Samstag, 22. April 2017

Entsorgung Frauenfeld

Es gibt eine neue Entsorgungsstelle RAZ - Regionals Annahme Zentrum
RAZ Frauenfeld
Tricycling Mittelthurgau AG
Juchstrasse 45
8500 Frauenfeld
Tel. 052 722 25 23

Sperrgut kostet 190 Fr. / to -> 19 Rp/kg
Wobei 10 Fr. minimum, d.h. es müssen mehr wie 52 kg sein, damit es sich lohnt.
Der Preis ist also nicht wesentlich günstiger als wenn man alles in 110 Liter Säcke abfüllt, ausser diese sind mit leichten Material und dann weniger wie 25 kg schwer. Stopfen ist also angesagt...

Die Preise für die normale Entsorgung über Säcke sind:

17 l - Gebührenkehrichtsack : Fr. 10.00 / Rolle à 10 Stk. -> 5,8 Rp/l
35 l - Gebührenkehrichtsack : Fr. 20.00 / Rolle à 10 Stk. -> 5,7 Rp/l
60 l - Gebührenkehrichtsack : Fr. 30.00 / Rolle à 10 Stk. -> 5 Rp/l
110 l - Gebührenkehrichtsack : Fr. 25.00 / Rolle à 5 Stk. -> 4.5 Rp/l
Sperrgutmarke : Fr. 2.00 / Stk.

D.h. 110 L = 5 Fr. für ca 250 kg. -> ca 20 Rp/kg

Frauenfeld Entsorgung Abfall Recycling Trennen


Freitag, 21. April 2017

Dienstag, 18. April 2017

Zug in Chile

In Chile verläuft der Transport hauptsächlich über die Strasse. Es gibt enorm viele Busse, die das Land befahren, meist starten sie so, dass sie am nächsten Tag um 8 Uhr am Ziel ist. Man kann in unterschiedlichen Komfortabteile schlafen.

Aber es gibt auch Züge, teilweise veraltet, teilweise in Planung. Alle diese Angebote sind privatwirtschaftlich und haben keine längerfristige Perspektive.

Nachtzug Santiago Temuco



Rancagua Express



Projekt Durchquerung der Anden




Zug Züge Chile Tren Metro

Montag, 17. April 2017

Screen Time iPhone

Lange war es technisch nicht möglich auf iPhone / iPad die Nutzungszeit zu beschränken. Android konnte das schon lange.

Nun hat eine App doch noch einen Weg gefunden, indem sie den Ortsangabe nachführt und so die Zeit der iPhone / iPad Nutzung registriert.





iPhone, iPad Zeit Zeiterfassung Screen Time Timer

Sonntag, 16. April 2017

Glaube und Fundamentalismus

Einen eindrücklichen Text habe ich von Thomas Merz gelesen, der die Quelle des Original auch nicht kennt:

Es gibt einen Glauben der trennt
und einen der zusammenführt.
Es gibt einen Glauben der fordert und richtet
und einen der hinweist und hilft.
Es gibt einen Glauben der tötet
und einen der stützt und ermutigt.
Es gibt einen Glauben, der Zwietracht sät
und einen, der Gemeinschaft stiftet.
Es gibt einen Glauben der zum Verständnis befreit
und einen der Intoleranz fördert.
Es gibt einen Glauben der auf den Menschen zielt
und einen der von ihm ablenkt.
Es gibt einen Glauben der Wege zur Hilfe anzeigt
und einen der alles zum Schicksal erklärt.
Es gibt einen Glauben der Tränen trocknet
und einen der hartherzig macht.
Es gibt einen Glauben der Tote zum Leben erweckt
und einen der Leben verhindert.
Es gibt einen Glauben der die Phantasie anregt
und einen der einfallslos macht.
Zwischen Glauben und Glauben
besteht ein Unterschied.

Glaube, Fundamentalismus, Evangelikale,

Freitag, 14. April 2017

Bilder reduzieren

Bilder verkleinert, komprimieren bzw. reduzieren für die Website

https://tinyjpg.com

Genial, einfach und gratis

Marketing Saas Fee

Interessanter Artikel im Blick über das Dumping Angebot von Saas Fee . Saisonkarte für 222 Fr.

