Mittwoch, 25. Juli 2018

ToDo App

ToDo App gibt es Tausende, für mich wichtig sind
  • iPhone Eingabe
  • Mac Eingabe und Sortierung
  • Kollaboration / Team für gewisse Aufgaben
  • ohne monatliche Kosten
Hier einige Möglichkeiten
  • Evernote: Ist ein sehr verbreitetes Tool, gratis bis zu einem gewissen Umfang (60 MB Upload pro Monat) und nur 2 Geräte pro User. Empfehlung vom Bistum Köln und einen Tipp für Theologinnen die Olivetree Bibel nutzen
  • Todoist, für Mac im Browser, aber nur Textbasierend, würde gerne auch mal ein Bild einfügen, oder einen längeren Text. Dafür Stark für eine Checkliste
  • Doo: Jeder task ist eine "Karte" das sieht cool aus, scheint mir aber unpraktisch
  • Asana: Bis 5 User gratis, sonst 10 Fr. pro User
  • Basecamp: 100 Fr. pro Monat für unbeschränkte User
  • Quire: Scheint eher ein Projektmanagement Tool zu sein, mit Zeitachse usw. 
  • Google Keep heisst jetzt Google Notizen
  • Outline - kompatibel mit OneNote
  • OneNote von Microsoft mit grossem Cloud Speicher
  • Bitrix24: Scheint ein geniales Tool zu sein, bis 12 Personen im Team gratis.
Zusammenstellung

Die Frage ist, wie viel bei diesen App in der Gratisversion möglich ist. Meist haben dann alle eine bezahlte Version ab 2 Fr. pro Monat

Weitere App

Aufgaben, ToDo, Task, Team 

Handy Kosten Schweiz

Mit oder ohne Abo - aber ohne Handy und mit min. 60 MBit schnellem Internet habe ich folgenden Vergleich gefunden:

Marke
Tel
SMS
Internet
Bemerkung
Mtl
Coop Mobile Prepaid
15Rp/min

500MB
4.9 Fr Daten
0
Aldi Smart 75
75
75
750 MB

15.90
Salt
30
Unlim
1.5 GB

19.00
M-Buget mini
60 min
60
600 MB

19.00
Yallo slim
30
Unlim
500 MB
1. Jahr 9.00
19.00
Sunrise Young Swiss
Unlim*
Unlim
1.5 GB

20.00
wingo
Unlim
Unlim
1 GB
Ohne Abo
25.00
Swisscom Light u26
Unlim*

1.5 Gb
Nur 30 Mbit
25.00
Coop Swiss Flat
Unlim
Unlim
Unlim

29.00
Unlim* = Nur ins eigene Netz

Bei Salt gibt es das Abo für 2 Jahre bei einem Wechsel zum 1/2 Preis = 9.50 Fr. Es ist auch danach für 19.00 Fr. immer noch fast das Günstigste. Günstiger geht es nur noch mit Prepaid, aber da kommen bald die Daten-Optionen an die Preise der Abos heran.

Handy Mobile Vertrag, Abo


Pebre

Hier aus einem interessanten Blog Beitrag Veggibox mit vielen Rezepten. Auch wenn ich selber diese Sauce vor allem für das Fleisch nutze....



Pebre – die chilenische Antwort auf Salsa


Zutaten (für 1 große Tasse Pebre)

  • 3-4 Frühlingszwiebel, fein-würfelig geschnitten
  • 1 große Tomate, entkernt und fein-würfelig geschnitten
  • 1 kleiner Bund Koriander
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 3 EL Rotweinessig
  • Saft einer kleinen, halben Limette
  • 1/2 EL Chilisauce (zB Sriracha)
  • 1/2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Chiliflocken nach Geschmack

Zubereitung

  1. Frühlingszwiebel und entkernte Tomaten klein würfelig schneiden und in eine Schüssel füllen.
  2. Knoblauchzehen schälen und zu den Frühlingszwiebeln und Tomaten pressen.
  3. Den kleinen Bund Koriander fein hacken und untermischen.
  4. Rotweinessig, Limettensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer hinzufügen und dann mal kosten – meine Frühlingszwiebel und der Knoblauch waren bei mir diesmal so scharf, dass ich mich mit Chilisauce und Chiliflocken ein wenig mehr zurückhalten hätte können.
  5. Nach Bedarf und Geschmack mit Chili schärfen.
  6. Die Mischung mit ein wenig Wasser auffüllen, so dass sie bedeckt ist und das Pebre vor dem Verzehr für ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen lassen damit sich der Geschmack gut entfalten kann.
Am besten schmeckt es nach ein paar Stunden am selben Tag, hält aber einige Tage im Kühlschrank. Lasst es euch schmecken!


