Mittwoch, 22. Januar 2014

Glauben 12

Glaubenskurs der anderen Art - im Bezug auf Alphlive und andere. Das ist nicht wertend gemeint, sondern methodisch - didaktisch.

Die Themen sind unter der Website www.glauben12.ch oder bei www.sek.ch ersichtlich. Daraus habe ich sie hier kopiert:

glauben 12

1 Was kann ich von Gott erwarten?
Mein Leben. Unablässig schenkt er mir mein persönliches und unverwechselbares Le­ben. Er macht mich lebendig. Er versöhnt und befreundet mich mit allem Lebendigen. Er verspricht mir unversiegbare Lebendigkeit. Gott ist mein Leben, wenn alles, sogar ich selbst, dagegen sprechen. Er ist für mich.
2 Warum drücken Menschen ihren Glauben so verschieden aus?
Weil wir so verschieden sind. Mein Glaube hat mit mir und mit Gott zu tun. Er ist so intim wie persönliche Liebe und persönliche Hoffnung. Er ist ein Stück von mir. Mein Glaube braucht meine Geduld und den Respekt anderer. Die Übung im Stillesein und das Gespräch unter Vertrauten nähren ihn.
3 Führt der Glaube weg von der Welt?
Nein. Mein Glaube führt mich mitten hinein. Ich werde mündig und kann mitreden. Wie die Bibel es tut, kann ich die Weisheit der Welt benutzen und weltweit von ihren Schätzen alles geniessen, was Ehrfurcht vor dem Leben zeigt. Glaube öffnet.
4 Wann ist der Glaube fertig?
Wenn ich Gott in die Augen sehe. Vorher nicht. Mein Glaube wächst mit mir und meinem Leben. Auf meinem Lebensweg häutet er sich unentwegt. Erst beim Laufen kommen die wesentlichen Fragen. Sie beleben ihn. Durch Leistung im Nachdenken oder Wettbewerb im Frommsein wächst er selten.
5 Was ist wahr, Schöpfungsgeschichte oder Evolutionslehre?
Beide, weil es zwei Arten von Wahrheit sind. Die Evolutionslehre fragt nach der Wahrheit von Fakten, die Schöpfungsgeschichte nach der Wahrheit des Daseins. Beide brauche ich. Sage ich Natur, so beschreibe ich Fakten. Sage ich Schöpfung, so beken­ne ich mich zum Gott des Werdens, der Wunder und Wege. Auf allem, was ist, nehme ich seinen Fingerabdruck wahr.
6 Ist der Glaube eine Volksdroge und Opium des Volkes?
Nein. Religiöses kann mich berauschen und abhängig machen, wenn es mir kein Nachdenken erlaubt. Mein Glaube fordert mein Denken heraus. Ich lerne, Träume, die dem Leben ausweichen, von Träumen zu unterscheiden, die das Leben inspirieren. Gott selbst träumt von einer heilen Welt.
7 Muss ich alles glauben?
Nein, denn Glauben fordert nicht, Unmögliches für wahr zu halten. Wenn ich glaube, trete ich in Beziehung zu Gott. Ich glaube an seine Möglichkeiten. Wenn ich in dieser Beziehung lebe, bin ich in der Wahrheit. Das eröffnet mir anderes Wissen und macht mich immer urteilsfähiger.
8 Gibt es heute noch Prophetinnen und Propheten?
Nein. Die Zeit der Propheten ist eine Epoche in biblischer Zeit. Wie aber Jesus im Geist der Prophetie gedacht und gehandelt hat, kann und soll auch ich prophetisch denken und handeln. So gewinnt mein Glaube wahrhaft Gestalt.
9 Gibt Gott irgendein Versprechen?
Ja. Bevor ich selbst zu mir komme, sagt er Ja zu mir. Er ruft mich beim Namen und wendet mich zu sich. Er nimmt mich an und verbündet sich mit mir. Meine Taufe ist sichtbares Zeichen seines Bundes. Sie ist einmalig. Meinem Leben und Sterben gibt sie Sinn, weil er versprochen hat, mir nahe zu bleiben.
10 Was liegt Gott eigentlich an mir?
Er liebt mich, wie einer seine Partnerin liebt. Er vergibt mir, weil er mich glücklich sehen will. Er befreit mich aus meinen Verwicklungen und richtet mich von sich aus auf. Gott will mir auf Augenhöhe begegnen. Dort fordert er mich heraus.
11 Gibt es den Teufel?
Nein. Ich glaube einzig an Gott, weder an den Teufel noch an böse oder gute Geister. Ich weiss aber, dass Menschen teuflisch böse sein können, und manchmal engelhaft gut.
12 Wie betet man richtig?
Kein Gebet, das ich in der Wahrheit sage, ist falsch, ob unhörbarer Stosseufzer oder lange Litanei, ob wütende Klage oder begeistertes Lob. Ich kann mich auch einem vorformulierten Gebet wie dem Unservater anvertrauen. Beten leitet von mir ab und stimmt mich auf Gott ein.
13 Ist die Bibel von Gott oder von Menschen geschrieben?
Von beiden. Sie zeigt rund 1400 Jahre Erfahrungen von Menschen mit Gott. Ich lese keinen Endzustand, sondern eine Entwicklung. Die Bibel enthält Gottes Wort. Ich kann lernen, in der Fülle der Buchstaben den Geist Gottes wahrzunehmen.
14 Stellen sich die Menschen Gott so vor, wie er ihnen passt?
Ja und nein. Ich mache mir eine Vorstellung. Durch Bilder, die mir vertraut sind, drücke ich meine Begegnung mit Gott aus. Anders kann ich Gott nicht denken. Gottes Wort aber, das ich in der Bibel finde, rückt meine Vorstellungen zurecht.
15 Wie kann Gott Einer sein, wenn er Drei ist?
Auskunft über Gott gibt mir die Bibel. Die nachbiblische Vorstellung der Dreieinigkeit umschreibt das Geheimnis seiner Lebendigkeit: Er ist mir überlegen, wendet sich mir zu und wirkt in mir. Glaubende haben den lebendigen Gott als Vater, als Sohn und als Geist erlebt. Er war für sie und ist für mich der Eine. Ich erlebe ihn wie eine Person.
16 Hat Gott das Schicksal der Menschen vorherbestimmt?
Ich kann Gott nicht erklären, aber er hat sich mir mit Jesus Christus erklärt. In seinem Leben lese ich Gottes Willen. Demnach ist er nicht das Schicksal und verwendet es auch nicht als Instrument zur Belohnung und Bestrafung. Er steht zu mir wie ein Part­ner. Er will, dass ich lebe, selbst wenn ich durch den Tod gehen muss.
17 Stimmt es, dass Glaube Privatsache ist?
Nein. Die Privatisierung des Religiösen ist eine moderne Entwicklung. Sie macht Reli­gion konsumierbar. Wenn ich glaube, bin ich in der weltweiten Gemeinde Christi. Da entdecke ich meine öffentliche Verantwortung. So gut ich kann, mische ich mich mit christlichen Gesichtspunkten ein. Gutes Leben für alles Lebendige ist meine Mission.
18 Kann ich für mich im stillen Kämmerlein Christ(in) sein?
Nein. Wenn ich Gott erfahre, bin ich mir selbst nicht genug. Wenn ich vom Geist in­spiriert bin, will ich darüber reden. Die Gemeinde ist Sprachschule, Lebensgemein­schaft und Aktionsgruppe des Glaubens. In ihr spielen alle Begabungen zusammen wie im Organismus meines Körpers. Da lebt mein Glaube.
19 Muss ich Zeugnis ablegen, um als bekehrt zu gelten?
Ja, aber nur vor Gott. Die Würde meines Glaubens ist unantastbar, die Intimität meiner Gottesbeziehung geschützt. Religiöse Zwängerei ist nicht Gottes Wille. Sie verwech­selt das grosse Geschenk des Glaubens mit dem Kleingeld des Gehorsams.
20 Muss man als Christ(in) andere missionieren?
Ich will Menschen, die mir wichtig sind, erzählen, was mich bewegt. Ich will sie betei­ligen an der Kraft, von der ich lebe. Für die Weisheit der Bibel und die Wahrheit ihrer Botschaft will ich eintreten. Bekehren kann aber nur der Geist Gottes.
21 Wozu braucht mein Glaube die Kirche?
Die vorfindliche Kirche ist kein Inhalt meines Glaubens. Sie ist notwendig wie Staat, Schule oder Spital. Sie ist so gut, wie ihre Mitglieder sich engagieren. Wenn mir be­wusst wird, dass auch ich die Kirche bin, wird sie anders und besser. Dann beteilige ich mich. Mein Glaube richtet in meiner Kirche, meine Kirche in der Gesellschaft et­was aus.
22 Was bedeutet christliches Abendland?
Es war eine Vision und ist eine Fiktion. Christinnen und Christen gibt es, aber keine christlichen Staaten oder Parteien. Ich lebe in einer Kultur, die von christlichem Den­ken und Handeln geprägt ist. Ich zehre davon und setze mich dafür ein.
23 Wer hat Allmacht?
Ich verbinde diese gewaltige Vorstellung allein mit Gott. Das macht alle Mächte ver­dächtig, die Allmacht beanspruchen und damit Gewalt und Furcht verbreiten. Nie­mand und nichts ausser Gott kann Gott sein. Mein Glaube macht mich kritisch.
24 Sollen sich Christ(inn)en in die Politik einmischen?
Ja. Meine Kirche ist keine Partei und macht keine Parteipolitik. Jedes Glied aber soll Verantwortung wahrnehmen, wie es kann. Es gibt keinen Lebensbereich, in dem ich nicht Christ(in) bin. Gott mutet mir zu, möglichst viel mit seinen Augen zu sehen. Meine Kirche unterstützt mich mit Orientierungshilfen, und sie mischt sich öffentlich ein mit Stellungnahmen.
25 Bin ich ein(e) Sünder(in)?
