Freitag, 4. Juli 2014

Worship vs Choral

Hier ein wunderschöner Hinweis zu Worship (Lieder) und Choral (Gesänge). Quelle unbekannt, danke an Daniel Reuter, der dies entdeckt hat:


Ein älterer Landwirt kam eines Tages in die Stadt und besuchte dort zum ersten Mal den Gottesdienst einer großen Gemeinde.
Als er nach Hause kommt, fragt ihn seine Frau, wie es war.
„Na ja, es war gut. Sie machen einiges anders! Sie singen Lobpreislieder statt Choräle.“
„Lobpreislieder?” sagte seine Frau, "Was ist das?"
"Oh, die sind in Ordnung. Sie sind wie Choräle, nur etwas anders,“ sagt der Landwirt.
"Gut, was ist der Unterschied?“ fragt seine Frau.
"Naja, es ist etwa so – wenn ich zu dir sagen würde: 

'Martha, die Kühe sind im Kornfeld, das wäre ein Choral.' 

Wenn ich aber zu dir sagen würde: 
‘Martha, Martha, Martha, Oh, Martha, MARTHA, MARTHA, die Kühe, 
die großen Kühe, die braunen Kühe, die schwarzen Kühe, die weißen Kühe, 
die schwarzen und die weißen Kühe, die Kühe, Kühe, 
Kühe sind im Kornfeld, sind im Kornfeld, sind im Kornfeld, das Kornfeld, Kornfeld, Kornfeld!!! ‘Oh, Oh, Ooooooooh, ja, es ist wahr, die ganze Herde ist im großen Kornfeld, 
ja, es ist wahr, die ganze Herde ist im großen Kornfeld!!! Halleluja! 

– das wäre ein Lobpreislied!"


Ein junger Stadtmensch hatte mal Verwandte auf dem Land besucht und ging gemeinsam mit ihnen zum Gottesdienst in der Dorfkirche. Er kam heim und seine Freundin fragten, wie es war.
"Nun ja, normal, nur Choräle anstatt Lobpreislieder"
"Choräle, was ist das?"
"Die sind in Ordnung. Sie sind wie Lobpreisliser, nur anders."
"Was ist der Unterschied?"
"Nun, wenn ich dir sagen würde: Martha, die Kühe sind auf dem Feld", dann wäre das ein normales Lobpreislied. Wenn ich aber folgendes singen würde, dann ist das eben ein Choral:

1. Strophe
Martha, liebe Martha, höre mein Schrein,
vernimm zu Ohren die Worte meines Mundes,
Wende dein ganzes offenes Ohr herzu,
zu der wahrhaftigen, unnachahmlichen, ehrbaren Wahrheit.

2. Strophe
Denn wer kann den Weg der Tiere erklären?
Dort in ihren Köpfen ist kein Schatten von Vernunft.
Sie begnügen sich unter Gottes Sonne oder unter seinem Regen,
dass sie vom wilden, verführenden Korn umzäunt sind.

3. Strophe
Ja, solche Küche in froher Schwerfälligkeit und rebellischem Vergnügen
haben ihre Fesseln zerrissen, ihr warmes Ergötzen wiedergekäut
Sie hielten aus in der Drangsal der Dunkelheit und Nacht
und haben ihr ganzes schnödes Dasein mit des süssem Korn gekaut

4. Strophe
So schau auf zur hellen Sonne, die Tag für Tag dir scheint,
unter der es um faule Verdorbenheit wimmelt.
Dermal einst werde ich über kein brutales Tier mehr seufzen müssen
und ich werde nicht länger diese faulen Kühe im Feld sehen.

Wenn man dann nur die Strophen 1.2 und 4 singt, ist das ein Choral.


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