Chile, Mollio, Sauce Pebre,

Einkehren

Einkehren oder zur Ruhe finden, kann man in folgenden Einrichtungen:

Retraite, Einkehren, Ruhe, Besinnung, 

Dienstag, 24. Juli 2018

Zalando Hotline

Die Nummer von Zalando Hotline finde ich nicht auf der Website, aber wenn man sich per Mail meldet bekommt man diese:

Hotline: 0800 890 223
Mo - So (7h - 22h / kostenlos aus dem Schweizer Festnetz)

Zalando Hotline

Montag, 23. Juli 2018

Digitaler Bilderrahmen

Schon immer wollte ich digitale Fotos irgendwie darstellen, dazu wurden die digitalen Bilderrahmen erfunden.

  • Zuerst mit einem USB Stick oder SD Card. Hier meinen 1. Eintrag 20082. Eintrag 2009. Aber die Zeit war noch nicht da für Cloud Speicher von Bilder
  • Mit Mobile Me von Apple kam der ein Cloudspeicher von Bilder - er wurde leider eingestellt. Dazu meinen Blogbeitrag von 2012
  • Es folgten viele andere andere Foto Cloud Speicher, wie Picasa von Google (eingestellt), Flickr (von Smugmug aufgekauft) Smugmug usw.
Die Frage ist, wie man Bilder nun automatisch auf einen Bildschirm bringt. Dazu habe ich mir selber eine einfache DYS Lösung gebastelt:
  • HDMI fähiger Fernseher / Bildschirm. Diesen habe ich für 70 Fr. gebraucht gekauft. Mit einer Diagonale von 58 cm 22.5 ' Zoll
  • Daran habe ich Airtame angeschlossen (ca 100 Fr.) auch gebraucht.  Dazu wird HDMI und USB benötigt.
  • Airtame startet eine bestimmte URL.
  • Ich habe bei Google eine Google Präsentation gemacht und diese als selbststartende und selbstlaufende Präsentation gespeichert. Dazu gibt Google eine URL.
  • Nun muss ich nur noch die Fotos in die Präsentation einbauen, bzw. bei Bedarf auch ändern.
Das geht, ist aber umständlich, weil ich jedes Mal mit dem Computer die Google Präsentation ändern muss.

Einfacher sind nun Lösungen, die direkt auf eine eigene Cloud zugreifen auf der man Fotos direkt vom Smartphone speichern kann. Dazu bin ich auf Kickstarter aufmerksam geworden, sehe aber, dass dies schon länger von anderen Anbieter gelöst wurde:
Interessant sind bei diesen Lösungen nicht nur die Smartphone Anbindung, sondern auch die Möglichkeit direkt ab Computer oder sogar Social Media, wie Facebook und Instagram Bilder anzuzeigen. Auch können Freunde und Familie eingeladen werden Bilder hochzuladen und bei einigen können sogar Bilder von Fotografen zum Präsentieren gekauft werden.

Wie im Video unten gezeigt, lassen sich viele Einstellungen machen. Das alles, kann meine selbstgemachte Lösung nicht.



Neu gibt es auch einen Samsung Bildschirm der das kann: The Frame



Nun: Meine Erfahrung mit dem von mir selber gebastelten Bilderrahmen ist die, dass die Bilder schnell einmal verleiden und nicht mehr angeschaut werden. Ob sich also ein Kauf auch lohnt, muss jeder natürlich selber abschätzen.

Bilderrahmen, Bilder, Präsentation

Freitag, 13. Juli 2018

Arbeit von Schüler und Schülerinnen

Interessanter Beitrag von SRF zur Arbeit von Schüler und Schülerinnen, Studentinnen und Studenten.  Espresso Sendung haben immer wieder gute und kursgefasste Informationen.

