Montag, 28. April 2014

Shortcut

Einfach gute Tastenkombinationen für Mac. Wichtig ist die Definition

  • Shift = Grossbuchstabe
  • CTRL = Control, links neben ALT
  • ALT = auch Option Taste genannt
  • CMD = Command = auch Apfeltaste genannt, weil dort früher ein  Apfel stand, jetzt ⌘. Rechts neben ALT
Tastenkombination:
  • CTRL + CMD + v = Einfügen ohne Formatierung
  • ALT + SHIFT + F11 oder F12 = Lautstärke etwas leiser oder lauter
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Mittwoch, 23. April 2014

Fragen zu Ostern

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Auf welchen Tag fällt Ostern?

Dieses Jahr fällt der Ostersonntag auf den 20. April. Das ist ziemlich spät; der letztmögliche Termin ist nämlich der 25. April. Letztes Jahr kam der Osterhase dagegen schon am 31. März, 2008 sogar extrem früh: am 23. März. Dieses kalendarische Hin und Her hat seinen Grund darin, dass Ostern ein sogenanntes bewegliches Fest ist, das heisst, es fällt nicht jedes Jahr auf dasselbe Datum wie zum Beispiel Weihnachten.

Warum ist das so? Kreuzigung und Auferstehung Jesu, so überliefert es die Bibel, ereigneten sich während des jüdischen Pessach-Fests. Die junge christliche Kirche koppelte daher Ostern terminlich an Pessach. Da der jüdische Kalender den Frühlingsbeginn anders berechnet als der christliche, fallen heute Ostern und Pessach nicht mehr unbedingt zusammen. Zudem führten die westlichen Kirchen den Gregorianischen Kalender ein, darum weicht ihr Osterdatum von jenem der Ostkirchen ab.

Wann ist nun aber Ostern? Die Regel besagt: Es ist der Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Dieser fällt frühestens auf den 21. März – zumindest für die Kirche; astronomisch kann der Frühling auch schon mal am 20. oder gar 19. März beginnen. Damit ist der 22. März das frühstmögliche Datum für den Ostersonntag. Dieses Ereignis tritt freilich selten ein: Letztmals war es 1818, das nächste Mal wird es erst wieder im Jahr 2285 sein. Insgesamt gibt es vom 22. März bis zum 25. April 35 mögliche Ostertermine; am häufigsten fällt der Ostersonntag auf den 19. April.

Woher kommt das Wort «Ostern»?

In vielen europäischen Sprachen – die slawischen einmal ausgenommen – erinnert der Name für Ostern an das jüdische Pessach-Fest: Von Albanisch pashkët über Französisch Pâques und Niederländisch Pasen bis zu Italienisch Pasqua – immer steckt das aramäische Wort pas-cha drin.

Nicht aber im Deutschen und Englischen: Ostern und Easter stammen vermutlich vom altgermanischen Wort Austro für «Morgenröte» (verwandt mit lat. aurora und altgriech. Eos), das zugleich für die Himmelsrichtung Ostenund vielleicht auch für ein germanisches Frühlingsfest stand.

Oft ist zu lesen, Ostern sei von einer germanischen Frühlings- oder Fruchtbarkeitsgöttin namens Ostara abgeleitet. Deren Existenz ist jedoch eher zweifelhaft. Möglicherweise stand aber auch das Altnordische austr Pate: Es bedeutet «das Begiessen» und soll sich über das Taufritual mit Ostern verbunden haben, da früher vorzugsweise am frühen Ostermorgen getauft wurde.

Wieso gibt es den Ostermontag?

Ein wichtiges christliches Fest, das etwas auf sich hält, hat einen zweiten Feiertag. Das gilt für Weihnachten und Pfingsten, mithin erst recht für Ostern, das höchste Fest der Christenheit. Wenn man so will, sind die zweiten Feiertage dieser drei Feste aber nur der klägliche Überrest einer längeren liturgischen Festzeit, der sogenannten Oktav, die jeweils vom Hochfest bis zum folgenden Sonntag dauert.

Theologisch steht der Ostermontag wie der Ostersonntag ganz im Zeichen der Auferstehung Jesu. Am zweiten Feiertag steht aber die Erzählung der beiden Emmaus-Jünger im Zentrum: Auf dem Weg nach Emmaus gesellte sich der auferstandene Jesus zu ihnen, den sie aber erst am Abend erkannten, als er mit ihnen das Brot brach.

Wann auferstand Jesus?

