Mittwoch, 18. September 2013

Kardinalin

Aus der Zeitung Zeit.de

Der Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann (Archiv)
Der Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann (Archiv)  |  © Fredrik von Erichsen/dpa
Der Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann schließt nicht aus, dass es in der katholischen Kirche in Zukunft verheiratete Priester gibt. "Wenn ich zum Beispiel manchen verheirateten Diakon erlebe, da gibt es ganz hervorragende Leute, da kann ich mir vorstellen, dass so jemand in einigen Jahren durchaus die Priesterweihe erhalten kann", sagte Lehmann dem Magazin Mainz Vierteljahreshefte
Ein Priesterleben nach dem Zölibat hält Lehmann heutzutage für problematischer als früher. "Die Lebensform des Zölibats ist sicherlich schwieriger geworden, weil sie auch immer weniger verstanden wird und die Anerkennung von außen fehlt." Grundsätzlich seien das Gespräch und eine Partnerschaft für den Menschen wichtig. "Auch wenn man zölibatär lebt, darf man kein hoffnungsloser Einsiedler werden", sagte Lehmann.
In den vergangenen Jahren ist immer wieder eine Abschaffung der Zölibatspflicht gefordert worden, auch Politiker wie Bundestagspräsident Norbert Lammert plädieren angesichts des Priestermangels in Deutschland für ein Abrücken vom Zölibat. Der Vatikan hält aber an der Ehelosigkeit von Priestern fest. 
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Und wie wäre es mit einer zölibatären Kardinalin?

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