Jugendliche dürfen beim Jobben nicht ausgenutzt werden

Jugendliche Arbeitnehmende sind durch das Arbeitsgesetz besonders geschützt. Hier das Wichtigste im Überblick:

  • Mindestalter: Ab 13 Jahren dürfen Jugendliche stundenweise für leichte Arbeiten eingesetzt werden, sofern ihre Eltern damit einverstanden sind.
  • Maximale Arbeitszeit: Ab 15 Jahren dürfen Jugendliche ganztags arbeiten. Sie dürfen jedoch bis zum vollendeten 18. Altersjahr nicht für gefährliche Arbeiten eingesetzt werden.
  • Pausen: Arbeiten Jugendliche mehr als fünf Stunden am Stück, haben sie Anspruch auf eine halbstündige Pause.
  • Gastrobetriebe: Unter 18-Jährige dürfen nicht in Nachtlokalen arbeiten, unter 16-Jährige dürfen keine Gäste bedienen.
  • Abendarbeit: Unter 16-Jährige dürfen bis 20 Uhr arbeiten, 16-18-Jährige bis 22 Uhr. Alle Jugendlichen haben Anspruch auf eine tägliche Ruhezeit von mindestens zwölf aufeinanderfolgenden Stunden.
  • Nachtarbeit: Nacht- und Sonntagsarbeit sind für Jugendliche verboten.
  • Versicherungen: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, auch jugendliche Angestellte gegen Berufsunfälle zu versichern. Die Kosten dieser obligatorischen Versicherungen muss der Arbeitgeber tragen. Bei einem Unfall kommt diese Versicherung für die Heilungskosten und für einen allfälligen Lohnausfall auf. Bei Krankheit muss der Arbeitgeber den Lohn laut Gesetz weiterbezahlen, sofern das Anstellungsverhältnis mehr als drei Monate dauert.
  • Lohnabzüge: Die Beitragspflicht bei der AHV/IV/EO beginnt erst mit 18 Jahren. Die Abzüge für Sozialversicherungen entfallen also. Auch für die Unfallversicherung darf der Arbeitgeber keinen Abzug machen.
  • In der Schweiz gibt es keine gesetzlich garantierten Mindestlöhne. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund empfiehlt 15 Franken pro Stunde für Jugendliche, die ihre obligatorische Schulzeit noch nicht beendet haben, für alle andern 20 Franken. Der Lohn muss spätestens am letzten Tag des Monats auf dem Konto eintreffen.
Beim Lohn haben sich natürlich die Zeiten auch ändern müssen. Ich habe von als Schüler für 3.45 Fr. die Werkstatt des Schreiber geputzt und für 12 Fr. als Student Taxi gefahren...

Lohn, Schüler, Schülerinnen, Ferienjob, Ferien, Teilzeit, Verdienst

Sonntag, 8. Juli 2018

Tattoo Entfernung

Tattoo - so würde man meinen - sei heute normal. Und doch gibt es immer wieder Situationen, wo man und frau mit Tattoo ansteht, wie diese Geschichte aus dem Blick zeigt:



Interessant die Kommentare dazu, z.B.



Im Blick habe ich diese Reportage gefunden: Dort finden sich auch einige Bilder vorher - nachher

Die gute Nachricht zuerst: Hat man früher das Arschgeweih, den Schriftzug «Claudia forever» oder das durchstochene Herz abgeschliffen, rausgeschnitten oder Milchsäure unter die Haut gespritzt, arbeiten moderne Laser geradezu sanft. Doch nun die schlechte Nachricht: Die Scheusslichkeit noch rechtzeitig vor den Ferien 2018 loszuwerden, ist unmöglich.
«Auch ein kleines Tattoo geht nicht in einer Sitzung weg», erklärt Saskia De Smet (35), Fachärztin für Plastische Chirurgie am Hair&Body-Atelier der Zürcher Klinik Pyramide am See. «Vier bis sechs Behandlungen sind mindestens nötig.» 

