Mittwoch, 31. Oktober 2018

Missbrauch

Oje, immer mal wieder lese ich von den schlimmen Übergriffen von Priestern, aber noch nie ist mir das so nahe gegangen wie in diesem Beitrag, weil ich ja eine liebevolle Beziehung zu Schwester Karoline und das / ihr Werk Cristo Vive habe.


Die Story im Ersten: Meine Täter, die Priester

PlayNach dem Missbrauchsskandal 2010 versprach die Kirche Offenheit und Wiedergutmachung
Meine Täter, die Priester | Video verfügbar bis 15.10.2019 | Bild: WDR/dpa / Jochen Lübke
"Allzu lange ist in der Kirche Missbrauch geleugnet, weggeschaut und vertuscht worden. Die Opfer haben Anspruch auf Gerechtigkeit." – Es ist erst vier Wochen her, dass Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, diese Sätze gesagt und alle Opfer von Missbrauch durch katholische Amtsträger in Deutschland um Entschuldigung gebeten hat. 
Dass der Umgang der Kirche mit Missbrauch auch aktuell noch problematisch ist, zeigt nun einer der prominentesten Opfervertreter in Deutschland – Matthias Katsch – in einer exklusiven ARD/WDR Recherche auf. Der ehemalige Canisius-Schüler und Sprecher der Betroffeneninitiative "Eckiger Tisch" hat 2010 den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in Deutschland ausgelöst. Über dreißig Jahre blieben die Verbrechen seiner Täter, der Jesuitenpriester Peter R. und Wolfgang S. im Verborgenen. Erst 2010 werden ihre Taten am Canisius-Kolleg durch Matthias Katsch und seine Mitschüler öffentlich. Und dann? Nur so viel ist bislang bekannt: Beide Täter wurden nach 2010 in Chile gesehen. 

Der Missbrauch geht weiter

Weil die Aufklärung nicht voran geht, hat Matthias Katsch die Dinge nun selbst in die Hand genommen. Er ist nach Chile gereist und hat dort nach den Spuren seiner Täter und weiteren Opfern gesucht – und sie gefunden. Story-Autorin Eva Müller hat ihn dabei mit der Kamera begleitet. Die Recherche zeigt: Der zweite Haupttäter am Canisius-Kolleg, Wolfgang S., wohnt bis heute in Chile und hat dort einen Sportverein für Jugendliche gegründet. Er hat seinem ehemaligen Kollegen Peter R. von dort aus Jugendliche zum "Stipendium" nach Deutschland vermittelt. Während dieser Aufenthalte werden die Jugendlichen von Peter R. missbraucht.
Eine Rolle spielt auch das größte Sozialwerk Südamerikas: Christo Vive. Auch von hier aus brachen Jugendliche zu Priester Peter R. nach Deutschland auf, um bis zu einem Jahr bei ihm zu leben. Die Betroffenen sprechen in der ARD zum ersten Mal über Ihren Missbrauch durch Peter R. in Hildesheim, Berlin und Hannover.
Ein Film von Eva Müller
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Kommentare

Alexander Thomas am 17.10.2018 um 17:46 Uhr

Opfer vs. Täter vs. Opfer

Wenn Opfer zu Tätern werden, und sei es nur aus Verzweiflung, kommt vermutlich ein Beitrag wie dieser dabei heraus. Ohne Herrn Katsch zu Nahe treten zu wollen (ein Leid wie seines, ist mit nichts wieder gut zu machen): Ich gehe davon aus, dass auch ihm sehr wohl bekannt ist, dass sich zumindest Wolfgang S. (von ihm spricht Herr Katsch im Film immer noch liebevoll als "Wolli") schon lange nicht mehr in Chile aufhält, sondern als Familienvater in Deutschland lebt. Warum dann also die Suche vor laufender Kamera in Südamerika - Psychohygiene? Oder macht sich hier ein Opfer selbst zum Täter (mit Unterstützung von TV-Frau Müller), indem es verfolgt? In meinen Augen ist jeder dieser Fälle ein Fall für den Staatsanwalt und zwar im Zuge einer Ermittlung nach §129 StGB
Angelika Oetken am 16.10.2018 um 18:50 Uhr

