Donnerstag, 12. März 2009

Stegreifrede

Es gibt verschiedene Methoden

Checkliste für Stegreifrede

1 Auftreten
Lächele. Lächeln wird Dir helfen, dass Du Dich gut fühlst und eine positive Einstellung zum Input gewinnen. Nimm eine aufrechte Haltung ein. Lassen Sie die Schultern nicht nach vorne hängen, sondern drücken leicht nach hinten. Zusammen mit einem Lächeln ist diese Haltung der Schlüssel für positive Gedanken.

2 Entschuldige Dich nicht
Hab Freude am Input! Verliere keine Gedanken daran, wieso das zu ungewöhnlich oder zu schwierig usw. ist. Vermeide Sätze wie: „Ich mache das jetzt zum ersten Mal. Ich hatte nur wenig Zeit“ Falls Du umfällst, steh (einfach) wieder auf.

3 Einstieg

Du musst die Zuhörer nicht (nochmals) begrüssen, sondern komm gleich zur Sache. Der erste Satz musst Du aufgeschrieben haben und auswendig können. Im ersten Satz nennst Du das Thema, im zweiten Satz Deine Motivation.

4 Blickkontakt halten

Es ist wichtig, dass Du den Zuhörer in die Augen siehst. Versuche die Gedanken bei den Zuschauern zu holen und nicht an der Decke, auf dem Boden oder an den Fingernägeln.

5 Pause machen - Äh’s vermeiden

Falls Du gerade nicht mehr weiter weisst, sagen Sie einfach nichts. Mache eine (kurze) Pause. Wenn Du nicht weisst was zu sagen, dann ist es besser Du schweigst als die Ruhe mit Äh’s zu füllen. Wiederhole einfach den letzte Satz nochmals. Dann folgt der nächste automatisch.

6 Redeformel nutzen

Nutzen Sie die Redeformel G-H-M.
G = Gestern -> was war, was habe ich gehört, gelesen
H = Heute -> was ist, was meine ich selber dazu
M = Morgen -> was wird / könnte werden, was erhoffe ich mir

7 Zusammenfassen

Fasse kurz zusammen, was Du gesagt hast.

8 Schlusswort

Die letzten 3 Sätze sind auch aufgeschrieben und auswendig gelernt:
- Was ist mir wichtig?
- Was macht mir Mut?
- Was hoffe ich für die Zuhörer?


5 Schritte Methode:
  1. Beginnen Sie mit einem einleitenden Satz, nennen Sie das Thema.
  2. Nennen Sie dann zuerst die Pro-Argumente (Was gibt es Positives zum Thema zu sagen?).
  3. Nennen Sie danach die Kontra- Argumente (Negatives).
  4. Bewerten Sie die Argumente in Ihrem Sinne (Welche Argumente überwiegen – Pro oder Kontra?).
  5. Formulieren Sie schließlich das Ergebnis (Was ist Ihre Botschaft?).

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