Am Karfreitag starb Jesus am Kreuz; von den Toten auferweckt wurde er, wie uns die Bibel lehrt, am dritten Tag. Nach heutigem Verständnis wäre das erst der Montag, nicht der Sonntag. Was stimmt hier nicht?

Die christliche Zählweise folgt aber der damaligen jüdischen, die den Anfangstag einer Frist miteinberechnete. Zählt man den Kreuzigungstag mit, findet die Auferstehung ordnungsgemäss am Sonntag statt, der dann der dritte Tag ist. Auch die Angabe «nach drei Tagen», die im Markusevangelium vorkommt, ist eher als «innerhalb von drei Tagen» zu verstehen.

Allerdings kündigte Jesus selbst im «Zeichen des Jona» an, dass er dereinst drei Tage im Grab ruhen werde: «Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoss der Erde sein.» Diese Ankündigung steht in der Tat im Widerspruch zu einer Auferstehung am Sonntag.

Was ist das Osterlachen?

Fastenzeit und Karwoche waren eine ernste Angelegenheit für Klerus und Kirchenvolk. Die Frohbotschaft der Auferstehung Christi hingegen sollte fröhlich gefeiert werden. Ab dem 14. Jahrhundert förderten die Priester den Frohsinn am Ostersonntag: Der risus paschalis, das Osterlachen, schallte durch die Kirchenschiffe. Manche Priester gackerten wie die Hühner und zauberten Eier hervor, um das Volk in den Bänken zum Lachen zu bringen. Manche erzählten sogar schlüpfrige Anekdoten oder machten Handstände auf der Kanzel.

Die Reformation sah solches nicht gern. Martin Luther nannte es ein «närrisch lächerliches Geschwätz». Der freudlose Protestantismus und die Aufklärung trieben dem Kirchenvolk das Gelächter aus, und am Ende verstummte es auch bei den Katholiken. Einzig als artiges Schmunzeln überbrave «Ostermärlein» überdauerte es noch eine Weile.

Was bedeutet das «Kar-» in Karfreitag?

Das Geschehen, dessen die Christen am Karfreitag gedenken, ist kein fröhliches: Jesus, ihrem Glauben nach Gottes Sohn, wurde ans Kreuz geschlagen und starb. Die Trauer darüber steckt in der Vorsilbe «Kar-», die auf ein alt­hoch­deut­sches weib­liches Sub­stan­tiv zurückgeht: chara bedeutet «Trauer», «Busse»; das Verb charen «klagen», «trauern» (vgl. engl. to care).

Andere Sprachen umschreiben den Karfreitag – auch «Stiller» oder «Hoher Freitag» genannt – mit den Adjektiven «gut» oder «heilig»: Auf Englisch heisst der Tag Good Friday, auf Niederländisch Goede Vrijdag. In den eher vom Katholizismus geprägten romanischen Sprachen überwiegt dagegen «heilig»: Auf Französisch ist der Karfreitag der Vendredi saint, auf Italienisch derVenerdì santo.

Wie kommen die Eier ins Spiel?

Eier gelten von alters her als Symbol für Fruchtbarkeit. In China verschenkte man schon vor rund 5000 Jahren bunt gefärbte Eier zum Frühlingsanfang. Für Christen ist das Ei ein Symbol für die Auferstehung: So wie Jesus bei der Auferstehung sein Felsengrab öffnete, schlüpft neues Leben aus der Eierschale. Das zum Teil kunstvolle Färben der Ostereier kam im 12. und 13. Jahrhundert auf. Rotgefärbte Eier symbolisierten dabei das Blut, das Jesus für die Menschen vergossen hatte.

Die Verbindung von Ostern und Eiern hat möglicherweise eine weitere Ursache: Während der Fastenzeit war der Verzehr von Eiern verboten, so kochte man sie und bewahrte sie auf. Bis Ostern hatte sich dann eine Menge davon angesammelt.

Wie es dazu kam, dass schliesslich ein Hase die Eier brachte, lesen Sie im nächsten Abschnitt.

Was hat der Hase mit Ostern zu tun?

Sogar wer in Biologie einen Fensterplatz hatte, weiss genau, dass Hasen keine Eier legen. Verschiedene Theorien versuchen, die wunderliche Verbindung der Langohren mit dem Osterfest und den gefärbten Eiern zu erklären. So sollen ungeschickte Bäcker den Osterhasen unfreiwillig geschaffen haben, weil ihre traditionellen Osterlämmer aus Teig eher wie Hasen aussahen.

Als eierbringender Osterhase ist Meister Lampe ohnehin erst seit gut zweihundert Jahren zugange. Vorher waren andere Tiere dafür zuständig: In Sachsen, Bayern und Österreich hatte der Hahn die Eier gebracht, in Thüringen und im Elsass der Storch, in Hessen der Fuchs und in der Schweiz der Kuckuck.