Schuldumkehr 

Was Schwester Karoline Mayer im Film ab Minute 0:22:18 ausführt, spiegelt leider die Haltung wieder, von der nicht nur die katholische Kirche, sondern auch weite Teile der Gesellschaft geprägt sind. Der zu Folge die Verantwortung bei den Opfern und ihren Angehörigen liegt, Mädchen physische Annäherungen durch männliche Personen grundsätzlich entschieden abzuwehren haben, ggf. mit physischer Gewalt, wer von Tätern Geschenke annimmt, sein Einverständnis und seine Kooperation signalisiere und man sowieso über Missbrauchserfahrungen hinweg gehen solle. Ab Minute 00:25:01 sagt die Gründerin einer Hilfsorganisiation für benachteiligte Menschen: "Im Leben bauen wir nach vorwärts, integrieren es im Leben, drüber weg zu gehen, befreien uns davon". Ich habe mich gefragt, inwieweit Karoline Mayer da von sich selbst spricht. Wenn man für andere Menschen Sorge trägt, sollte die eigene Biografie soweit aufgearbeitet sein, dass man sich von TäterInnen distanzieren kann.
S.W. am 16.10.2018 um 1:05 Uhr

So mutig!

So viel Mut und Hartnäckigkeit , mit der Herr Katsch seine Recherche durchführt, wünsche ich allen Opfern, damit endlich Anklage und Gerechtigkeit stattfinden dieser Verbrecherorganisation gegenüber, die sich Kirche nennt. Ich danke für diesen aufklärenden ARD Beitrag!

Dazu die Stellungnahme von Cristo Vive Europa


LIEBE FREUNDINNEN UND FREUNDE VON CRISTO VIVE EUROPA,

Gabi Braun, Vorsitzende von Cristo Vive Europa – Partner Lateinamerikas e.V.
Mitte Oktober lief in der ARD eine Reportage unter dem Titel: „Meine Täter, die Priester“. Die Reportage hat uns tief berührt, die Darstellung von Cristo Vive und der Dienste von Schwester Karoline hat uns verärgert und verstört. Auf diese Dokumentation wollen und müssen wir reagieren. Wir können die getroffenen Aussagen so nicht stehen lassen, denn sie belasten und beschädigen die wertvolle Arbeit vor Ort in Santiago, Cochabamba und Cusco.
Das Engagement von Matthias Katsch und Anderer für die Aufklärung der unsäglichen und verbrecherischen Missbräuche in der katholischen Kirche ist schmerzhaft, richtig und bewundernswert! Dafür sind auch wir dankbar. Wir sehen allerdings die Arbeit von Cristo Vive und die Arbeit von Schwester Karoline falsch dargestellt.
Wir sind erschrocken und irritiert über die Aussagen auch und gerade von Schwester Karoline. Die Deutungen der Aussagen von Schwester Karoline in der Dokumentation bedürfen einer Einordnung. Davon sind wir nach vielen persönlichen Gesprächen überzeugt. Für uns sind Schwester Karoline und ihre Arbeit über jeden Zweifel erhaben.
1. Cristo Vive und der Missbrauch in der katholischen Kirche haben nichts miteinander zu tun. Einen inhaltlichen, organisatorischen und persönlichen Zusammenhang gibt es nicht. Im Gegenteil
2. Cristo Vive ist ein Ort der Befähigung, der Emanzipation, der Unterstützung und Begleitung. Unterdrückung und Missbrauch widersprechen dem Geist und dem Wirken von Cristo Vive. Dabei stand und steht Schwester Karoline immer an der Seite der Ärmsten der Armen. Nicht selten hat sich Schwester Karoline mit ihrem Engagement in Gefahr gebracht. Auch in Zeiten des Pinochet-Regimes. Cristo Vive wird sich auch weiterhin mit ganzer Kraft für die Menschen in Lateinamerika engagieren.
3. Unsere Motivation zum Handeln ist ein gelebtes Gottes- und Menschenbild. Dieses Menschenbild steht gegen ausbeuterische Machtstrukturen. Cristo Vive kämpft für eine offene, tolerante und moderne Kirche ohne Unterdrückung und Diskriminierung. Die Nachfolge Christi verpflichtet uns zu Solidarität mit den Schwachen.
4. Verheimlichung und Vertuschung dienen nur den Tätern. Daher stehen wir für einen offenen Dialog. Wir bieten Jeder und Jedem ein Gespräch über die Dokumentation, unsere Arbeit und unsere Beweggründe an. Dabei sind –ganz im Sinn der Opfer- Vertrauen und Vertraulichkeit besonders wichtig.
Ohne dass wir es ahnen konnten, ist Cristo Vive in eine schwierige Situation geraten, die unter Umständen die Arbeit von 50 Jahren gefährden kann. Dem wollen wir für die vielen Menschen, die von den Diensten von Schwester Karoline und allen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tagtäglich profitieren, entschieden entgegentreten. Wir hoffen, dass bald wieder die wichtige Arbeit vor Ort im Mittelpunkt stehen kann.
Im Namen der Verantwortlichen von Cristo Vive Europa,
Gabi Braun
Cristo Vive Missbrauch Priester