Sünder(in) bin ich, wenn ich mir mein Leben vorstelle, als gäbe es Gott nicht. Wenn ich so lebe, als wäre der nicht, der das Leben ist und gibt. Meine Sünde sondert mich ab von ihm. Auch von meiner Lebenswelt. Dann stehe und falle ich allein mit mir. Aus dieser Lage kann ich mich nicht selbst befreien.
26 Warum soll die Frau am Sündenfall schuld sein?
Ist sie nicht. Vom Sündenfall redet die Bibel auch nicht. Sie sagt, dass ich in meiner Neugier zwar Gut und Böse unterscheiden kann: eine göttliche Fähigkeit. Dass ich da­mit aber nicht das Leben im Griff habe: eine menschliche Begrenzung. Ich kann mehr als alles Geschaffene, aber weniger als mein Schöpfer. Alle Frauen und Männer sind so begabt und so begrenzt.
27 Was muss man alles befolgen, um rechte Christin zu sein?
Nichts. Hören muss ich, und mir den Glauben schenken lassen. Mein Glaube rettet mich, nicht die Befolgung von Gesetzen. Gott will mich als Partnerin, nicht als Skla­vin.
28 Ist Krankheit die Strafe für Sünden?
Ja, wenn ich unvernünftig lebe. Nein, wenn ich dabei an Gott denke. Er will mein Heil, selbst wenn Heilung nicht mehr denkbar ist. Dann kann ich vor dem Gott des Lebens klagen. Auch sein Sohn klagt in seinen bittersten Stunden.
29 Wie kann Gott die Menschen lieben und seinen Sohn opfern?
Die Bibel stellt die religiöse Welt auf den Kopf. Dort opfern Menschen Leben, um die Götter gnädig zu stimmen, und erbringen Leistungen, um Unsterblichkeit zu erlangen. Hier wird Gott Mensch und verschenkt Leben, damit alle Leben in Fülle haben und ganz Mensch werden. Das Kreuz ist eine religiöse Torheit, aber eine Weisheit des Glaubens. Um mich geht es.
30 Wie geschieht Versöhnung?
Gott trennt die Sünde vom Sünder. Meine Sünde vernichtet er, mich heilt er. Gott will allen, die glauben, gnädig begegnen. Seine Gnade ist mir teuer. Sie hat ihn seinen Sohn gekostet. So werde ich nicht zum Opfer meiner Biographie.
31 Hat Gott ein Interesse, sich meine Klagen anzuhören?
Ja, denn Gott ist empfindsam. Er ist Mensch geworden. In der Person Jesus hat er selbst die Abstürze und Bitterkeiten des Lebens erfahren. Gott kennt den Schmerz. Er hört mir zu, damit ich wieder atmen kann und mein Leben nicht bitter wird.
32 Warum lässt Gott furchtbares und unverschuldetes Leiden zu?
Dieses Warum bleibt ohne Antwort. Gott hat Licht und Dunkelheit geschaffen. Er ist Herr über Leben und Tod. Dass seine Gerechtigkeit meine Vorstellungen übersteigt, weiss ich. Gott bleibt das letzte Geheimnis. Dass er zuletzt alles Leiden erlöst und alle Widersprüche versöhnt, glaube ich. Dafür steht das widersprüchliche Kreuz als Zei­chen. Damit kann ich leben.
33 Warum soll ich mich als Christ(in) überhaupt engagieren?
Gott hat der Welt eine verborgene Ordnung eingegeben. Gerechtigkeit heisst sie in der Bibel. Wer Verantwortung trägt, soll deshalb in allen Bereichen für Gerechtigkeit sor­gen. Ich auch. Bei den Propheten lerne ich dies. An Jesus sehe ich es.
34 Was habe ich davon, Gutes zu tun?
Viel. Von der Lebenskunst der Bibel erfahre ich, dass ich unter einer Verheissung ste­he, wenn ich Gutes tue. Mein Leben gewinnt Form und Farbe. Helfe ich, dass anderes Leben gelingt, so gelingt auch mein Leben. Ich glaube, dass nichts Gutes ganz verlo­ren gehen kann.
35 Kann ich tun und lassen, was ich will?
Nein, denn ich bin nicht Gott. Ja, denn Gott hat mich befreit. So bin ich, wenn ich Got­tes Partnerin bin, beides: frei und niemand unterstellt, aber eine freie Dienerin an al­lem, was lebt.
36 Was kann meiner Freiheit Grenzen setzen?
Nur die Liebe oder der Tod. Wenn ich Gott, die Menschen und die Welt liebe, wächst in mir die Ehrfurcht vor dem Leben. Sie begrenzt meine Freiheit. Dabei gewinne ich und verliere nichts.
37 Genügt es nicht, einfach das Rechte zu tun?
Nein. Christliche Ethik orientiert sich an der Bibel und nicht am Zeitgeist. Was ge­recht ist, kann ich mir selbst nicht sagen. Ich lese es heraus aus dem Geist der Bibel. Was ich mir, meinem Nächsten, meiner Gesellschaft tun soll, erfahre ich im Gespräch zwischen Bibel und Leben.
38 Welche der vielen Gesetze kann man getrost vergessen?
Keines. Im Gesetz steckt keine Erlösung, aber Weisheit. Wenn ich erfahre, dass Gott mich annimmt trotz meiner Sünde, kann ich erst recht die Weisheit z. B. der Zehn Gebote erkennen. Ich erfülle sie allein aus Dankbarkeit für mein Angenommensein.
39 Kann ich allein denn etwas erreichen?
Nein. Weil alles, was lebt, leben will, verbünde ich mich mit dem Lebendigen. Die Gemeinde ist Gottes Botschafterin für gelingendes Leben. Weil sie das Leben von ihm her bezieht und versteht, verbündet sie sich mit allen, die in ihrem Denken und Han­deln der Ehrfurcht vor jedem Leben den ersten Platz geben.
40 Woher nehme ich die Kraft, mutig nach vorn zu sehen?
Aus dem Abendmahl. In ihm erinnert sich die Gemeinde an das Versiegen der Kraft in der Gottferne und an die Wiederkehr der Kraft in der Gottnähe. Das Abendmahl ist Quelle einer Kraft, die ich nur nehmen kann. Sie macht stark, weil sie Lähmung und Erfolglosigkeit nicht überspielt, sondern voraussetzt. Sie nährt mich und verbündet mich. Wir sitzen am selben Tisch.
41 Ist etwas am Menschen unsterblich?
Nein. Die Bibel teilt den Menschen nicht in Bereiche auf. Sie spricht keine Einzelteile heilig. Nicht etwas am Menschen oder vom Geschaffenen ist heilig. Das Leben selbst ist heilig. Das Leben ist unsterblich. Mit dieser Verheissung bin ich als ganzer Mensch unsterblich. Letztlich kann mich nichts vom Gott des Lebens trennen.
42 Wie lange muss man noch auf den Himmel warten?
Den kleinen Himmel gibt es schon. Jesus nennt ihn Reich Gottes. Wenn ich Gottes Wort verstehe und Gottes Geist erlebe, wenn ich Gott, meinen Nächsten und mich liebe, wenn ich das Abendmahl nehme und an Gottes Verheissungen denke, bin ich bereits drin. Gelegentlich kommt das vor. Davon lebe ich.
43 Wie geht eine Auferstehung vor sich?
Die Bibel sagt Aufstehung. Die zusätzliche Silbe macht aus dem sprechenden Bild einen stummen Begriff. Das Bild erinnert mich an Erfahrungen: Ich war niederge­schlagen und lag bewegungslos wie im Tode. Wie durch ein Wunder konnte ich wieder aufstehen und ins Leben zurückkehren. Ich glaube an mein letztes Aufstehen, wie Gott es Jesus bereits geschenkt hat.
44 Was fange ich mit den schönen Bildern anderer Religionen an?
Religion ist nicht frei wählbar. Sie ist Teil einer Gesamtkultur. Religiöses Gedächtnis und kulturelle Prägung sind mir um Generationen voraus. Religion ist schicksalhaft wie meine Muttersprache. Ich kann lernen, andere Bilder zu lesen, andere Weisheit zu verstehen, Ähnliches und Anderes einzuordnen. Meine Mutterreligion aber ist so uner­setzlich wie meine Mutter.
45 Wird es ein Jüngstes Gericht geben?
Ja. Die Gottesferne ist das ganze Gericht. Nein. Ein schlimmeres gibt es nicht. Wenn ich glaube, ist Gott mir nah und das Gericht fern. Selbst im Zweifel, der zum Glauben gehört, ist er nicht völlig fern. Wenn ich ohne ihn denke oder ihn selbstherrlich durch mich ersetze, bin ich bereits im Gericht. Diese Unmöglichkeit ist jederzeit möglich. 46 Gibt es in dieser Welt noch etwas zu hoffen?
Sicher. Meine Hoffnung vertröstet mich nicht, es werde alles wieder gut. Sie folgt meinem Glauben, dass Gott alles Verletzte heilt und die ganze Schöpfung bewahrt. Sie hofft, dass er Recht schafft und erlittenes Unrecht ausgleicht. Gott will, dass alle ein erfülltes Leben haben. Christ(inn)en hoffen wider den Augenschein.
47 Wieso soll Liebe das Grösste sein?
Nur die Liebe ist dem Tod gewachsen. Beide dulden nichts neben sich. Deshalb ist die Liebe nicht nur so stark wie der Tod, sondern zuletzt die Stärkere. Wenn ich Liebe ge­be und erfahre, spüre ich die Lebenskraft, die Gott in jede echte Liebe legt.
48 Was kommt nach dem Tod?
Der grosse Himmel. Was ich jetzt glaube, werde ich dann sehen. Trotz dem letzten Tod bricht mein erstes Leben nicht ab. Als Geschöpf trete ich vor meinen Schöpfer, der das Leben ist. Ich sehe meinem Gott in die Augen. Ich erkenne ihn, aber auch mich und meine Welt endlich so, wie sie in Wahrheit sind. Alles ist da. Nichts trennt mehr. Alles lebt: rund, ganz und heil.