  • 99'999 Saison Karten wurden verkauft
  • Bei einem Tageskartenpreis von 72 Fr. ist die Karte in 3 Tagen amortisiert 
  • Interessant wäre zu wissen wie viele jemand im Durchschnitt gefahren ist.
  • Bei einer Woche lohnt sich das natürlich 5 Tage 320 Fr. und 6 Tage 365 Fr.
  • 4'000'000 Fr. alleine für Projekt und Marketing/Werbung
  • 16'000'000 Fr. Gewinn
  • Interessant vor allem für abgelegenen Orte, von Zürich braucht man doch 3-4 Stunden und wird dann wohl übernachten und 2 Tage fahren.


Dumping-Preis, volles Risiko? Sass Fee bot die WinterCard, einen Saisonpass für nur 222 statt 1050 Franken an. Die Aktion sorgte für Gesprächsstoff im ganzen Land.
Pierin Vincenz, Adolf Ogi, Schweiz Tourismus-Direktor Jürg Schmid: Alle hatten sie eine Meinung zur 222-Franken-Aktion – sie reichten von frech-mutig bis dummdreist.
Aber Saas Fee sicherte sich ab: Der Preis sollte nur zustandekommen wenn sich innert fünf Wochen 99’999 Gäste für die Karte registrieren. Am 23. November 2016 war klar: Die grösste Crowdfunding-Aktion Europas kommt zustande. Das Wintermärchen war geschafft!
Vier Millionen Initiierungs- und Marketing-Kosten musste Saas Fee aufwerfen, 16 Millionen Franken spülte die Aktion den Bergbahnen in die Kassen, gar 30 Millionen Wertschöpfung – beinahe doppelt so viel – generierte der Hammer-Deal für die gesamte Destination.

Auch Gastronomie und Hotellerie profitierte 

Die Bilanz: Fast 50 Prozent mehr Ersteintritte registrierten die Saastal Bergbahnen AG vergangene Saison. Zum Vergleich: Schweizweit stiegen die Ersteintritte der Bergbahnen um drei Prozent. Aber auch die Ankünfte in der Destination Saas-Fee/Saastal stiegen um 20 Prozent und die Logiernächte um 11 Prozent. Das zeigt: Die Gäste kommen häufiger, bleiben dafür kürzer. Die Aktion war somit nicht nur für die Bergbahnen ein Hit, auch Gastronomie und Hotellerie profitierten – der Tourismus-Standort generell.
«Seit über 10 Jahren konnten wir nicht mehr so viele Gäste im Skigebiet Saas-Fee begrüssen wie während den Weihnachtsfesttagen 2016», freut sich Rainer Flaig, Delegierter des Verwaltungsrates der Saastal Bergbahnen AG.
Es kam sogar soweit, dass zwischen Weihnachten und Neujahr das Parkhaus vor dem autofreien Saas Fee komplett überfüllt war, Gäste mussten bereits in Saas Balen ihr Auto stehen lassen – und wurden dann kostenlos mit dem Postauto nach Saas Fee kutschiert.
Überfülltes Parkhaus – überfüllte Pisten? Bergbahnen-Chef Rainer Flaig beruhigt: “Auf den 110 Pistenkilometern mit einer Förderkapazität von knapp 30'000 Personen pro Stunde und zwischen den 18 Viertausender-Bergen verteilten sich die Besucher gut.”
Mehr Gäste kamen dank der Aktion auch aus dem Deutschschweizer Mittelland. Solche, die früher nicht nach Saas Fee reisten – da zu weit weg. Und viele kamen wieder: Weil der günstige Saisonpass bereits im Sack war, blieb die Verlockung gross, ein weiteres Wochenende in Saas Fee auf den Skiern zu verbringen.

Weiteres Ski-Gebiet

Also alles ein voller Erfolg? Sicher ist: Auch für die nächste Saison will Saas Fee den Hammer-Deal wieder perfekt machen: Registrieren sich bis am 22. April 77’777 Personen für eine WinterCard, kommt erneut der Preis von 222 Franken zustande. Und diesmal gibts noch ein weiteres Ski-Gebiet dazu: Saas Grund schloss sich nach der Erfolgs-Aktion ebenfalls an.
Die WinterCard werde sich zu einer Lifestyle-Karte entwickeln, so Tourismus-Direktor Pascal Schär. Es soll künftig eine WinterCard Premium für 299 Franken geben, oder eine Wintercard VIP für 399 Franken. Details will Schär noch nicht verraten. Allerdings dürfen bereits heute Besitzer der WinterCard an zwei Tagen in der Woche eine Stunde früher als die anderen Gäste ins Ski-Gebiet hoch.
Die Destination Saas Fee will und kann sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen und muss innovativ bleiben – denn die Bergbahnen brauchen das Geld. Grosse Investitionen stehen an, zwanzig Millionen Franken frisches Geld brauchen die Saaser. Der geplante Neubau der Hannigbahn kostet rund 10 bis 12 Mio., Beschneiungsanlagen müssen für fünf Millionen erneuert, die Berggastronomie ebenfalls für fünf Millionen erneuert werden.
Aber vorher gibts noch eine letzte Gelegenheit auf die Piste zu gehen: An Karfreitag herrscht in Saas Fee perfektes Ski-Wetter mit hervorragenden Schneeverhälnissen. Und die Pisten sind noch alle offen.