Weiss ist besonders hartnäckig

Besonders heikel sind erstaunlicherweise helle Farben. Weiss ist sehr hartnäckig, aber auch Braun oder Violett haben es in sich. Kosten pro Sitzung: 500 bis 1200 Franken. Die Krankenkasse zahlt nicht. Die Einzelsitzungen sind wenigstens halbwegs schnell überstanden. Sie schaffe «in 15 bis 20 Minuten einen halben Arm», erklärt De Smet. 
Sechs bis sieben Patienten legen sich bei ihr pro Tag unter den Laser, der Andrang nach Tattoo-Entfernungen ist riesig. Neue Studien behaupten, 20 Prozent der Tätowierten hätten ihre einstmals für «ewig» konzipierten Haut-Botschaften satt. Ergo ist mit Wartezeiten zu rechnen. Wer sich jetzt anmeldet, ist mit viel Glück in vier Wochen dran. 
Bis das Schandmal weg ist, gehen dann weitere Monate ins Land. De Smet arbeitet mit dem Enlighter-Laser, mit dem sich auch Pigmentflecken entfernen lassen. Er zertrümmert die Farbpigmente des Tattoos in kleinste Partikel, die teilweise aber in die Haut eindringen. Der Körper entsorgt sie zwar, doch sicherheitshalber müssen zwischen jeder Session drei Monate Zeit verstreichen.

Wasser und Sonne sind verboten

Wer Pech hat oder sich das Tattoo von einem Stümper hat entfernen lassen, darf sich nach mehrmonatiger Behandlungszeit immerhin an einem weissen Fleck in der Grösse des ehemaligen Tattoos erfreuen – dann hat der Laser die Eigenpigmentierung der Haut gleich mit entfernt.
Profis versprechen jedoch, dass die Prozedur komplikationslos vonstatten gehe. Schmerzfrei sei sie aber nicht. Auch wenn der Arzt vor der Behandlung Betäubungscreme aufträgt und nur Wehleidigen das abgeschwächte Pieksen Tränen in die Augen treibt – die Haut ist nach jeder Session so mitgenommen, dass sie bis zu zwei Wochen lang eingecremt werden muss wie bei einer leichten Verbrennung. Der Kontakt mit Wasser oder Sonne ist zu vermeiden. 
Besitzer eines vermeintlichen Schandflecks haben also für die Ferien nur zwei Möglichkeiten. 1. Drüber lachen. 2. Eine Nordpol-Expedition buchen.


Tattoo von Amy Macdonald


Ob ihr die lachenden Totenköpfe ein Leben lang gefallen. Ein Hemd kann man auswechseln...


Tattoo Entfernung Tato Tatto

Samstag, 7. Juli 2018

Thurgau Video

Naja, kann ich da nur sagen....

Angefangen hat es damit



Dann das



Klischee wird zementiert



und wer nicht genug hat...



Aber sonst sind die Thurgauer ganz OK....
;-)

Thurgau Video Frauenfeld Weinfelden

Freitag, 6. Juli 2018

Kollarhemd

Wikipedia:

Das Kollar (von lat. collare ‚Halsband‘), auch römischer Kragen, Römerkragen genannt, ist der weiße, ringförmige Stehkragen, der von Klerikern verschiedener christlicher Konfessionen getragen wird.

Bei der Soutane wird das Kollar hinten zugeknöpft zu einem kragenlosen Hemd im schwarzen Kragen der Soutane getragen. Das Kollar verselbständigte sich mit der Zeit zum Erkennungszeichen für Geistliche der lateinischen Kirche.

Entgegen weitverbreiteter Meinung ist das Kollar kein Symbol des zölibatären Lebens, sondern ein Zeichen der Zugehörigkeit zum Klerus. Neben den zölibatär lebenden römisch-katholischen Priestern und Diakonen tragen auch ständige Diakone sowie alt-katholische und anglikanische Priester, lutherische Pfarrer und Diakone sowie evangelisch-methodistische Pastoren das Kollar.

Seit die Soutane nicht mehr durchgängig als Alltagskleidung römisch-katholischer Priester dient, kann stattdessen ein Kollarhemd zusammen mit schwarzer oder dunkler Kleidung getragen werden. Dies dient als Erkennungsmerkmal christlicher Kleriker, wenngleich es nicht in allen Konfessionen getragen wird. Die Verpflichtung zum Tragen eines Kollars wird heute in den verschiedenen Konfessionen unterschiedlich gehandhabt. In der römisch-katholischen Kirche sind die Kleriker zum Tragen einer „geziemenden kirchlichen Kleidung“ verpflichtet.