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Genialer Film

Was es auch immer sein mag - ist doch genial umgesetzt dieser Film



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Video und Audio mit Keynote iPad

Wie bringt man OHNE einen Mac Video oder Audio auf die Keynote iPad Präsentation?

Hier ein super Lösung für Video aus Youtube oder anderswo, gesehen bei Blog von Crispepin

Keynote on the iPad allow you to insert photos and/or videos from the Photos application on the iPad .  I usedMyMedia on the iPad (free to download first 5 videos, $0.99 after) to download the videos from YouTube in MP4 format from the MyMedia app, copy them to the Photos application on the iPad and then embed them in Keynote on the iPad.   Step by step process:
  1. Open Safari on the iPad.   Navigate to YouTube.  Find the video you want and copy the URL to the clipboard.
  2. Open the MyMedia application on the iPad.   Navigate to ClipConverter.cc on the integrated browser
  3. Paste the YouTube link from step 1 (above)
  4. Choose the file quality and type (MP4)
  5. Press and hold the download file button until you are prompted to save the video and give it a name
  6. The file will be downloaded to the MyMedia application on the iPad
  7. Touch the "Files" button in MyMedia app on the iPad to view the downloaded video files.   Touch the "Save to Camera Roll" button.   The video will be copied to the Photos app on the iPad
  8. Open Keynote on the iPad.   Open the presentation you want to add a video to.  Create a new, blank slide in the presentation.   Touch the "+" icon.  Select "Camera roll."   Select the video and touch "Use."   You may want to resize the video to make it larger to fill as much of the slide as possible. 
  9. When you come to the slide with the video in the presentation, simply touch the screen to play.   I haven't been able to find a way to get the video to play from the Keynote Remote app on the iPhone.  I use the Keynote Remote application on the iPhone to control the presentation so I can walk around when I present rather than standing at the podium.
Für Audio habe ich nichts vergleichbares gefunden. Ich stecke noch mit folgenden Problemen fest:
  • Audio kann ich mit MyMedia zu MP3 konvertieren
  • MP3 lässt sich dann nicht im iPad für Keynote bereitstellen
  • MP3 ist von MyMedia z.B. auf Google Drive
  • Wie weiter?
  • Lösung wäre das MP3 File in Foto Roll zu speichern. Aber das gelingt mir nicht
Eine Lösung ist hier im Video aufgezeigt, aber das neue GarageBand verstehe ich noch nicht.