Sicher ist, dass der Feldhase, Lepus europaeus, aufgrund seiner phänomenalen Reproduktionsrate schon seit eh und je als Symbol für Fruchtbarkeitherhalten musste. In der Antike war er eines der Tiere, die der LiebesgöttinAphrodite geweiht waren. Ebendiese ihm unterstellte Lüsternheit machte ihn aber lange der Kirche verdächtig, die in ihm den heidnischen Fruchtbarkeitskult verdammte und ihn als Anstifter zur Unzucht brandmarkte.

Was passiert mit den Schoggi-Hasen?

Um es gleich zu sagen: Unverkaufte Schoggihasen werden nicht recycelt – wohl aber das Gerücht, dass sie eingeschmolzen werden und dann in der Weihnachtszeit als Schoggi-Samichläuse wieder in den Regalen stehen. «Das ist ein Märchen, das jedes Jahr aufgewärmt wird», sagt Franz Schmid, Direktor des Branchenverbands Chocosuisse. Die Schoggihasen seien aufwendig verpackt; es wäre ein logistischer Alptraum und überdies unwirtschaftlich, sie wieder einzusammeln, zu transportieren, auszupacken und einzuschmelzen.

«Obendrein ist die Rücknahme und Wiederverwertung von Produkten, die im Laden standen, aus Gründen der Lebensmittelsicherheit nicht zulässig», erklärt Schmid. «Gleich nach Ostern setzt der Handel nicht verkaufte Hasen im Preis herunter und verkauft sie», so Schmid. «Aber auch Personalverkäufe oder die Abgabe an gemeinnützige Einrichtungen sind ein Thema.»

Warum findet der Cupfinal am Ostermontag statt?

Am Ostermontag findet im Berner Stade de Suisse der Cupfinal statt. Erstmals seit über 40 Jahren treffen wieder der FC Basel und der FC Zürich aufeinander. Alle drei bisherigen Spiele – 1970, 1972 und 1973 – gewann der FCZ. Die letzte dieser Begegnungen fand ebenfalls an einem Ostermontag statt, die beiden anderen jedoch an einem Pfingstmontag.

Tatsächlich war lange Zeit der Pfingstmontag das traditionelle Datum für die Austragung des Cupfinals. Doch der internationale Spielkalender vonFIFA und UEFA sowie die alle zwei Jahre stattfindenden Grossanlässe WM und EM, erklärt Daniel Eder vom Schweizer Fussballverband (SFV), führten dazu, dass man das Datum flexibel handhabt.

Von den letzten zehn Finalspielen wurden zwei am Ostermontag (2004 und 2006) ausgetragen, drei am Pfingstmontag (2005, 2007, 2013). Die restlichen fünf fanden an einem anderen Datum statt. Damit ist klar: Der Cupfinal wird nur selten am Ostermontag ausgetragen.

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... Ihre Haare mühsam aus der Bürste rausfingern. 

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... alle Hände voll haben. 


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Die Bilderbögen

Küstenmacher - mit dem Prädikat "der meist geklaute christliche Karikaturisten  - hat sich vom Pastor zum freischaffenden Karikaturisten entwickelt. Als Kirchen-Insider gelingen ihm seit Jahren immer wieder treffend-satirische, im wesentlichen kirchenfreundliche Darstellungen. Weitere Teilgebiete seines großen Schaffens bestehen in Kalendern, Lehrmitteln und Computerbüchern. Ich sammle vor allem seine Reihe »Bilderbögen«. Es gab 2 Sammelbände:


Von den einzelnen Bände sind fast alle noch über Amazon gebraucht erhältlich.

»Bilderbögen«-Bücher:

  • Himmlische Bilderbögen (1982)
  • Ach du lieber Himmel (1983)
  • Geistliche Höhenflüge (1986)
  • Ewige Jagdgründe (1988)
  • Die fromme Geisterbahn (1992)
  • Das himmlische Trallala (1995) (Musik-Special)
  • Das versenkte Kirchenschiff (1999)
  • KirchiColor (2002)

Andere Bücher:

  • Das christliche Computerbuch
    Noch aus den Anfangstagen der PCs, wird hier sowohl (damaliges) EDV-Grundwissen dargestellt als auch auf gemeindlichen Spezialbedarf eingegangen.
  • Simplify Your Life
    Extrakt aus mehreren hundert Ratgebern, mit dessen Hilfe man das eigene Leben entrümpeln und vereinfachen kann – teilweise mit verblüffend einfachen Tricks. Wärmstens zu empfehlen.

