber hinken sie der Windows-Welt hinterher: dem Schutz vor Schadsoftware, auch Malware genannt. Zwar ist sie nach wie vor selten und die damit verbundenen Risiken im direkten Vergleich mit Windows klein – dennoch ist es nicht inexistent. Im April nistete sich beispielsweise die Malware Flashback weltweit auf über 600'000 Macs ein und sammelte für ihre anonymen Auftraggeber Passwörter und dergleichen.
Macs sind zwar nicht ganz so beliebt wie iPads oder iPhones, dennoch steigt auch ihr Marktanteil – und somit werden Macs als Angriffsziele laufend attraktiver. Kommt dazu, dass sich deren Anwender weiterhin in einer mittlerweile falschen Sicherheit wiegen und ihre Computer darum oft ungeschützt mit dem Internet verbunden sind. Namhafte Sicherheitsfirmen kritisieren auchApple, (AAPL 560.99 -2.90%darunter F-Secure oder Kapersky. Der Technologiekonzern stopft bekannte Sicherheitslücken nicht schnell genug und hüllt sich zu oft und zu lange in Schweigen, anstatt proaktiv über Lücken und Bedrohungen zu informieren.
Flashback hat ausserdem gezeigt, dass «vernünftiges Benehmen» alleine nicht länger ausreicht, um vor Infektionen sicher zu sein, denn diese Malware konnte man sich auch ganz ohne aktives Zutun einfangen (anfänglich posierte sie noch als Installationsprogramm für Adobe Flash, das man eigenhändig starten musste, später entfiel dieser Schritt).
Es ist also höchste Zeit, sich auch als Macianer mit dem Thema Sicherheit zu beschäftigen. Der Aufwand dafür hält sich in Grenzen, ist also zumutbar. Um auf der sicheren Seite zu sein, gilt grundsätzlich: aktuell bleiben, Sicherheitssoftware einsetzen, auf Überflüssiges verzichten sowie physischen Zugriff durch Unbefugte verhindern.
Unverzichtbare Massnahmen:
1. Das Betriebssystem und alle Software auf dem neusten Stand halten: Für OS X prüft man via «Apfel > Softwareaktualisierung» auf verfügbare Updates, für Apps aus dem Mac-App-Store via «Apfel > App Store > Updates». Bei anderen Programmen findet man Informationen dazu auf den Websites der Hersteller (oft gibt es in Apps sogar einen Menüpunkt «Nach Updates suchen» o. Ä.).
2. Die integrierte Firewall einschalten: «Systemeinstellungen > Sicherheit > Firewall > Firewall aktivieren».
3. Eine Sicherheitssoftware einsetzen, ein wöchentlicher Scan nach Malware sollte genügen. Kostenlos sind beispielsweise Sophos Anti-Virus (www.sophos. com) oder ClamXAV (http://www.clamxav.com).
4. Einen aktuellen Webbrowser verwenden, der sogenanntes «Sandboxing» unterstützt, beispielsweise Chrome von Google. Safari bietet dies erst ab Version 5.1 unter OS X Lion.
5. Vernunft walten lassen beim Download von Dateien aus dem Internet. Apps grundsätzlich nur von vertrauenswürdigen, bekannten Websites herunterladen (offizielle Hersteller). Insbesondere legale Grauzonen wie BitTorrent meiden, da dort oft Malware huckepack mit heruntergeladen wird.
Hält man sich an diese grundsätzlichen Massnahmen, ist man schon recht gut unterwegs. Der Mac, auf dem dieser Text geschrieben wurde, enthielt übrigens zwei verdächtige Dateien, die von der Sicherheitssoftware entdeckt worden sind. In beiden Fällen bestand jedoch keine akute Gefahr, denn es handelt sich um einen E-Mail-Anhang, der einen Windows-Wurm enthält, sowie ein Phishing-E-Mail, die beide bereits als Spam erkannt und aussortiert worden waren.
Mit folgenden Tipps erhöht man die Sicherheit noch weiter:
6. Im normalen Mac-Alltag reicht es, als Standardbenutzer angemeldet zu sein. Da man von Haus aus allerdings Administrator ist, muss man dies erst einmal ändern und sich ein separates AdminAccount erstellen: In «Systemeinstellungen > Benutzer und Gruppen» unten links auf das «+» klicken und einen neuen Administrator-Benutzer mitsamt einem sicheren Passwort erstellen, den man beispielsweise «MacAdmin» nennt. Danach links das eigene Konto auswählen und das Häkchen bei «Der Benutzer darf diesen Computer verwalten» rausnehmen. Ab dem nächsten Login kann man selber keine fundamentalen Änderungen mehr vornehmen (etwa Netzwerkeinstellungen ändern oder Software installieren) – das schützt vor ungewollten Eingriffen durch Malware. Will und muss man einmal etwas Administratives ändern, authentifiziert man sich als «MacAdmin» und dessen Passwort.
7. Java abschalten, denn höchstwahrscheinlich benötigen es die wenigsten Anwender regelmässig. Dafür gibt es das Dienstprogramm Java-Einstellungen unter «Programme > Dienstprogramme». Hier einfach alle Häkchen unter dem Reiter Allgemein rausnehmen.
8. Leider dient der Adobe-Flash-Player oft als Einfallstor für Malware. Da man jedoch viele Videos im Web ohne ihn nicht sehen kann, muss man ihn zumindest aktuell halten.
9. Den Adobe Reader kann man deinstallieren. Adobe liefert dafür ein Hilfsprogramm mit, den «Adobe AIR Uninstaller». Für das Betrachten von PDFDateien reicht die von Apple mitgelieferte App-Vorschau vollkommen aus.
10. Den Gast-Account deaktivieren, wenn er nicht verwendet wird: In «Systemeinstellungen > Benutzer & Gruppen» links auf Gastbenutzer klicken > das Häkchen bei «Gästen erlauben, sich an diesem Computer anzumelden» entfernen.
11. Ebenfalls ausschalten kann man Bluetooth, es sei denn, man verwendet es tatsächlich, etwa für eine drahtlose Tastatur: «Systemeinstellungen > Bluetooth».
Insbesondere für MacBooks sind die letzten drei Tipps gedacht:
12. Ein sicheres Passwort verwenden: Mindestens 6 Zeichen lang (besser länger), grosse und kleine Buchstaben verwenden, Zahlen und Satzzeichen.
13. Passwort verlangen, nachdem der Computer aus dem Schlafmodus erwacht: «Systemeinstellungen > Sicherheit > Allgemein > Kennworteingabe nach Beendigung von Ruhezustand und Bildschirmschoner verlangen» und eine sinnvolle Zeit auswählen, beispielsweise 15 Minuten.
14. Auf mobilen Computern ausserdem das automatische Login abschalten: «Systemeinstellungen > Benutzer & Gruppen > Anmeldeoptionen > Automatische Anmeldung > Deaktiviert».
Die für Herbst angekündigte Version von OS X, Mountain Lion, enthält übrigens den sogenannten Gatekeeper. Dieser Wächter kennt drei Modi dafür, welche Apps auf einem Mac laufen dürfen: 1. Alle Apps, was dem heutigen Zustand entspricht. 2. Nur Apps, die aus dem Mac-App-Store stammen, also von Apple geprüft wurden, sowie weitere Apps, die von Apple ein offizielles Gütesiegel erhalten («signierte Apps»). 3. Nur Apps aus dem Mac-App-Store. Aus Sicherheitsgründen sind Modus 2 (der Standard sein wird) und 3 zu begrüssen. Kritiker befürchten allerdings bereits, dass Apple OS X langfristig ähnlich stark kontrollieren möchte, wie es beim iOS bereits der Fall ist, das seit je nur Apps aus dem iOS-App-Store zulässt. Eine derart rigorose Einschränkung scheint allerdings unwahrscheinlich, denn Macs werden vielseitiger eingesetzt und verlangen per se nach mehr Flexibilität, und dessen ist sich Apple bewusst.