Alternativ habe ich das Video einfach ganz klein in Keynote eingefügt. Das geht auch. Aber ich möchte eigentlich die MP3 Datei auch noch beschneiden...

Keynote iOS, iPad Keynote, Audio MP3 Video for Keynote iPad

Selfies

Neues Wort gelernt: Selfies = Foto von sich selbst

Facebook & Co sind voll davon. Hier eine Parodie, wie das wäre, wenn es Smartphones schon immer gegeben hätte...

Von Cape Times - jeweils mit der damaligen Schlagzeile
capetimes
The clever manipulations are the work of the South African newspaper, The Cape Times, which turned famous photographs of Winston Churchill and Jacqueline Kennedy Onassis into the selfies we know and love. The project was a smart ad campaign devised agency Lowe Cape Town last year, but it couldn't be more relevant this month.
After all, the word "selfie" was inducted into the Oxford Dictionary hall of fame this year, beating out gems like binge-watch, bitcoin, and twerk for the title of 2013's Word of the Year.
jackie
In honor of the illustrious triumph, behold: When historical photos are selfie-ized.
church
kate
selfie
For more on the wondrous word of selfies, check out our article on the selfie photograph as a legitimate art form here.

iphone, Foto Slfieselbtportrait Portrait

Smartphone Exzess

Der Gebrauch von Smartphones nimmt skurrile Züge an, das merke ich selber und muss mich auch selber an der Nase nehmen. Gibt es dazu Netiquetten?




(http://eetiquette.de/de/).

Wir haben zehn Leitlinien aus der digitalen Welt für CIOs ausgewählt:
  • Stelle von Anfang an klar, was Du von einer Korrespondenz erwartest.
  • Die Phrase "von meinem Mobiltelefon gesendet" lässt Empfänger großzügiger über knappe Ausdrucksformen und Rechtschreibfehler hinwegsehen.
  • E-Maile nicht als wärst Du ein Roboter. Versuche stets, etwas menschliche Wärme einzubringen.
  • Google ab und zu Deinen Namen, um Deine digitalen Klone zu kennen.
  • Wenn Deine Freundschaftsanfrage nicht akzeptiert wird, akzeptiere es einfach.
  • Brülle in der Öffentlichkeit nicht in Dein Handy. Halte Gespräche kurz und schleiche nicht herum wie der Tiger im Käfig.
  • Lege Dein Handy in Restaurants immer mit dem Display nach unten auf den Tisch. Sobald eine Tischdecke aufliegt, sollte das Telefon in der Tasche bleiben.
  • Nicke zur Bestätigung, anstatt häufig "Ja" zu sagen - so bleibt während einer Videokonferenz die Stimmübertragung eher klar und flüssig.
  • Die erste "kostenfreie" Stunde Wi-Fi in einem Café kostet einen Cappuccino und einen Muffin. Die zweite Stunde nur noch einen Schokokeks.
  • Schalte Dein Handy überall dort aus, wo es unangebracht wäre, ein schreiendes Kind mitzubringen.
Die "101 Leitlinien für die digitale Welt" hat das Creative Center der Telekom Laboratories zusammen mit der TU Berlin, dem Royal College of Art in London und der Deutschen Knigge Gesellschaft erstellt. Mehrere Workshops mit Teilnehmern aus mehr als 12 Nationen haben das Creation Center der Telekom Laboratories beim Erstellen der eEtiquette unterstützt.