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Das Kollarhemd ist eine Möglichkeit ohne Krawatte in entsprechender Gesellschaft als Pfarrer sich zu bewegen. Ich habe es in Chile beim Studienurlaub kennengelernt, alle lutherische Pastoren haben dieses getragen.


Chile:
Buen Consejo
Constantino 185, Santiago, Estación Central, Chile
Santiago de Chile
Telefon +56 2 2776 2085
Facebook

Pfarrer Talar Collar Colar Kollar Hemd Colarhemd Collarhemd

Montag, 2. Juli 2018

Negative Kommentare und Feedback

Bei Social Media gibt es oft keine Rücksicht bei Kommentaren - das persönliche vis à vis fehlt und so lässt mancher mal einfach ungefiltert Dampf ab. Damit umzugehen ist nicht immer einfach.

Interessant ist z.B. die Bewertungsmentalität. Hier kann man einfach mit einer schlechte Bewertung ohne Angaben von Gründen eine Unternehmen oder Projekt in Misskredit stellen. So geschehen bei der Bruderklausen-Kapelle, bei dem jemand unkommentiert eine Bewertung 3 von 5 gegeben hat. Der betreffende ist hinter einem Pseudonym anonym und hat auch auf mein Nachfragen nicht reagiert. Eine solche Bewertung kann auch schwerlich angefochten oder gar gelöscht werden. Das geht mit allen Angeboten und Projekten so.

Jimdo hat dazu einen interessanten Artikel veröffentlicht: 
(NB: Jimdo hat einen Newsletter bei dem es mehr als die Hälfte nicht um eigene Werbung geht, sondern aktuelle Themen zum Internet aufgreifen. Sehr empfehlenswert)

Negative Kommentare im Blog oder auf Social Media – so reagierst du richtig

Nettes Feedback tut gut – doch häufig begegnen uns auf der eigenen Website oder den Social-Media-Profilen auch negative Rückmeldungen. Einfach ignorieren? Besser nicht. Wir erklären, wie du mit der richtigen Strategie auch knifflige Situationen meisterst.

Wer ein eigenes Unternehmen hat, liebt den direkten Kontakt zu Kunden. Meistens jedenfalls. Denn online sieht die Welt oftmals anders aus: Kritik wird im Netz nicht selten rüde formuliert – oder es werden Halbwahrheiten öffentlich gepostet, die für andere Kunden irreführend sind.

Wenn du eine Facebook-Seite für dein Business besitzt oder auf deiner Website eine Kommentarfunktion nutzt, kennst du das vielleicht auch. Dabei gibt es generell zwei verschiedene Arten negativer Kritik:

  • Kritik von (enttäuschten) Kunden: Eure Kunden posten online, was ihnen missfallen hat. Das kann mal konstruktiv sein, mal auch ziemlich gereizt.
  • Kommentare von so genannten „Trollen“: So werden Nutzer bezeichnet, die durch Kommentare im Netz provozieren wollen und sich schnell im Ton vergreifen.

Die Welt Facebook Kommentare
„Die Welt“ zeigt Humor beim Umgang mit kritischen Kommentaren bei Facebook.
Im Beispiel der „Welt“ ist Humor ein gutes Mittel. Natürlich lässt sich dies aber nicht auf jeden Fall übertragen. In den meisten Fällen suchen eure Kunden wahrscheinlich einfach den Kontakt zu euch, weshalb eine konstruktive Antwort gefragt ist. So ist es bei uns im Jimdo-Magazin auch:

Reaktion mit Augenmaß
Einige Unternehmen und vor allem Medien sind in der digitalen Welt regelrecht für ihre besonders gewitzten Antworten auf Facebook & Co. bekannt geworden. „Die Welt“ beispielsweise antwortet auf provozierende Nutzerkommentare gern augenzwinkernd bis ironisch, wie das Bild oben zeigt.

Als kleines Unternehmen oder Freiberufler, der direkt auf Kommentare von eigenen Kunden antwortet, ist hier jedoch Augenmaß gefragt. Daher gilt: Wer es nicht mit politisch emotionalen „Trollen“ zu tun hat, sondern mit Kunden, sollte auf (jede) Kritik so konstruktiv wie möglich reagieren.