Donnerstag, 13. April 2017

Auferstehung verstehen

Artikel auf ref.ch

Bis heute ist die Auferstehung Christi eines der grössten Rätsel der Weltgeschichte. Der Basler Theologieprofessor Reinhold Bernhardt plädiert dafür, sich das Ereignis nicht so genau vorzustellen. 

Herr Bernhardt, muss ein Pfarrer an die Auferstehung glauben?Im Glauben gibt es kein Müssen. Man kann ihn nicht erzwingen und sollte es auch nicht. Die Auferstehung ist zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens. Paulus hat gesagt, mit dem Glauben an die Auferstehung Christi steht und fällt der christliche Glaube.

Aber Theologen wie Gerd Lüdemann propagieren das volle Grab (mit dem Leichnam Jesu), ergo keine Auferstehung.Die Auferstehung war schon immer umstritten, schon im Neuen Testament. Nicht die Auferstehung selbst ist problematisch, sondern die Art, wie sie verstanden wird.

Auferstehung bedeutet nicht die biologische Wiederbelebung eines Leichnams.

Eine Umfrage zeigt: Nur ein Drittel der Deutschen glaubt an die Auferstehung Christi. In der Schweiz dürfte es ähnlich sein.Wenn man sie als mirakulöses Ereignis versteht, in dem Gott Leichname wiederbelebt, so ist das Ergebnis verständlich. Das kann man in der Tat schwer glauben. Die Bibel spricht von Auferstehung aber in einem viel tieferen Sinn. Das Ergebnis der Umfrage zeigt, wie unsere Kultur geprägt ist: In Zentralafrika fällt es den Menschen leichter zu glauben, dass uns die Todesgrenze nicht von Gott trennt, denn diese Grenze wird nicht so scharf gezogen wie bei uns. Die Verstorbenen leben in einer anderen Sphäre der Wirklichkeit. Die  Auferstehung ist Eintritt in eine grössere Realität.

Werden wir etwas konkreter: Was bedeutet Auferstehung?Zunächst sicher nicht die biologische Wiederbelebung eines Leichnams. Jesus ist nicht in sein Leben zurückgekehrt so wie es von Lazarus erzählt wird. Nach Paulus ist die Auferstehung ein Weg nach vorne in ein Leben in der Gegenwart Gottes. Paulus spricht nicht von einer körperlichen Auferstehung, sondern von der Auferstehung in einem Geistleib, ohne das genauer zu beschreiben.

Wie kann man sich die Auferstehung Christi vorstellen?
Vielleicht sollte man sie sich gar nicht so genau vorstellen. Ansonsten materialisiert man sie und nimmt ihr das Geheimnishafte.

Naturwissenschaft ist auf die empirische Realität beschränkt. Auferstehung geht darüber hinaus.

Damit muss man sich abfinden?Nein. Die Bibel selber gibt ja eine Anleitung: Lukas 24 berichtet, wie die Jünger den Weg mit dem auferstandenen Jesus nach Emmaus gingen. Sie sahen ihn, ohne ihn zu erkennen. Mit dem visuellen Sehen war er nicht zu erkennen. Das ist eine Schlüsselszene. Im kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry heisst es «Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar, man kann es nur mit dem Herzen sehen.» Das gilt auch für die Auferstehung. Die Jünger spürten, dass ihnen das Herz brannte. Als Jesus das Brot mit ihnen brach, gingen ihnen die Augen auf. Sie sahen plötzlich mit anderen Augen.

Sollten sich die Naturwissenschaften der Auferstehungs-Thematik annehmen?Es gibt gläubige Naturwissenschafter. Aber die Naturwissenschaft kann dies mit ihren Methoden nicht erfassen. Sie ist auf die empirische Realität beschränkt. Auferstehung geht darüber hinaus. Die Erzählungen des Neuen Testaments sind in dieser Hinsicht sehr zurückhaltend. Sie beschreiben nicht, was genau passiert ist. Das bleibt offen.