101 Benimmregeln Für den Umgang Miteinander in der Digitalen Welt

  1. Nutzt Du einen neuen Kommunikationskanal, beobachte zuerst und erkunde die grundlegenden Verhaltensregeln.
  2. Beantworte alle persönlichen E-Mails innerhalb eines angemessenen Zeitraums.
  3. Stelle von Anfang an klar, was Du von einer Korrespondenz erwartest.
  4. Halte Mails kurz und sachlich. Wenn Du jedoch eine lange E-Mail schreibst, erwarte keine Antwort in ähnlichem Umfang.
  5. Sollte Deine E-Mail einem Epos gleichen, gestehe dies aus Achtung gegenüber geduldigen Lesern ein.
  6. Sorge dafür, dass Fragen leicht zu beantworten sind. Beantworte jede davon einzeln.
  7. Förmliche E-Mails mit Rechtschreibfehlern machen einen schlechten Eindruck. Jedoch lässt Dich ein Fehler in einer informellen E-Mail menschlicher erschneien.
  8. Ignoriere Rechtschreibfehler anderer, es sei denn, Dein Name wurde falsch geschrieben.
  9. Nutze die "Copy & Paste"-Funktion, um Namen anderer nicht versehentlich falsch zu schreiben.
  10. Die Phrase "von meinem Mobiltelefon gesendet", lässt Empfänger großzügiger über knappe Ausdrucksformen und Rechtschreibfehler hinwegsehen.
  11. Das Schicken von großen Dateianhängen ist wie Reisen mit Übergewicht. Es bremst und blockiert gerne das System.
  12. Beim ersten Kontakt sollten korrekte Anrede und Grußformel verwendet werden. Danach gerne lockerer formulieren.
  13. DIGITALER SCHRIFTVERKEHR IN GROSSBUCHSTABEN IST MIT SCHREIEN GLEICHZUSETZEN UND ZUDEM NUR SCHWER LESBAR.
  14. e-mails die in kleinbuchstaben, und mit falscher zeichensetzung verfasst sind lassen dich ungebildet oder faul erscheinen
  15. Bestätige den Empfang wichtiger E-Mails, wenn Du zur Beantwortung etwas mehr Zeit benötigen wirst.
  16. Entschuldige Dich immer für eine verspätete Antwort.
  17. Abwesenheitsmitteilungen sind nützlich, weil sie Erwartungen klarstellen. Halte sie kurz und gib für wichtige Anliegen eine weitere Kontaktmöglichkeit an.
  18. E-Maile nicht als wärst Du ein Roboter. Versuche stets, etwas menschliche Wärme einzubringen.
  19. Lass das E-Mailen nicht ausarten. Setze Dir für das Checken Deiner Mails morgens, mittags und abends ein Zeitlimit.
  20. Solltest Du Dein Büro mit andern teilen, bedenke Deine Lautstärke beim Tippen. Es gilt dabei nicht, ein Maschinengewehr zu imitieren.
  21. Starre nicht auf fremde Bildschirme. Verhalte dich wie auf einem FKK-Strand: Persönliches geht Dich nichts an.
  22. Heimlich E-Mails, SMS oder MMS anderer zu lesen, ist wie unter deren Bett zu stöbern.
  23. Tritt einen Schritt zurück und schau weg, wenn andere an Computern oder Geldautomaten Passwörter eingeben.
  24. Unterschätze die Macht der Feder nicht. Eine handschriftliche Dankesnotiz bedeutet mehr als eine schnell getippte Nachricht.
  25. Mit einem kurzen Telefonanruf lässt sich eine endlose Kette frustrierender E-Mails umgehen.
  26. Wer ständig mitteilt, dass er beschäftigt ist, erzeugt den gegenteiligen Eindruck.
  27. Hunger und Ermüdung sind keine interessanten Statusmitteilungen. Teile Deinen Anhängern nur relevante Dinge mit.
  28. Ja, man darf auf Twitter auch Leuten "folgen", die man nicht persönlich kennt.
  29. Sich für fehlgeleitete Inhalte zu entschuldigen, verschlimmert die Situation nur. Denke einfach nach, bevor Du etwas veröffentlichst.
  30. Entferne unansehnliche Mitteilungen und anstößige Kommentare von Deiner sozialen Netzwerkpräsenz.
  31. Online sein, heißt nicht unbedingt erreichbar zu sein. Platze nicht unhöflich mit einem Videoanruf herein. Klopfe einfach vorher per Chat an.
  32. Wenn sich Dein Erreichbarkeitsstatus nie verändert, werden ihn andere nicht respektieren. Setze den Status entsprechend deiner Situation oder bleibe offline.
  33. Halte Dich elegant aus online geführten Kommentarkriegen heraus.
  34. Google ab und zu Deinen Namen, um Deine Google-Klone kennenzulernen.
  35. Wenn Deine Freundesanfrage nicht akzeptiert wird, akzeptiere es einfach.
  36. Wenn Du zufällig ein fremdes Passwort erfährst, rate der Person besser dieses zu ändern.
  37. Wikipedia löst nicht alle Meinungsverschiedenheiten. Verwende es in Maßen.
  38. Halte mindestens drei Meter Abstand zu anderen Menschen, wenn Du in der Öffentlichkeit mit dem Handy telefonierst.
  39. Brülle in der Öffentlichkeit nicht in Dein Handy, halte Gespräche kurz und schleiche nicht herum wie ein Tiger im Käfig.
  40. Es ist OK, während des Essens eine SMS zu verschicken, solange dies alle am Tisch tun. Verwechsle jedoch nicht die Gabel mit dem Handy.
  41. Führe in fremden Wohnungen keine langen Telefonate und entschuldige Dich für Deine schlechten Manieren.
  42. Entschuldige Dich, bevor Du mitten in einer Unterhaltung einen dringenden Anruf entgegen nimmst.
  43. Solange Du in Gesellschaft bist, solltest Du nie länger mit Deinem Telefon spielen als Du für einen Gang auf die Toilette benötigen würdest.
  44. Telefoniere nie in einer öffentlichen Toilette. Eine rauschende Toilettenspülung verrät alles.
  45. Lege Dein Handy in Restaurants immer mit dem Display nach unten auf den Tisch. Sobald eine Tischdecke ausliegt, sollte das Telefon in der Tasche bleiben.
  46. Schalte Dein Handy in Flugzeugen, Krankenhäusern und Teilchenbeschleunigern aus, um elektronische Hochleistungsgeräte nicht zu stören.
  47. Rufe zurück, wenn Du den Anruf eines bekannten Kontaktes verpasst oder nicht annehmen kannst. Falls Du die Nummer nicht erkennst, lass es sein.
  48. Wenn die Verbindung eines Gesprächs unterbrochen wird, sollte der Initiator des Anrufs zurückrufen. Nicht beide gleichzeitig.
  49. Klingel niemals jemanden um eines Rückrufes Willen an, es sei denn es handelt sich um vereinbartes Signal.
  50. Melde Dich mit Deinem vollständigen Namen, wenn Dich ein unbekannter Teilnehmer anruft.
  51. Du besitzt Dein Handy, um in Kontakt zu bleiben. Es verärgert andere, wenn Du nie erreichbar bist.
  52. Verfolge, auf welchen Fotos Du im Netz zu sehen bist. Es ist in Ordnung, Tags von unvorteilhaften Bildern zu entfernen.
  53. Setze Foto-Tags behutsam. Im Zweifel lieber keine.
  54. Behalte Urlaubs-Schnappschüsse, Partyfotos und Bilder mit freiem Oberkörper lieber für Dich.
  55. Verbreite Deine Fotos nicht maßlos und gib nicht mit ihnen an.
  56. Wenn Du in der Öffentlichkeit ein Foto für den Online- Gebrauch schießt, stelle sicher, dass nicht zufällig Fremde in Deinen Bildausschnitt laufen.
  57. Stelle nur Bilder ins Netz, die Deine Mutter freigeben würde.
  58. Stupse ab und an Freunde an, die Du schon lange nicht mehr kontaktiert hast. Ein einfaches ‚Hallo‘ funktioniert besser als eine lange E-Mail.
  59. Versehe eine digitale Freundschaftsanfrage stets mit einer persönlichen Notiz und beziehe dich auf die gemeinsame Verbindung.
  60. Du könntest es bereuen, dich mit nahen Verwandten, Ex-Partnern, Mitarbeitern oder Deinem Chef in sozialen Netzwerken anzufreunden. Überlege gut.
  61. Blocke andere, statt die Freundschaft rückgängig zu machen. Gehe bei der Trennung diskret und vernünftig vor.
  62. Es ist OK, Freundschaften zu beenden. Eine sorgfältige Freundschaftswahl erhöht die Bedeutung der Verbindungen.
  63. Es ist OK, eine Freundschaftsanfrage zu ignorieren.
  64. Überschätze nie Deine digitalen Freunde. Über ein soziales Netzwerk befreundet zu sein heißt nicht, Freunde im realen Leben zu sein.
  65. Beantworte alle persönlichen SMS.
  66. Bei beruflichen E-Mails oder SMS, solltest Du auf die Freizeitplanung der Empfänger Rücksicht nehmen.
  67. Beantworte SMS, in denen es um Logistik und Orte geht, so schnell wie möglich.
  68. Vrgss ncht n Nchrchtn Vkl nd Stzzchn z vrwndn (In anderen Worten: Vergiss nicht, in Nachrichten Vokale und Satzzeichen zu verwenden.)
  69. NDDEW, verwende keine umständlichen Abkürzungen. (Nur damit Du es weißt.)
  70. Schiele während einer Besprechung nicht auf Dein Handy unter dem Tisch um Deine Nachrichten zu lesen - es sei denn Du bist David Copperfield.
  71. Menschen zuerst: Eine reale Person hat gegenüber einem technischen Gerät immer Vorrang und verdient Deine volle Aufmerksamkeit.
  72. Überprüfe Bild- und Tonqualität vor öffentlichen Präsentationen und Videokonferenzen.
  73. Beseitige mögliche Störfaktoren während einer Videokonferenz. Extreme Beleuchtung, Lärm oder Hintergründe können irritieren.
  74. Leite eine Videokonferenz mit nettem Geplauder ein. Vermittele den Gesprächsrahmen über einen kurzen 360º Kameraschwenk.
  75. Richte Deine Webcam auf Augenhöhe ein, wenn Du nicht gerade wie ein Riese oder Zwerg wirken möchtest.
  76. Sprich mit der Kamera, nicht mit Deinem eigenen Bild. Verwechsle es nicht mit Deinen Badezimmerspiegel.
  77. Stelle während einer Videokonferenz Deinem Gegenüber alle vor, die hinter Dir vorbeigehen und sei es Deine Katze.
  78. Nicke zur Bestätigung, anstatt "Ja" zu sagen, damit während einer Videokonferenz die Stimmübertragung klar und flüssig bleibt.
  79. Bewege Dich nicht ständig vor der Webcam, es sei denn Du tanzt gerade für ein Britney Spears Musikvideo vor.
  80. Vermeide Parallelgespräche während einer Videokonferenz.
  81. Schließe eine Videokonferenz mit einem Lächeln. Winken ist erlaubt.
  82. Es ist nicht jedem möglich, seinen Tagesablauf für einen zeitfressenden Spontanchat zu unterbrechen. Begrenze Deine Instant Messages.
  83. Benutze für Dein Onlineprofil ein aktuelles Foto von Dir. Familienfotos, Bilder von Haustieren und Deiner Keniasafari sollten auf Deinem Schreibtisch bleiben.
  84. Die erste 'kostenfreie' Stunde Wifi in einem Cafe kostet einen Cappuccino und einen Muffin. Die zweite Stunde nur noch einen Schokokeks.
  85. Betrachte das Cafe wie ein Zen-Büro. Sei diskret mit Deinem Telefon oder Laptop. Respektiere das Entspannungsbedürfnis anderer Gäste.
  86. Stöbere nicht unerlaubt in fremden iPods oder sogar iPhones herum.
  87. Werde auf den sozialen Netzwerkseiten anderer Nutzer nicht zu persönlich. Schreibe stattdessen eine E-Mail.
  88. Das Googeln von Jobkandidaten ist legitim. Erwähne dies aber auch.
  89. Google deine Verabredung nicht vor dem ersten Rendezvous – lass Dich wenigstens ein paar Tage lang verzaubern.
  90. Aktiviere vor einem Rendezvous den "Romantik-Modus" Deines Handys: schalte es aus.
  91. Nur R2D2 darf eine Beziehung digital beenden.
  92. Wer verheiratet ist und ein zweites Prepaid-Handy besitzt, könnte den Verdacht erwecken, eine Affäre zu haben.
  93. Das Herausgeben deiner Festnetznummer stärkt die Beziehung - es sei denn, es handelt sich um den Pizzamann.
  94. Surfe gemeinsam mit Deinen Kindern im Netz, statt ihre Internetnutzung zu überwachen.
  95. Bezeuge Dein Beileid auf demselben Wege, auf dem Du die traurige Nachricht erhalten hast.
  96. Dein Bildschirm ist nicht immer privater Natur. Nacktheit, Gewalt, oder der neueste Steven Seagal Film könnte nah platzierte Fluggäste kränken.
  97. Headsets sind schon im letzten Jahrhundert aus der Mode gekommen. Hebe Deines für Halloween auf.
  98. Schlage nicht auf Telefone, Computerbildschirme oder Fotokopierer ein. Wenn sie nicht funktionieren‚ kann dies nur auf menschliches Versagen zurück zu führen sein.
  99. Sorge für eine ausgewogenen Medienkonsum und schalte auch mal ab. Vergiss nicht – es gibt ein analoges Leben neben dem digitalen.
  100. Schalte Dein Handy bei Beerdigungen, Hochzeiten, Yogakursen und überall dort aus, wo es unangebracht wäre ein schreiendes Kind mitzubringen.
  101. Digitale Manieren unterscheiden sich von Universum zu Universum. Lade Dir immer die aktuellsten Umgangsformen runter, bevor Du ins Ausland reist.
Netiketten, Netiquetten, Regeln, Smartphone, iPhone

