Mittwoch, 19. August 2015

Immer die gleichen Kleider?

Seid Jahr und Tag laufe ich immer in den gleichen Jeans (vgl. meine Jeans Ahnengalerie) und die gleiche Schuhmarke... Ein Tick? Nein, wie Focus Online berichtet bin ich da in allerbester Gesellschaft...

Graues Shirt, dunkler Anzug, SonnenbrilleZuckerberg, Obama, Lagerfeld - Darum tragen erfolgreiche Menschen immer das Gleiche

Viele erfolgreiche Menschen tragen immer das Gleiche. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg etwa hat ein graues T-Shirt zu seinem Markenzeichen gemacht. Er hat einen guten Grund dafür, dass er es immer wieder anhat.


Viele erfolgreiche Menschen tragen immer das Gleiche. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zum Beispiel scheint sich in Jeans und T-Shirt am wohlsten zu fühlen. Meistens trägt der Unternehmer graue Shirts. Für seinen eintönigen Kleidungsstil hat Zuckerberg einen eindeutigen Grund: Er will keine Zeit mit der Auswahl seiner Kleidung verschwenden. Das berichtet die Seite „Mashable“.
Zuckerberg sagt: „Ich möchte über alles so wenige Entscheidungen wir möglich treffen müssen, außer darüber wie man der Gesellschaft am besten helfen kann.“

Jobs wollte Uniform

Auch US-Präsident Barack Obama gehört zu den Mächtigen, die sich immer gleich kleiden. Man kennt ihn in dunklen oder grauen Anzügen. Warum er immer wieder zu diesen greift? „Ich möchte keine Entscheidungen darüber treffen, was ich esse oder anziehe, weil ich zu viele andere Entscheidungen treffen muss“, so Obama.
Ein weiterer Mann, der seinem Kleidungsstil treu bleibt ist Modedesigner Karl Lagerfeld. Auch der mittlerweile verstorbene Apple Gründer Steve Jobs pflegte einen konstanten Mode-Stil. Meist sah man ihn in schwarzem Rollkragen-Pullover. Laut „Mashable“ soll Jobs sogar mit dem Gedanken gespielt haben eine Uniform für seine Mitarbeiter einzuführen. Der Vorschlag sei jedoch abgelehnt worden.



Bericht von Finanzen100.de

Immer die gleiche Kleidung im Job ist nicht unbedingt hilfreich
Immer die gleiche Kleidung im Job ist nicht unbedingt hilfreich (David Paul Morris)
Mark Zuckerberg trägt immer ein graues T-Shirt, Barack Obama immer denselben Anzug und Steve Jobs war für seine Rollkragenpullover berühmt. Sollten wir das auch machen? Nein, sagt eine Stilexpertin.
Zur Geburt seiner Tochter gönnte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg einen Einblick in seinen Kleiderschrank. Zum ersten Arbeitstag nach der Pause lud er ein Foto von zahllosen grauen T-Shirts hoch und fragte darunter neckisch: "Was soll ich nur anziehen?"

Je bekannter, desto mehr wird Kleidung zum Markenzeichen

Bei Wirtschaftsgrößen wie Zuckerberg, früher Apple-Gründer Steve Jobs, US-Präsident Barack Obama oder Modedesigner Karl Lagerfeld hat das feste Outfit Methode. Der eine erscheint immer im selben Anzug, der andere im Rollkragenpullover, grauem T-Shirt oder schwarz-weißem Anzug.
"Je bekannter der Mensch, desto eher ist die Kleidung ein Markenzeichen", sagt Stilexpertin Nicola Schmidt, "ein Wiedererkennungswert mit dem zum Beispiel ein Produkt verbunden ist."

Jobs in Japan

Steve Jobs soll sich den Spleen ausgedacht haben, als er einst Sonys Fabriken in Japan besuchte. Dort tragen die Arbeiter Uniform. Das kreiert ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das Jobs auch bei Apple wollte. Weil er sich damit aber nicht durchsetzen konnte, trug er halt als einziger "Uniform".
Für Zuckerberg ist es nach eigener Aussage auch eine Zeitersparnis. Er will sich nicht täglich mit der Auswahl seines Outfits aufhalten.
Unternehmer können sich da durchaus etwas abschauen, sagt Schmidt. Auch für kleinere Firmen kann das Outfit des Chefs durchaus zum Markenzeichen werden. "Wichtig ist jedoch, dass das konsequent durchgezogen wird, auch wenn die Tagesverfassung nach einem anderen Kleidungsstück ruft", sagt die Stilexpertin.

Männer tragen schon oft "uniform"

Bei Arbeitnehmern ist die Sache schwieriger. Jeden Tag dasselbe zu tragen, wirkt halt eben doch schnell wie eine Uniform. Das ist erstens nicht jedermanns Sache, zweitens kann es im Büro auch schnell gaga wirken, wenn Ihr jeden Tag dasselbe anhabt.
Viele Männer machen das aber sowieso schon - zumindest vom Stil her. Anzug oder Hose mit Hemd, dazu ein Sakko sind in vielen Berufen das Standard-Outfit. Da variieren die Farben meist auch nicht so oft, dass es wie völlig verschiedene Kleidung wirken würde.

Qual der Wahl für Frauen

Frauen stünden da laut Schmidt unter einer ganz anderen Erwartungshaltung. Ihr Outfit würde - auch im Job - immer kritischer beurteilt. "Das erzeugt Stress", sagt die Stilexpertin - und zwar schon morgens vorm Kleiderschrank.
Da kann eine Art "Uniform" tatsächlich helfen. "Gerne auch extravagant", rät Schmidt, "denn mit einem klassischen Outfit geht man schnell in der Masse unter." Wie das jetzt aussieht, ob Frau also zwanzigmal dasselbe Oberteil mit nur leichten Variationen kauft, das bleibt jeder selbst überlassen.
Auch, ob Ihr überhaupt aus der Masse herausstechen wollt. Das ist natürlich besonders dann zu empfehlen, wenn Ihr auf eine Beförderung schielt. Der alte Spruch "Kleide dich nicht für den Job, den du hast, sondern für den Job, den du dir wünschst", gilt immer noch.

Hauptsache, alles ist sauber

So wichtig ist die richtige Kleidung im Job dann nämlich doch nicht. Hauptsache, Ihr erscheint gepflegt, die Klamotten passen Euch und Ihr greift nicht zu den ganz falschen Farben. Die einzige Grundregel, die Schmidt Euch mit auf den Weg gibt: "Je höher die Position, desto dezenter und hochwertiger sollte das Outfit und die Accessoires sein" - ab einer gewissen Position sind dann zumindest in Deutschland T-Shirts und Jeans überflüssig.
Kleider, Jeans, Mode

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