Antworten auf Kommentare: Do‘s und Don‘ts

Was du bei deinen Antworten auf Social Media und deiner Website beachten kannst:

  • Ruhe bewahren. Nimm dir für deine Antwort ruhig etwas Zeit. Überlegte Reaktionen sind immer besser.
  • Unterscheide zwischen Kritik oder Schimpfen. Versuche zu erkennen, ob es sich um konkrete Kritik oder pauschales Meckern handelt.
  • Zeige Verständnis. Reagiere nicht emotional, sondern zeige Verständnis für das Problem des Nutzers.
  • Lösungen anbieten. Gab es ein Problem? Dann zeige Lösungen auf. Die Antwort „Schreiben Sie mir gerne eine PN und ich kümmere mich um ihr Anliegen“ kann Wunder wirken.
  • Transparenz. Hat der Versand nicht geklappt? Oder gab es einen Mangel? Fehler darf man eingestehen – und sich entschuldigen.

Welche Fehler du vermeiden solltest:

  • Den Nutzer angreifen. Der Kunde ist im Unrecht? Schildere deine Sicht konstruktiv, aber nicht emotional.
  • Fachjargon. Antworte verständlich und auf Augenhöhe.
  • Es persönlich nehmen. Du investierst viel in dein Projekt – lass dir deine Leidenschaft nicht von einzelnen Kommentaren kaputt machen :-

Kommentare löschen? Nur in Ausnahmefällen

Bei negativen Kommentaren musst du nicht in Panik verfallen. Denn mit überlegten Antworten zeigst du, dass du deine Kunden ernst nimmst und für sie da bist. Daher kannst du andere Kunden durch eine gute Reaktion sogar von dir überzeugen. Das ist viel effektiver, als negatives Feedback einfach zu löschen.

Zugegeben: Manchmal kann es kritisch werden. Zum Beispiel, wenn sich durch einen negativen Kommentar eine unkontrollierbare Diskussion entwickelt. Dann kannst du überlegen, den Kommentar zu verbergen. Bei Facebook etwa funktioniert das mit einem Klick (und der Nutzer selbst bekommt es nicht mit).

Kommentar verbergen Facebook
Im Ausnahmefall kann es Sinn machen, Kommentare zu verbergen. Bei Facebook funktioniert das mit einem Klick auf das Punkte-Symbol neben dem jeweiligen Post. Den Kommentar im Beispiel haben wir natürlich nicht verborgen ;)
Schlechte Bewertungen? Nachfragen.

Immer häufiger wählen Kunden einen Anbieter auch über Bewertungen bei Google, Trustpilot oder Vergleichsportalen wie Yelp aus. Für Restaurants sind gute Referenzen beispielsweise fast schon überlebenswichtig.

Eine 2-Sterne-Bewertung kann das Gesamtbild dabei ganz schön vermasseln. Dann heißt es: Nicht verzagen. Bei vielen Plattformen könnt ihr auf Bewertungen reagieren: Fragt (offen oder per PN) nach, woran es gelegen hat. Könnt ihr die Situation erklären, tut dies höflich aber selbstbewusst und entschuldigt euch für mögliche Fehler.

Helfen kann es, den Kunden erneut zu sich “einzuladen” und um eine korrektur der Bewertung zu bitten. Das zeigt auch anderen Nutzern: Hier wird der Kunde ernst genommen und die negative Bewertung war wohl nur ein Ausrutscher. So steht euch nichts im Wege, durch soziale Netzwerke wie Facebook noch mehr Kunden von euch zu überzeugen.

Positives Feedback? Einfach antworten!

Negative Reaktionen sind – zum Glück – nur die eine Seite der Medaille. Bestimmt habt ihr im Gästebuch, in eurem Blog oder auf sozialen Medien auch schon Lob für eure Arbeit bekommen!

Auch hier gilt: Antwortet gerne und tretet mit den Nutzern in den Dialog. Das freut den Kunden – und andere Nutzer werden zusätzlich auf die positive Rückmeldung aufmerksam. Es lohnt sich!

Negative Kommentare Feedback Mobbing Stalking Internet