Wo Gott hockt-Wer weiss noch, wo Gott hockt

Theater Projekt von 7 Pfarrpersonen. Aus Website szenart.ch

7 Pfarrer - oder "Wer weiss noch, wo Gott hockt?"

Pfarrer und Pfarrerinnen auf der Bühne: Katholische und reformierte, gewesene und amtierende, junge und alte. Sie, die Hüter der Werte, tauchen ein in das Drama des modernen Menschen in Bezug zu Gott, zum Glauben und zur Spiritualität. Sie stellen sich gemeinsam der Frage, was es bedeutet, Menschen von der Wiege bis zur Bahre spirituell zu begleiten. Spielerisch räumen sie auf mit alten Pfarrerbildern und hinterwäldlerischen Gottesvorstellungen. Engagiert verlieren sie sich in Welten, die sie in ihrer Kirche kaum leben können. Teuflisch, göttlich, abgöttisch. Sie leben den heiligen Zorn und die stille Demut. Sie verbieten sich zu predigen und sprechen Klartext. Sie suchen das Spiel und fallen aus der Rolle. Und sie fragen sich, ob denn Kirche und Gott und Glaube und Gebet heute noch leb- und vermittelbar seien. Ob der Rausch der kapitalistischen Welt nicht ein zu übergrosser Gegner sei. Und wie sich in unserer wertepluralen und individualistischen Welt eine „Gemeinde“ überhaupt noch pflegen lässt? Ob sie als PfarrerInnen vielleicht nicht Auslaufmodelle – Fossile - der modernen Gesellschaft seien, teuer bezahlte Schatten einer längst vergangenen Tradition?

Ein Theaterabend, der überrascht, anregt und herausfordert. Und, der auch das Lachen genussvoll befördert.
 

Flyer zur Ausschreibung

Entstehung des Stückes

Das Stück entsteht in einem Prozess des Spielens und Denkens, des Recherchierens und Erinnerns, des Phantasierens und Improvisierens, angeleitet durch einen professionellen Regisserur. Aus den Spielszenen, Figuren und Situationen, die sich in den Proben ergeben, wie aus den zusammengetragenen Fakten und Einsichten, Geschichten und Haltungen der sieben Beteiligten, bauen wir unseren Theaterabend zusammen. Dabei sollen Musik, Bewegung, Text, Performance und ja selbst die Mittel der Komödie und der Farce ihren Platz haben. Die Dramaturgie des Abends soll stringent sein und doch überraschend. Wir streben eine ernsthafte Auseinandersetzung an, ohne dabei das Lustvolle und berührende auszulassen. Wohl nur auf einer Theaterbühne wird sich ein Pfarrer so frei bewegen können. So soll dem spielerischen Moment und der Phantasie wie auch der Überraschung viel Raum gegeben werden. Wenn nicht hier im Theater, wo dann sonst?