Dienstag, 23. Oktober 2018

Theater Bus in Chile

Ein tolles Projekt bei dem auch ein Bekannter dabei ist. Hier der Bericht aus condor.cl

«Wir sind ein Teil vom Armenviertel»

Diane Catani und Montserrat Roman (links) und Michelle Meneses: Die neunjährigen Mädchen besuchen seit zwei Jahren die von der Luxemburgerin gegründete Theaterschule.
Diane Catani und Montserrat Roman (links) und Michelle Meneses: Die neunjährigen Mädchen besuchen seit zwei Jahren die von der Luxemburgerin gegründete Theaterschule.

Diane Catani kam vor zehn Jahren nach Chile, um ihren Traum zu verwirklichen: Theaterkurse für Kinder in Armenvierteln, den chilenischen Poblaciones, anzubieten. Inzwischen machen bei Teatro Bus in Quinta Bella zehn Mitarbeiter und 30 Kinder mit. Die gebürtige Luxemburgerin finanziert die Theaterworkshops fast ausschließlich durch Spenden aus ihrer Heimat.

Von Silvia Kählert
Wie kommt eine junge Frau aus Luxemburg, dem reichsten Land Europas, ins Armenviertel in Santiago? «Als katholische Pfadfinderin war ich mit 18 Jahren das erste Mal in Recoleta. Damals habe ich schon mein Herz an Chile verloren», beginnt Diane aufgeschlossen ihre Lebensgeschichte zu erzählen. «Wir bauten einen Spielplatz vor dem Krankenhaus der Stiftung Cristo Vive auf. Viele Freundschaften mit Chilenen entstanden, die bis heute andauern.»
Gleich nach dem Abitur zog es die Zwanzigjährige wieder nach Chile: Sie machte ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Quinta Bella. Ihre Aufgabe war es, den Kindern nach der Schule bei den Hausarbeiten zu helfen. Damals lernte sie ihren chilenischen Mann kennen, der später mit ihr nach Deutschland zog. Nach dem FSJ absolvierte sie in Freiburg im Breisgau ein Sozialpädagogikstudium. Hier entdeckte sie nach Chile ihre zweite große Leidenschaft: die Theaterpädagogik für Kinder. Nach Studienabschluss trat sie zunächst ihre erste Stelle in einem Mutter-Kind-Heim bei Basel an.

Für den großen Traum ab nach Chile

«Vor zehn Jahren bekam ich dann eine Krise.» Die Luxemburgerin erklärt: «2008 feierte ich meinen 30. Geburtstag – und immer noch hatte sich mein großer Traum nicht erfüllt.» Im gleichen Jahr bot ihr die Musikschule Escuela Popular de Artes in der Población Achupallas von Viña del Mar eine Stelle an. Das war für Diane das Zeichen zum Aufbruch: «Ich brach quasi Hals über Kopf meine Zelte in Deutschland ab und zog mit meinem Mann und unserer ein Jahr alten Tochter an den Pazifik.»
Nach einigen Monaten stellte sie allerdings fest, dass bei dieser Stelle die Theaterpädagogik zu kurz kam. Auch ihr aus Santiago gebürtiger Mann wollte lieber wieder in die Hauptstadt zurück. Nach dem Umzug begann die Pädagogin zunächst an der Schweizer Schule Theaterkurse zu geben.
Auch die vier in ihrer Heimat gelernten Fremdsprachen kamen ihr nun zu Gute: Sie gab Deutsch- und Französischnachhilfe. Dennoch war die hartnäckige Frau nicht zufrieden: «Nach einem Jahr in Chile war ich immer noch nicht da, wo ich sein wollte.» Zufällig wurden die Räume des Kulturzentrums in Quinta Bella frei. «Ich packte die Gelegenheit beim Schopf», berichtet Diane. Sie bot während der Sommerferien im Januar 2010 den ersten kostenlosen Theaterworkshop an. 15 Kinder nahmen teil. Nach der Schlussaufführung der eingeübten Sketche fragten Eltern und Kinder: «Und wie geht es nun weiter?» Das war der Startschuss für ihr Projekt Teatro Bus in der Calle Karoline Mayer.