Sonntag, 3. Juni 2012

Noten Arrangement

Ein Schulmusiker hat sich die Mühe genommen, viele Noten und Arrangements zu veröffentlichen, toll.
http://www.mario-music.ch/

Auch hier finden sich Noten:
Musik note notes Musiknoten, Schule

Apple ID

Hier sind einige Punkte zur Apple ID zusammengefasst.

Zäme um d Wält

Tolles Projekt von jungen Menschen für die Kinder dieser Welt:
www.100stutz.ch/ bzw. www.rtw2012.com



Text / Lyrics Zämme um d Wält


Zäme um d'Wält  Fraui


Zäme um d’Wält, rund um de Planet.

Über de Wulche, uf d’Wält abegseh.

Zämme um d’Wält, rund um de Planet.

En chline Flüger, so viel bewegt



Ich gseh Chind wo müend liide, überall uf dere Wält.

Sie wachset uf, ohni Bildig ohni Gäld.

Ohni Zuekunft, ohni Hoffnig uff morn.

Ich gseh Hunger, ich gseh Hass und Zorn.

Ich gseh Chrieg, und Gwalt uff däre Wält,

es goht um Macht, Land und Gäld.

Es gaht um Chind, wo kei Chance händ,

und em Wasser, wo de Chlinschte fählt.

Und mir läbet uff em gliche Planet,

Föif Kontinänt wo zämme d’Ärde sind.



Zäme um d’Wält, rund um de Planet.

Über de Wulche, uf d’Wält abegseh.

Zämme um d’Wält, rund um de Planet.

En chline Flüger, so viel bewegt



Chind sind s’wertvollscht, wo mr händ uff däre Wält.

Chind wo lachet, sind doch mehr wärt als Gäld.

Es söll eu guet gah, träget eure Teil bi,

jedes Chind het doch s’Rächt, eifach glücklich z’sii.

Du weisch, du chasch hälfe, au du chasch öbbis tue,

bisch e Teil vo dere Gsellschaft, au du ghörsch drzue.

Wenn du gsehsch, wie sie lachet, du weisch es gaht ne guet,

hälfe isch so eifach, s’brucht kei Wunder drzue.

Und mir läbet uff em gliche Planet,

Föif Kontinänt wo zämme d’Ärde sind



Zäme um d’Wält, rund um de Planet.

Über de Wulche, uf d’Wält abegseh.

Zäme um d’Wält, rund um de Planet.

En chline Flüger, so viel bewegt



Mir flüget für d’Wält vo morn,

schön zämme flügt die nöchscht Generation.



Zäme um d’Wält, rund um de Planet.

Über de Wulche, uf d’Wält abegseh.

Zäme um d’Wält, rund um de Planet.

En chline Flüger, so viel bewegt



Zäme um d’Wält, rund um de Planet.

Über de Wulche, uf d’Wält abegseh.

Zäme um d’Wält, rund um de Planet.

En chline Flüger, so viel bewegt




Zäme Zämme um d Welt Wäl


Leitung

Wie der Prior leitet

Ein hörendes Herz,
keine Angst haben und keine Angst machen,
die Wahrheit lieben und die Lieben wahren.

Christus im Bruder und in der Schwester sehen,
Klarheit und Barmherzigkeit zusammenhalten,
bereit, die zweite Meile mitzugehen.

Keine Macht brauchen,
mutig Entscheidungen treffen,
ganz Gefährte sein,
doch die Einsamkeit nicht scheuen.

Rat suchen und Rat geben,
Fehler eingestehen und Fehler zugestehen,
in Rufweite zu Christus bleiben.

Sich selbst vergeben,
unnachgiebig in wirksamer Konsequenz,
immer darauf bedacht, Vertrauen zu stiften,
und Wachstum zu fördern.

Über das Erbe wachen
und mutig neue Wege beschreiten.
Die Grammatik inwendig, die Vision auswendig,
Menschen zugewandt.

Andern Verantwortung übertragen,
sie aber nicht sich selbst überlassen.
Der nächsten Generation den Weg bereiten,

entbehrlich werden.

aus: Wie Gefährten leben. Eine Grammatik der Gemeinschaft, OJC, erscheint 2013

Leiten, Führen, Chef, Vorgesetzter, Christus, Christ

Aus Weiterbildung 


Führen und Leiten
Grundsätze von Führung und Management
Grundsätze regeln die Qualität von Aufgabenerfüllung und Einsatz der dazu notwendigen Werkzeuge.
1. ResultatorientierungMeint, die Aufmerksamkeit auf das Erreichen von Zielen und die Erfüllung von Aufgaben zu richten, bei sich selbst und bei den Mitarbeitern.
Ergebnis bezieht sich auf:

  Ergebnisse, die mit Menschen zu tun haben: Auswahl Förderung, Entwicklung
 
Ergebnisse, die mit Geld zu tun haben: Einsatz, Beschaffung finanzieller Mittel sowie Erreichung von Geschäftszielen2. Fokus auf den Beitrag zu GanzenBedeutet, das Ganze sehen können (die ganze Organisation), den eigenen Beitrag dazu definieren und diesen den Mitarbeitern vor Augen führen. (Chef als Orchesterdirigent)
3. Konzentration auf Weniges
Eine kleine Zahl sorgfältig ausgesuchter Schwerpunkte setzen, denn es mangelt in Organisationen nicht an Ideen, sondern an realisierten Ideen.
Unterstützende Werkzeuge sind:

  Persönliches Zeitmanagement
 Führen mit Zielen4. Stärken nutzenStärken und Aufgaben zur Deckung bringen. Stärken sind daran zu erkennen, ob eine Aufgabe/Tätigkeit leicht fällt und gut ausgeführt wird.
Energie in die Verbesserung stecken, lohnt sich nur in folgenden Punkten:
  Lücken in Kenntnissen, Wissen
  
Fehlende Fertigkeiten, skills
  
Fehlendes Verständnis für oder Einsicht in andere Aufgaben
 
"schlechte Gewohnheiten" z.B. Unpünktlichkeit, Schlamperei etc.Aber nicht versuchen, aus Eigenbrötlern Teamplayer zu machen oder aus leidenschaftlichen Denkern Macher u.ä.
5. Gegenseitiges VertrauenVertrauen ist wichtiger als Führungsstile. Führungsfehler passieren! Das Vertrauen in den Chef bestimmt, wie schwer sie wiegen
Wie schafft man Vertrauen?
 Umgang mit Erfolgen und Misserfolgen
Niemals das "Verliererspiel" spielen, d.h. eigene Fehler zugeben und nicht den Mitarbeitern in die Schuhe schieben. Hinter den Mitarbeiten stehen!
Regeln:
  1. Fehler der Mitarbeiter sind Fehler der Chefs
    Zumindest nach aussen und nach oben, nicht nach innen!
    Nach aussen muss sich der Mitarbeiter auf die Loyalität und Unterstützung des Chefs verlassen können
      
  2. Fehler des Chefs sind Fehler des Chefs
      
  3. Erfolge der Mitarbeiter sind Erfolge der Mitarbeiter
    Chefs schmücken sich nicht mit fremden Federn
      
  4. Erfolge der Chefs (falls im Alleingang erzielt), kann er für sich beanspruchen, wobei gute Manager häufig sagen: "Wir haben das erreicht!"
 Vertrauen schaffen durch Zuhören "Echt" sein, zu den eigenen Ecken und Kanten stehen
 Gutes Benehmen, Anstand, Manieren:
Launen nicht an der Umwelt auslassen, ausreden lassen, sich bedanken etc.

 Integrität, Geradlinigkeit, Offenheit:
Man muss meinen, was man sagt und auch so handeln!
Wenn Meinungen geändert werden, erklären und begründen

 Keine Intriganten dulden, sich von ihnen trennen

Abgrenzung von Vertrauen und "blindem Vertrauen"Leitsatz: Vertraue jedem, soweit du nur kannst –
und gehe dabei sehr weit bis an die
Grenzen! Und stelle sicher:

  1. dass du jederzeit erfahren wirst, ab wann dann Vertrauen missbraucht wird
  2. dass deine Mitarbeiter und Kollegen wissen, dass du es erfahren wirst
  3. dass jeder Vertrauensmissbrauch gravierende, unausweichliche Folgen hat
  4. dass deine Mitarbeiter auch das unmissverständlich zur Kenntnis nehmen
6. Positives Denken – konstruktives DenkenEine Führungskraft sollte nicht in erster Linie Problemlöser sein, sondern die Hauptaufmerksamkeit auf das Erkennen von Chancen und Nutzen auch in schwierigen Situationen legen. Das erfordert:
Selbstmotivation:Aus 10% Erfolgen eines Tages die Kraft schöpfen, mit den 90% "Mist" umzugehen
Selbstverantwortung:Was kann ich jetzt tun, damit es sich ändert?
Einstellung zu Schwierigkeiten:Das Beste daraus machen, Handeln statt Jammern.
Leitsatz: Tu, was du tun kannst, mit dem was du hast und dort wo du bist