Zeitplan

Ausschreibung Mai 2013
Infoveranstaltung 17. Juni 17 30 – 21 Uhr
Intensivtage Start August 2013
Wöchentliche Proben ab September 2013 (mit einigen Intensivtagen)
Endproben ab Januar 2014
 

Beteiligte

Produktionsteam:

Projektidee/Regie/Dramaturgie: Hannes Leo Meier
Dramaturgische Mitarbeit: Laura Huonker
Projektleitung: Markus Fricker
Assistenz: Alexa Gruber
Musik/Gesangsproben: Rafael Baier
Presse/Kommunikation/Tournee: Dorothee Plancherel
Fundraising/Administration: Nadja Good


Ensemble:

Blum Walter, Blumer Stephan, Burger Christina, Eiderbrant Eva, Fricker Markus, Hulstkamp Sue, Keller Stefanie, Salvisberg Verena, Soland Christina, Weigl Peter
 

Beteiligte

Diese Partner haben uns unterstützt:

Swisslos Fonds Aargau
Reformierte Landeskirche Aargau
AVINA Stiftung
Stadt Aarau
Ref. Landeskirche Zürich
Ref. Kirchen Bern - Jura - Solothurn
Röm. Kath. Landeskirche Aargau
Neue Aargauer Bank

Spieldaten

Theater Tuchlaube Aarau
21. Februar 2014, 20:15 h (PREMIERE)
22. Februar 2014, 20:15 h
23. Februar 2014, 17:00 h
27. Mai 2014, 20:15 h
28. Mai 2014, 20:15 h

Kulturhaus Odeon Brugg
20. März 2014, 20:00 h

Offene Kirche Heilig Geist Bern
1. April 2014, 19:00 h

Theater am Gleis Winterthur
18. Juni 2014, 20:00 h

Reformiertes Kirchgemeindehaus Frick
24. Oktober 2014, 20:15 h
25. Oktober 2014, 20:15 h

Chössi Theater Lichtensteig
1. November 2014, 20:15 h

Theater Ticino Wädenswil
15. November 2014, 20:30 h
16. November 2014, 17:30 h


Vorverkauf über die entsprechenden Theater.

E-Flyer


Image Film Gellertkirche

Schöner Film zu einer lebendigen Kirchgemeinde



Gellertkirche, Image, Werbung, Kirche, Film

Montag, 20. Januar 2014

Airtame

2. Monitor oder HDMI Fernseher von einem Computer ansteuern soll ab Mai 2014 mit Airtame funktionieren




Alternative:

  • Apple TV: Funktioniert aber nur mit neueren MacBook Pro (ab 2011) als Desktop Ersatz
  • Oder Purelink, aber nicht so genial, wie es mir schein 

Externer Monitor Beamer HDMI Fernsehen Kickstarter Airtime Apple TV

iPhone laden

Mit Cola und Banane



Mit Banane



Mit Canada Dry



iPhone laden,

App

Ich muss mal eine Liste aller Apps machen..


Horizon ist eine App die immer im Querformat aufnimmt, egal, wie man das iPhone hält. Genial.



Filmen, iPhone, Quer, Querformat

6000 Punkte für den Himmel

Was kommt nach dem Tod? Wie wird das im Himmel sein? Komme ich in den Himmel rein?

Eine Film Initiative von "vertikal" Glaubenskurs Filmet. Hier zur Website




 Kommentar von Andreas Fett



Vertikal, vertical, Jugendpfarrer, Glaubenskurs, Tod, Jenseits, Himmel

Samstag, 18. Januar 2014

Icon Smiley Be Blessed bb

Leider fehlt das in der Sammlung der Smileys


Smiley Smileis Icon Be Blessed Blessing bb holy gesegnet heilig

Diakonie

Diakonie praktisch - hier einige gelungene Beispiele von anderen:

  • Gratis Suppenverteilung in Winterthur während einer Jubiläumswoche. Nicht nur für Hilfsbedürftige, sondern für alle. So werden die Hilfsbedürftige nicht stigmatisiert, sondern sind sogar in die Gemeinschaft mit anderen aufgenommen.
  •  
  •  
Diakonie, Suppen, Dienen

Nothelferkurs

Nothelfer



Weg zum Fahrausweis

Donnerstag, 16. Januar 2014

Paddy Kelly

Interessante Biographie: Pop Star - Mönch - christlicher Popmusiker
Paddy Kelly 


Einst so:



Kelly Family Paddy Kelly Christliche Musik

Videoclip selbstgemacht

Animato ist ein neues Angebot um aus einigen Bilder einen Clip zu machen.

Hier das Video - naja der Kommentator...



Video, Animation, Videoclip, Sound, Trailer

CMS wix

neben Jimdo nun ein ganz grosser Player im CMS Bereich: wix.com



Website, CMS, Jimdo, Programmierung, HTML

Samstag, 11. Januar 2014

Sounding Board

Bin erst heute auf eine Struktur aufmerksam geworden, die ich immer mal wieder angewendet habe, ohne zu wissen, dass es das auch offiziell gibt: Menschen um die Meinung zu einem Projekt zu fragen, die mit diesem Projekt nichts zu tun haben und auch haben werden.

Hier bei 4managers.de gefunden:

Sounding Board

„Der Resonanzboden (engl. Sounding Board) ist eine etwa 1cm dicke Fichtenholzplatte im Klavier, die die Schwingungen der Saiten verstärkt.“
Quelle: Wikipedia

Und gib uns unser tägliches Feedback heute

Immer wieder taucht in Steuerkreisen komplexer Projekte der Begriff des Sounding Boards auf. Einer der Teilnehmer möchte eines einrichten, ein Anderer überlegt sich wen er denn als solches kontaktieren könnte, ein Dritter wird gar gefragt ob er bei einem solchen teilnehmen will. Aber nicht immer herrscht Einigkeit darüber was ein Sounding Board eigentlich sein oder leisten soll.

Wenn man sich auf die Suche nach einer Definition des Begriffes macht, findet man sehr viele Ergebnisse aus dem musikalischen Bereich, allerdings weniger und stark differierende aus dem Bereich Wirtschaft und Management.
Über die musikalische Definition kommt man jedoch der Bedeutung eines Sounding Boardsim Projektumfeld auf die Spur:
Das Sounding Board (zu deutsch: Resonanzboden) eines Klaviers fängt die Schwingungen der Saiten, die durch das Spiel des Pianisten erzeugt werden auf und gibt diese verstärkt wieder zurück.
Durch diese Verstärkung werden auch die Fein- und Besonderheiten des individuellen Spiels verstärkt und betont. Hieraus ergibt sich, dass selbst kleine Fehler auffallen und Unstimmigkeiten in Takt und Tempo offensichtlich werden. Der Pianist kann also das Ergebnis seines Spiels klarer erkennen und sich so verbessern.
Eine ähnliche Funktion soll auch das Sounding Board in der Wirtschaft erfüllen. Im Umfeld komplexer Projekte oder beim Analysieren schwieriger Probleme soll es einen Widerhall erzeugen. Dieser soll in Form eines kritischen Feedbacks Führungskräften ermöglichen bewusste Entscheidungen zu treffen. Dabei werden nicht nur allein durch das Feedback neue Erkenntnisse gewonnen, schon bereits bei der Vorbereitung auf das Zusammentreffen mit dem Sounding Board können erste Dissonanzen erkannt und ausgeglichen werden.
Themen
Die Form des Sounding Boards ist dabei zweitrangig und eher von der Komplexität oder auch Größe des zu untersuchenden Problems, beziehungsweise Projekts abhängig. Ein Sounding Board kann von einer einzigen Person dargestellt werden, welche nicht einmal tiefe Vorkenntnisse im Themenumfeld haben muss. Es kann aber auch aus einer Reihe von Fachexperten unterschiedlichster Spezialgebiete, Beratern oder Fachfremden, bestehen die ein Thema gemeinsam analysieren und Feedback geben. 

Die Aufgabe des Sounding Boards besteht dabei allein darin zu versuchen das Problem, beziehungsweise den Prozess zu verstehen und zu hinterfragen. Es hat selbst keine Entscheidungskompetenz, sondern soll lediglich Unstimmigkeiten aufdecken und das Verständnis erhöhen.