Teatro Bus für Kinder in Quinta Bella

Das Besondere ihrer Arbeit erklärt die Wahlchilenin so: «Wir sind ein Teil vom Armenviertel. Im Gegensatz zu den Theaterkursen bei der Municipalidad von Recoleta kümmern wir uns auch um die Lebensumstände der Familien.» Wenn ein Kind nicht zum Kurs kommt, dann geht sie zu dem Haus der Eltern. Sie erfährt auch, wenn ein Kind geschlagen wird. Dies sei die Realität hier, stellt Diane resigniert fest: «Ein großer Teil der Kinder in Quinta Bella wächst in sehr armen Verhältnissen auf und erlebt Gewalt tagtäglich. Der Konsum von Alkohol oder Drogen ist in vielen Familien Alltag. Besonders gefährlich ist Pasta Base. Dieses Abfallprodukt bei der Kokainherstellung macht stark abhängig.»
Diane erlebte selber eine tragische Erfahrung in ihrer Familie: «Mein älterer Bruder geriet als Jugendlicher nach und nach in die Fänge der Drogen und wurde heroinabhängig. Mit 26 Jahren beging er Selbstmord.» Lange habe sie nur unter Tränen darüber sprechen können: «Hilfe von außen ist eben nicht immer möglich.»

Friedlicher Umgang und Kreativität

Gerade darin liege der Sinn der Theaterworkshops, hebt Diane hervor: «Hier erleben die Kinder, dass ein friedlicher Umgang miteinander ohne Gewalt möglich ist. In diesem geschützten Raum können sie Kreativität und ein gutes Miteinander entwickeln.» Seit diesem Jahr gibt es darum zusätzlich einen Psychodrama-Workshop. Der Psychologe Nicolás Contreras nutzt Theater als Therapie für die Kinder.
Außerdem freut sich die Theaterchefin, dass Vilma Orellana, eine engagierte Mutter, dieses Jahr Vorsitzende des neu gegründeten Centro de Padres für Teatro Bus wurde: «Nur wenn wir die Eltern in unsere Arbeit miteinbeziehen, sind sie bereit ihre Kinder zu unterstützen. Und sei es auch nur, dass sie die Aufführungstermine nicht verpassen. Oder dass sie kleine Spenden zu Verkaufsaktionen beitragen. Oft reicht es gerade mal für ein Paket Zucker.» Nach den Kursen gibt es ein gemeinsames Abendessen mit Broten. «Manche Kinder haben wirklich Hunger, wenn sie hierher kommen», hat Diane beobachtet.
Zurzeit bereiten die zwei Theaterlehrer ein Stück zum Thema Integration vor. Auch unter den 30 Kindern gibt es drei aus Peru und ein Mädchen aus Haiti. Möglichst viele sollen bei dem Stück mitmachen: «Wir haben drei Workshops. Es sind die Sechs- bis Achtjährigen, die Neun- bis Zwölfjährigen und eine dritte Gruppe von Jugendlichen bis 16 Jahren.» Im Dezember wird das Stück «Martin libre por fin» aufgeführt: Es geht um einen eingesperrten Vogel, der die Freiheit sucht und dabei auf die Solidarität der anderen Vögel angewiesen ist.