Außerdem:

Von Küstenmacher gibt es -zig weitere bebilderte Bände, die zumeist christliche Themen behandeln.

tiki Werner Küstenmacher Cartoon Karikatur

Donnerstag, 10. April 2014

Kirchen heute

Nachdenklicher Bericht zum gesellschaftlichen Trend der Kirchen aus dem Tagesanzeiger

Taufen, Hochzeiten und Bestattungen: Welche Angebote der Landeskirchen sich am besten halten können. Und in welchem Kanton es am meisten Konfessionslose gibt.
Die Dienste der Kirche werden immer weniger in Anspruch genommen. Bei den Hochzeiten ist der Einbruch dramatisch. 2012 haben sich 42’654 Paare in der Schweiz zivil das Jawort gegeben. Vor den Altar in einer katholischen oder evangelischen Kirche traten jedoch nur rund 9000 Hochzeitspaare. Lediglich jedes fünfte Paar (21 Prozent) in der Schweiz liess sich also auch kirchlich trauen. Vor 20 Jahren waren es noch rund 60 Prozent mehr, wie aus der Kirchenstatistik 2013 hervorgeht.


Bei den Taufen sieht es weniger düster aus. Bei 82’164 Geburten kam es 2012 in den beiden Landeskirchen immerhin noch zu 36’469 Taufen, einem Anteil von rund 45 Prozent – also fast jedes zweite Kind wurde getauft.

Beim Tod zeigen sich noch die meisten gottesnah – oder zumindest die Angehörigen. 76 Prozent der 64’173 im Jahr 2012 Verstorbenen wurden kirchlich bestattet. Hier liegen erstmals detaillierte Zahlen vor.

Die Landeskirchen verlieren stetig an Bedeutung. Laut dem Bundesamt für Statistik gehörten in der Schweiz 2012 rund 38 Prozent der römisch-katholischen Kirche und 27 Prozent der evangelisch-reformierten Kirche an. Mehr als jeder Fünfte war konfessionslos.

Die Zahl der Menschen, die der Kirche abschwören, steigt in der Schweiz rasant. 1960 lebten in der Schweiz lediglich 0,5 Prozent Konfessionslose. Im Jahr 2000 war es bereits jeder Zehnte. Schweizweit am meisten Konfessionslose leben im Kanton Basel-Stadt. 44 Prozent der Bevölkerung in dem städtischen Kanton geben an, keiner Konfession anzugehören. Dicht dahinter folgt Neuenburg mit 39 Prozent und Genf mit 36 Prozent. Einzig in Appenzell Innerrhoden und in Uri liegt der Anteil Konfessionsloser unter zehn Prozent.

Doch das Bedürfnis, Taufen, Hochzeiten oder Beerdigungen zeremoniell zu begehen, stirbt nicht mit der Abgabe der Konfession. «Für viele sind diese Rituale der Grund, nicht aus der Kirche auszutreten», sagt Reta Caspar, Geschäftsführerin der Freidenker-Vereinigung. Die schweizweit grösste Organisation von Religions- und Konfessionsfreien existiert seit über hundert Jahren und hat rund 1800 Mitglieder. 15 Freidenker sind mittlerweile in der ganzen Schweiz als Ritualbegleiter unterwegs. Sie begrüssen Mitglieder und Externe zeremoniell auf der Welt, verheiraten Paare und gewähren Verstorbenen das letzte Geleit. Dies ganz ohne Gebete, Psalmen oder das Wort Gottes.
Mit dem steigenden Bedürfnis hat sich in den letzten Jahren ein Markt für säkulare Zeremonien gebildet. «Wer im Internet nach Angeboten für ausserreligiöse Rituale sucht, wird sehr schnell fündig», sagt Caspar. Gerade beim Thema Heirat seien junge Paare zufrieden mit einer zivilen Trauung und ein paar schönen Worten in einer freien Zeremonie. Vor allem die Freiheit bezüglich des Durchführungsortes werde sehr geschätzt. Immer häufiger hört man von Hochzeiten im Grünen, am See oder an speziellen Orten wie der Masoala-Halle im Zoo Zürich.
Familiärer Druck bei Taufen
Grösser sind die Zweifel beim eigenen Kind. «Häufig lassen auch kirchenferne Eltern ihr Baby kirchlich taufen», sagt Caspar. Im Gegensatz zu Hochzeiten diene die Kirche bei Taufen nicht nur als Kulisse. Hier gehe es vielmehr um ein tiefes Bedürfnis, dem Kind nur Gutes auf den Weg mitzugeben, auch wenn man selber nicht daran glaube. Zum anderen spiele bei jungen Eltern, die katholisch sozialisiert sind, auch der familiäre Druck eine Rolle.
Am meisten Anfragen erhält die Freidenker-Vereinigung zum Thema Beerdigung. «Oftmals werden sich bei dieser Gelegenheit die Nachkommen darüber klar, wie fern sie sich von der Kirche fühlen», sagt Caspar. Das werfe bei vielen Fragen auf, die man diskutieren wolle. Vor allem beim Thema Tod wolle man schliesslich ehrlich sein. Doch wo wird der Vater oder die Mutter beerdigt, wenn man sich gegen eine kirchliche Bestattung entscheidet? «Jeder Mensch hat das Anrecht auf eine Beerdigung auf dem Friedhof», sagt Caspar. Die freie Zeremonie in der Abdankungshalle oder am Grab müssten die Angehörigen jedoch selber bezahlen.