How-To: Wenn Sie selbst mal als Sounding Board fungieren sollen

Für die Teilnehmer eines  Sounding Boards gelten einige einfache Regeln:
  • Öffnen Sie sich dem Thema.
    Am leichtesten fällt Ihnen die Tätigkeit als Sounding Board, wenn Sie das Thema interessiert, Sie aber bislang noch keine tiefen Kenntnisse darüber haben. Kennen Sie sich in dem Themenfeld bereits aus, gilt es bereits vorhandene Meinungen und Vorurteile auszublenden und dem Thema wieder neutral zu begegnen.
  • Nicht Ihre Meinung ist gefragt.
    Nur weil Sie einer bestimmten Methode zu- oder abgeneigt sind, muss dies nicht auch für das Projekt oder Ihr gegenüber gelten. Fragen Sie aber neutral nach, warum diese Methode gewählt, beziehungsweise nicht berücksichtigt wurde.
  • Nachfragen bei Unklarheiten.
    Versuchen Sie wirklich das Thema zu verstehen. Veranlassen Sie Ihr gegenüber dazu ein konkretes Beispiel mit Ihnen durchzuspielen. Haken Sie nach.
  • Bleiben Sie kritisch.
    Lassen Sie sich nicht von wohlformulierten Phrasen und schön designten Folien blenden. Hat der Prozess eine Lücke muss diese auf den Tisch. Das ist Ihr Job.
Themen
Ein Sounding Board wird von uns schon rein intuitiv mehrmals täglich gesucht. Immer dann wenn wir unserem Partner, einem Kollegen oder einer Bekannten von einem Problem bei der Arbeit oder einer Herausforderung im privaten Bereich berichten und uns austauschen wollen. Bei der Schilderung des Themas wird es automatisch nochmals durchdacht, meist fallen einem selbst dabei schon viele Ungereimtheiten auf und neue Ideen ein. Im Gespräch, beispielsweise beim Familienspaziergang am Wochenende, bekommt man oftmals ein wertvolles und  konstruktives Feedback.
Macht man sich diesen Prozess aber gezielt bewusst, kann dessen Effizienz noch erheblich gesteigert werden. Sie selbst haben dann ein Interesse beim Thema zum bleiben und nehmen Kritik offener auf. Zudem wird auch Ihr Sounding Bord versuchen sich nicht von Ihnen „blenden“ zu lassen oder einfach nur nett sein wollen.

Struktur, Management, 

Freitag, 10. Januar 2014

Onkel Wanja

Hier die Theaterkritik von Kurier. Gesehen das Theater in Winterthur. Zum Titel meine ich: Das Theater zeigt, dass das Leben depressiv sein und werden kann, aber gelacht habe ich nicht...

Herausragend war Sarah Viktoria Frick, eine Bündnerin ;-)

"Onkel Wanja": Das Leben ist eine Hölle zum LachenMatthias Hartmanns ungewöhnliche Deutung von Tschechows "Onkel Wanja" begeisterte das Premierenpublikum.

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Das Erste, was an dieser Inszenierung auffällt: Wo sind die Birken? Ist das überhaupt erlaubt? Ein Tschechow ohne traurig hängendes Laub? Die Wodka-Flaschen dagegen, die sind an Ort und Stelle. Ohne die geht es wirklich nicht. Wobei: Vielleicht wäre das einmal eine wirklich radikale Deutung: Eine Tschechow-Inszenierung, in der alle nüchtern sind.
Einen "Onkel Wanja" ohne "atmosphärisches Gewese" hatte Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann im KURIER angekündigt: "Ich möchte es zuspitzen, ich möchte es hart haben, brutal, es soll die Hölle sein, die Hölle des Lebens. Und darüber muss man fast schon wieder lachen können."
Nach der Premiere steht fest: Dieser Plan ist wunderbar aufgegangen. Zwar hörte man einige Besucher murren, denen die Gesellschaftskritik zu kurz kam. Aber der überwiegende Teil des Publikums bedachte die aberwitzige, zum Lachen schreckliche, tief traurige Hochtempo-Komödie, die Hartmann in Tschechows Text freilegte, mit langem Applaus und vielen Bravos.

Schüsse

Gleich zu Beginn wird klar gemacht: In dieser Inszenierung sitzt niemand brütend im russischen Gemüse herum. Das Stück beginnt mit Schüssen. Hartmann zieht den Mordversuch des Gutsverwalters Wanja am Professor Alexander vor, diese Schlüsselszene kommt später noch einmal.
Tschechow zeigt in diesem Stück das Dasein als ein Zum-Leben-verurteilt-Sein: Die arroganten Stadtmenschen laborieren an unheilbarer Langeweile und existieren dank der Arbeitskraft der Landbevölkerung. Die Liebe ist, wie immer bei Tschechow, aussichtslos, unpassend, lächerlich. Das Leben besteht aus dem Warten auf sein Ende (in dieser harten Inszenierung glaubt man manchmal, sich in einen Beckett-Text verlaufen zu haben). Dass sich die Zeiten dramatisch ändern (das Stück entstand 1896), dass draußen schon die Revolutionäre rufen, kriegen die Personen gar nicht mit.

Schauspieler

Der einzige Vorwurf, den man dem Regisseur machen kann: Hartmanns Inszenierung vertraut ganz auf die ungewöhnlich hohe Qualität der Schauspieler. Mit weniger guten Darstellern könnte sie auch peinlich aussehen.
Aus dem Ensemble ragen zwei Darsteller heraus: Nicholas Ofczareks Studie des Wanja ist atemberaubend – wir erleben mit, wie ein Mensch vor unseren Augen zerfällt. Ebenso gut: Sarah Viktoria Frick, die zutiefst berührt als unglücklich liebendes Mädchen, das in der Verzweiflung Größe beweist. Michael Maertens sammelt als ökologisch engagierter Landarzt virtuos Lacher ab. Aber bei dieser Rolle hat man das Gefühl: Da geht noch mehr. Das wäre eine Aufgabe für einen Regisseur: Diesen hinreißenden Schauspieler aus seiner "comfort zone" herauszulocken.
Gerd Voss spielt den Professor Alexander als verzweifeltes Ekel, wie aus einem Bernhard-Stück. Voss kämpft noch ein wenig mit dem Text, aber sein subtiles Körperspiel ist sehenswert. Auch Caroline Peters, Elisabeth Orth, Barbara Petritsch und vor allem Branko Samarovski sind sehr gut.
KURIER-Wertung: ***** von *****

Fazit: Eine harte, verzweifelte Komödie

Stück Ein Text wie von Beckett oder Thomas Bernhard: Ein eitler, an seinem Altern verzweifelnder Professor, offenbar ein Scharlatan und dennoch ein Star der Akademikerszene, hält sich eine junge Frau und lässt seine Tochter und seinen Schwager Wanja auf einem Landgut schuften, damit sie seinen Lebensstil finanzieren. Allen gemeinsam ist: Hoffnungslosigkeit.
Inszenierung Matthias Hartmann wählt ungewöhnliche Perspektiven: Er inszeniert den Stoff als harte, verzweifelte Komödie, anstatt die Verzweiflungsstarre der Personen zu zeigen. Und er rückt den Wanja anstelle des Professors in den Mittelpunkt.
Spiel Außergewöhnlich stark.

Onkel Wanja, Theather