Spenden sammeln in Luxemburg

«Teatro Bus kann nur aufgrund meiner Kontakte in Luxemburg existieren», erklärt Diane und betont. «Mir ist ganz wichtig, dass alle Mitarbeiter ein würdiges Gehalt bekommen, wenn auch nur ein kleines. Denn sie arbeiten in ihren Berufen und müssen auch von etwas leben. Genauso wichtig ist es mir, dass die Theaterworkshops für die Familien gratis sind.» Eine Summe von circa 30.000 Euro deckt die Ausgaben für ein Jahr.
Nur ganz gering waren bisher die Fördermittel vom chilenischen Staat, da sie von einem sehr komplizierten Wettbewerbssystem abhängen. Eine neue Idee ist nun, chilenische Unternehmen oder Privatpersonen zu finden, die als Paten den Kindern Kurse finanzieren.
Bis das klappt, fährt aber die engagierte Vierzigjährige weiter einmal jährlich für zwei Monate in ihre Heimat. Dann hält ihr seit 2011 neuer Partner, der Theaterlehrer Enri Díaz Vallejos, mit dem Team in Quinta Bella die Stellung. Gemeinsam haben sie mit der elfjährigen Lara und dem sechsjährigen Noah eine neue Familie gegründet.
In Luxemburg trifft sie alle Freunde und Vereine, die ihre Arbeit unterstützen. Dieses Netzwerk sorgte 2017 auch für den Kauf des lang ersehnten richtigen Theaterbuses: Damit können die Kinder ihre Stücke nun auf verschiedenen Plätzen der Población aufführen.
«Uns fehlt allerdings ein Probenraum mit Bühne», bedauert Diane Catani. Daher hat die Luxemburgerin immer noch einen großen Traum: «Der Bau eines Theaters mitten in Quinta Bella.»
Wer das Projekt unterstützen möchte, kann für den als gemeinnützig anerkannten Verein Teatro Bus spenden an:
Banco Estado
Corporación Cultural Teatro Bus
Rut: 65.097.903-6
Chequera electrónica nr: 277-7-006708-7
Mail: teatrobus.chile@gmail.com
Auf der Website www.teatrobus-chile.com sind auch Links zu kurzen Filmen über die Arbeit des Theaterteams mit den Kindern.

Chile, Theater Jorge Cristo Vive Karolina

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Bluetooth Mic Mik für iPhone

Ich habe schon lange danach gesucht und viel recherchiert, aber erstaunlicherweise lässt sich das nicht so einfach bewerkstelligen:
  • Es gibt günstige Mic, auch Lavalier Ansteck Mik
  • iPhone hat Bluetooth auch mit neuester Technologie
Aber irgendwie kommt das nicht zu sammeln.

Nun habe ich endlich eine Lösung gefunden:
  • Es braucht Film-App, die Bluetooth Mic / Mik Mikrofon unterstützen
Die native, sprich eingebaute Film App = Kamera App von iPhone verweigert das Bluetooth Mic. Ist dieses eingestellt und verbunden, wird es einfach ignoriert.

Aber es gibt Video Film App, die das können:
  • CerkaVecoder - kann aber sonst nicht viel ist aber gratis
  • Filmic Pro, 15 Fr., nennt sich bescheiden besten Film App. Kann viel in der Nachbearbeitung
  • Movie Pro, 6 Fr.
Ob die App vom Gimbal DJI go das kann, muss ich noch testen

Hier einige Videos dazu







iPhone bluetooth mic mik Mikrophon mit iPhone

Mittwoch, 10. Oktober 2018

T-Shirt vergrössern

Schönes T-Shirt zu klein? Herausgewachsen oder einfach dicker geworden...

Hier Anleitungen, wie man es ausbreiten kann

Super Ideen und gut illustriert.

T Shirt breit grösser

Montag, 8. Oktober 2018

Macul

2016 haben wir in diesem Stadtteil gewohnt: Villa Macul. Dort wird jetzt viel investiert und bald soll es in der heute schummrigen Metro so aussehen:



Ich hoffe, dass die vielen freien und wilden Marktständen dort immer noch Platz haben werden.

Chile Macul

Alleinstellungsmerkmal

Interessant: An einer Geburtstagsparty haben die beiden Brüder zu allen 70 Gästen eine „USP“ („unique selling proposition„) - Alleinstellungsmerkmal geschrieben.

Was wäre mein Alleinstellungsmerkmal?

Was in gewissen Branchen üblich ist, ist mir in der Kirche noch nie begegnet, dabei wäre ja gerade 1. Kor 12, 27ff mit dem Bild des einen Leib Christi und vielen Glieder prädestiniert um jedem Glied / Teil der Gemeinschaft ein besondere Aufgaben / Gabe / Alleinstellungsmerkmal zu zu sprechen.