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Montag, 7. April 2014

Bäumlistreichler Baumstreichler

Bäumlistreichler ist so ein Modewort geworden....

Hier eine nicht ganz nette Definition aus dem Blog http://mundmische.de/bedeutung/4175-Baumstreichler

Baumstreichler

... sind durchgeknallte Öko-Friedensapostel, die so sehr im Einklang mit der Natur zu sein meinen, dass sie sich z. b. aus Überzeugung kaum bis gar nicht waschen, nur noch barfuss laufen wollen und auch sonst nicht mehr ganz zurechnungsfähig wirken.

Hier im Internet dieses Zitat gefunden
Und diese Meinung vertrete ich nicht etwa, weil ich ein Bäumlistreichler bin, nein, diese Meinung vertrete ich, weil Menschen mit bedeutend weniger Besitztümern und Möglichkeiten als wir, so unglaublich viel glücklicher und reicher sind.
Zeit, dass wir den Bäumlistreichler rehabilitieren und zu ehren kommen lassen...





Bäumlistreichler Baumstreichler

Talentshow

Es gibt sie wie Sand am Meer, die verschiedenen Talentshow. Was wird aus all diesen Kandidaten? Immerhin: Ihre Gabe und Talent wird so einmal sichtbar. Schön, was für Talente die Menschen haben.



Junge mit Behinderung Handicap Komödiant Comedy

Helden

Wahre und stille Helden gibt es viele, aber man sieht sie kaum.



Kindness, Freundlichkeit,

Menschen mit Handicap

Unglaublich und bewegend, wie sich Eltern für ihre Kinder mit einer Behinderung aufopfern. Tag für Tag. Respekt.

Kinder die nicht aufrecht sein können, hat eine betroffene Mutter eine Lösung gefunden, die sie selber entwickelt hat und nun auch vertreibt. http://www.fireflyfriends.com

Hier ein weiterer Bericht über diese Stehhilfe.



Menschen mit Handicap, Behinderung, behindert

Sonntag, 6. April 2014

Erfindermesse 2014

Was ich so alles an de Erfindermesse in Genf 2014 aufgeschnappt habe...

Gefallen hat mir:


    • Torqway: Eigentlich ein Sagway mit Handantrieb
    • Zollstock, Meter mit Schublehre: Knakke
    Ausserdem gab es noch:
    • Endlos Cutter / Schneidegerät das nur geradeaus schneidet
    • App für Autisten: Daily Tasks, Trace & Share, Communications von True Coorporation
    • Motorische Übungen durch Simulation am Computer
    • Tisch mit Touchscreen: Inovi
    • Online streaming: Man fährt irgendwo (z.B. Zieleinlauf bei einem Wettrennen) durch und hat das gleich als Stream auf dem iPhone. http://www.irewind.com
    • Werbung auf einem Fahrrad Anhänger: AdBicy

    Erfindermesse Genf 2014 Erfindungen

    Wasservelo

    Wasser Fahrrad oder Velo - eine tolle Spinnerei ...

    Dieses Wasservelo hat mein Freund Stöff in Gedanken vor Jahren schon erfunden, nun ist aber schon auf dem Markt...

    Projekt Website
    Wie bei so vielen guten Ideen, ist das Geld nicht zusammengekommen. Hier die Starter Website, 50'000$ hätte er für die Produktion gebraucht, knapp 5000 $ sind zusammengekommen...






    Und viele andere Modelle hier auf Google....

    Kann in Küsnacht am Zürichsee hier gemietet werden.

    Wasservelo, Wasser, Fahrrad