Die Feministische Theologie sagt, die Auferstehung geschehe jeden Tag. Liegt sie richtig?
Ja, denn Auferstehung hat mindestens so viel mit den Jüngern aller Zeiten zu tun wie mit Jesus selbst. Sie ist eine Erfahrung, die auch heutige Christen machen: Auferstehung bedeutet, dass aus Totem neues Leben, aus Verzweiflung neue Hoffnung und aus Hass neue Liebe entstehen kann, so wie er selbst «aus dem Bösesten Gutes entstehen lassen kann und will», wie Bonhoeffer einmal gesagt hat. Diese Realität können wir auch gegenwärtig erfahren.

Auferstehung hat mindestens so viel mit den Jüngern aller Zeiten zu tun wie mit Jesus selbst.

Ist diese Botschaft heute noch gefragt?
Mehr denn je. Aber selbst, wenn sie nicht gefragt wäre, würde das nichts über den Wahrheitsgehalt aussagen. Vielen Menschen ist die Frage wichtig, wie man im Angesicht des Todes lebt. Nach Paulus ist Jesus der Erstgeborene der Toten. Er geht voraus auf dem Weg in die Gegenwart Gottes. Ich muss diesen Weg nicht selbst bahnen. Darin liegt eine grosse Hoffnung.

Zum Schluss: Hand aufs Herz, Herr Bernhardt, war das Grab von Jesus leer oder voll?Es gibt gute Gründe für die Annahme, dass es leer war. Aber das kann viele Gründe haben. Schon im Neuen Testament wird das Gerücht bezeugt, der Leichnam könnte gestohlen worden sein. Für mich hängt gar nicht so viel an diesem Grab, sondern an der Gewissheit, die die Jünger im Herzen trugen. Sie waren sicher, dass Jesus bei Gott ist. Aus dieser Gewissheit ist die Erzählung vom leeren Grab entstanden. Sie ist kein historischer Tatsachenbericht, sondern Teil der Auferstehungsgewissheit.

Mittwoch, 12. April 2017

Ferienwohnung in Taizé

In Taizé lebt man sehr einfach Mann / Frau getrennt meist in 6er Gruppenzimmer. Man kann auch ein eigenes Zelt mitnehmen, was vor allem von Paaren geschätzt wird.

Für ältere Menschen (ab 65 Jahren) gibt es bei den Schwestern kleinere 2-3 Zimmer.

Für den Fall, dass jemand eine Ferienwohnung braucht:

Taizé Wohnung Appartement Privat Prise Taize 

Taizé Katholische oder Ökumenisch

Bei aller Schönheit und Ruhe, die ein Aufenthalt in Taizé hinterlässt, darf auch kritisch nachgefragt, bzw. festgestellt werden:

Wer Taizé aus langer, Jahrzehnte langer Erfahrung und Besuche kennt, merkt, dass die Liturgie immer "katholischer" wurde und wird. (vgl. Hier mein Artikel von 2012)

Rein äusserlich hat sich ein Detail mit grosser Wirkung verändert. Bei Frere Roger gab es keinen (katholischen) Altar in der Mitte, sondern die Mitte war ein Symbol der Einheit.

Ich weiss nicht wann, aber heute steht vorne errastisch und unübersehbar der Altar, als Zentrum. Dazu wird auch jeden Morgen die Eucharistie in der Krypta gefeiert und im Morgengebet ausgeteilt. Das war auch schon früher so, heute aber noch stärker in die Liturgie eingebunden.

Interessant ist, dass das gesegnete (protestantische) Brot auf der Seite meistens nicht ausreicht. Das habe ich zwar einmal gemeldet, aber es wird offensichtlich dieser Form zu wenig Beachtung geschenkt. Das zeigt sich auch darin, dass dieses gesegnete Brot nicht von den Brüder ausgeteilt wird. Interessant ist, dass es nur von männlichen Freiwilligen / Permanent ausgeteilt wird. Wenn schon protestantisch, dann doch auch gleichberechtigt in den Geschlechter...

Dazu passt die aktuelle Diskussion über die "sichtbare Einheit" der Kirchen, wie es die katholische Kirchen wünschen und der Wunsch der reformierten Kirche, nach einer "Einheit in der Vielfalt". Beim katholischen Vorschlag geht es darum, dass sich alle Kirchen in der katholischen Kirche einfinden können, beim reformierten Vorschlag geht es um die Selbständigkeit der einzelnen Konfessionen in der Einheit in Christus.



Taizé Katholische oder Ökumenisch, Reformiert, Protestantisch