Mittwoch, 3. Juli 2013

Gedanken zum Unser Vater Gebet


Unser Vater im Himmel

Gott,
wissen oft keine Anrede für dich
«Liebgott»,
so nannten wir dich als Kinder.
Aber nun werden wir erwachsen
Und selbständig
Du willst für uns
wie ein guter Vater
Oder eine gute Mutter sein
Jemand, der uns nahe ist
der uns versteht
der uns gern hat.

Du bist nah
bei uns, in uns.
Aber auch weit
unerreichbar weit,
wie der Himmel über der Erde.

Wir möchten dich spüren
deine Nahe
und deine Weite

Geheiligt werde dein Name

Viele reden von dir
in der Kirche
im Unterricht
Aber wir sehen
so wenig von dir.
Menschen machen sich
das Leben schwer.
Menschen ärgern sich gegenseitig.
Menschen zerstören die Erde
und das Leben.

Dein Name heisst
Leben,
Friede
und Freiheit.

Wir  möchten das spüren
und uns einsetzen für dich
und deine Sache

Dein Reich komme

Ehrlich gesagt:
oft erwarten wir nichts
sind froh
wenn alles so bleibt wie es ist,
denken,
wenn wir nur über die Runden
kommen heute.

Du lässt uns träumen
Von morgen
von einer besseren Zukunft.

Du weckst Wünsche in uns
nach einer Welt,
in der wir ganz glücklich sind.

Wir möchten träumen und hoffen.
Wir möchten jetzt schon
etwas spüren von dem, was kommt

Dein Wille geschehe

Nein, zuerst wollen wir unseren
eigenen Willen haben,
uns stark fühlen und erfahren,
dass wir etwas durchsetzen können.
Darum ist es schwer zu bitten,
dass dein Wille geschehe.
Was ist dein Wille?
So vieles ist dunkel
und verborgen für uns.

Du willst,
dass wir leben
und uns einsetzen
für unser Leben.

Wir mochten die Freude am Leben selber spüren
und anderen
etwas von unserer Lebensfreude zeigen

Wie im Himmel so auf Erden

In unseren Gedanken
schieben wir dich immer wieder
in den Himmel ab.
Da bist du für uns unerreichbar
und unvorstellbar.

Du willst
den Himmel auf Erden.
Du bist hier;
im Kleinen,
im Alltäglichen
im Unbedeutenden
und tust uns hier den Himmel auf.

Wir möchten das entdecken
jeden Tag neu
den Himmel in uns,
den Himmel da,
wo wir leben

Unser tägliches Brot gib uns heute

Uns fehlt vieles
zum täglichen Leben,
selten das Brot,
dafür aber sauberes Wasser,
Menschen, die uns verstehen Anerkennung und Erfolg

Freude, Kraft und
Mut für jeden Tag.

Du gibst uns
und  jedem Menschen
Leben in Fülle

Wir möchten spüren
dass wir täglich
viel erhalten.
Wir möchten teilen
und anderen geben
was sie nörig haben.
  
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

Fehler
bei den anderen
sehen wir schnell.
Fehler
bei uns
sehen wir nicht gem.
Sie bedrücken uns,
machen uns mutlos

Du willst,
dass wir frei leben
und mutig
krummes gerade sein lassen
bei uns
und bei den anderen.

Wir möchten spüren,
wie frei wir werden können
uns gegenüber
und anderen gegenüber.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von den Bösen

Von früher Kindheit an
wird uns beigebracht
was gut und was böse ist,
was wir tun sollen
und  womit wir uns die Finger
nicht verbrennen sollen.
Tausend Kleinigkeiten
womit man uns Angst machen will

Du willst nicht die Angst,
du willst Menschen,
die sich einsetzen
für das Leben
und die Liebe.

Wir möchten es spüren,
das Gute,
die Nahe, die Gemeinschaft
die Liebe, wenn Menschen zusammenleben
  
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit

Oft ist das Leben
Ein Kampf
sinnlos
leer.
Wir fragen uns manchmal
wozu das alles
gut sein soll.

Du gibst unserem Leben
Kraft und Tiefe,
Zukunft und Weite

Freude und Licht.
Wir möchten finden,
was uns zusammenhält
was uns trägt,
was uns erfüllt.
Leben unendlich

Amen

Quelle unbekannt, Vaterunser, Unservater, Unser Vater, Vater Unser, Gebet, 

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