Leib Christi Alleinstellungsmerkmal

Handpan Hang

Ich bin immer wieder fasziniert vom Instrument das ursprünglich Hang hiess und heute unter Handpan angeboten wird.

Dazu habe ich einen alten Blogeintrag Hang.

Nun war ich bei einem Anfänger Workshop bei Kate Stone in Süssen und konnte Handpan von Opsilon ausführlich testen.



In diesem wunderschönem Garten findet der Workshop statt. Hier spiel der Hersteller Rafael Sotomayor der Opsilon Handpan (sein YouTube Chanel)



Nun gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Arten, je nach Verwendung.
  • original Hang wird nicht mehr hergestellt
  • Opsilon ist eine professionelle Alternative
Meine Erfahrung nach dem Workshop: Ohne ein Probespielen würde ich nie ein Gerät kaufen und sei es noch so günstig. Man muss es hören und fühlen können.
  • Unter Steel Tongue Drums findet man einfache Handpan bei dem das Blech Zungeförmig eingeschlitzt ist. Diese sind oft kleiner und eigentlich nur mit Schläger schön zu bespielen

  • Mittlerweile gibt es auch digitale Handpan, die dann aber eine Anlage oder EBoom Voraussetzen und irgendwie wie ein Synthesizer klingen.




  • Zenko ist asiatisch angehaucht und es fehlen dort die üblichen Tonarten (ab 440€)
  • Billigversionen ab 140 Fr. - frage mich, ob das noch klingt (Auch bei Amazon, hier ist wenigsten die Zahlung sicher)
  • Ich bekomme noch einige Adressen in der Schweiz - Säuliamt und Appenzell
Hang Handpan Drum

Zoll Formalitäten

Eine grössere Menge über den Zoll nehmen:

Dazu braucht es Geschäftsformalitäten... Man kann also nicht einfach beim Deutschen Zöllner die Rechnung / Quittung abstempeln lassen, sondern man braucht einen

Ausfuhrschein

Wenn man diesen nicht hat, gibt es richtig administrativen Aufwand. Man muss zu einem Transportunternehmen im Gebäude neben dem Zoll und sich so einen Ausfuhrschein für 100€ in bar machen lassen. Dazu wartet man gut und gerne 1 Stunde (Will ja auch was kosten...)

Man kann den Ausfuhrschein auch online selber machen, wenn man alle Online Formulare schafft:


Naja.... Man bestellt dann lieber in der Schweiz, aber wenn es das nicht gibt, dann eben doch diese Mühe...

Zoll, Ausfuhrschein

Smugmug Galerie mit Vorschaubilder

Mein Kollege hat einen Trick aufbewahrt, wie man früher Smugmug Galerien mit Vorschaubilder einfügen kann. Das kann man heute nicht mehr offiziell machen. Hier seine Anleitung:

Einfügen von SMUGMUG-Gallerie in Bericht von Kirchenweb:
Videoanleitung unter:
  • Auf Smugmug-Gallery gehen, die eingesetzt werden sollte
  • Sich zuerst in diese Gallery einloggen
  • Album-key kopieren:
  • Unter irgendeinem Bild der Gallery auf das Signet "teilen" (Quadrat und Pfeil) klicken:
  • Im aufpoppenden «Share»-Fenster auf «Gallery» und unten «embeded» klicken und dann den ganzen Text im Feld kopieren (Mit «control-c» oder «cmd-c»)
  • Album-Key in Kirchenwebsite einsetzen:
  • Den kopierten Text unten an Text einfügen und daraus den «key» herauslesen (6 Zahlen und Buchstaben) kopieren:
  • Den key bei der eingefügten Befehlszeile (siehe 1) einsetzen:
  • Den aus smugmug kopierten Text wieder löschen
  • Speichern – fertig.

Smugmug Galerie Gallery

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Chile Süden

Hier eine Website die Eindrücke zum Reisen in den Süden von Chile gibt. Muss ich irgendwann einmal machen.

www.rutadelosparques.org



Chile Süden Tourismus Ferien


Angst vor Menschen in Armut

Aporofobia: lo que te molesta es que sean pobres.

Ein Beitrag auf Spanisch zur Angst vor Menschen in Armut.



Armutsphobie könnte man sagen.

Armut Angst Elend Elendsviertel Armenviertel