Samstag, 25. Juni 2016

Inklusion

In letzter Zeit wird viel über die Integration von Menschen mit einer Behinderung gesprochen und auch viel getan.

Nun erlebe ich zwei positive Wendungen:

Vom Wort "die Behinderten" ist man schon länger über gegangen zum Adjektiv: behinderte Menschen, aber auch das ist einfach wie ein Stempel. So wurde dies abgelöst durch Menschen mit einer Behinderung, damit der Mensch im Vordergrund und nicht die Behinderung.

Aber immer wieder hört man als Beleidigung "bisch behindert", wie früher "du möngi". So ist das Wort Behinderung belastet. Man hilft sich mit dem englischen Wort Handicap, also Menschen mit einem Handicap. Der Begriff handicapierte Menschen tönt komisch.

Immer mehr höre ich nun den Begriff: Menschen mit einer Beeinträchtigung. Das tönt neu und unverbraucht. Hingegen tönt beeinträchtigte Menschen  komisch.

Es wird nun gefragt von wem eigentlich die Behinderung ausgeht? Ist ein Mensch im Rollstuhl behindert, weil er im Rollstuhl sitzt oder ist er behindert, weil die Umwelt, die Strassen, die Treppen und vieles mehr in behindern?

Seit einigen Jahren taucht der Begriff Inklusion auf. Noch wissen nicht alle was das bedeuten soll. Die einen tun sich nur schon schwer mit der Übersetzung, ganz zu schweigen mit dem Inhalt und der Stossrichtung.

Wikipedia definiert es so: Der Begriff Inklusion beschreibt in der Soziologie den Einschluss bzw. die Einbeziehung von Menschen in die Gesellschaft. 

Aus dem Heft "Incluyeme" der Fundation Proteccion y Descanso des Ministerio de Inclucion Enonomica y Social entnehme ich folgende Einteilung von Beeinträchtigung

  1. Physische Beeinträchtigung ist die Ursache die eine Bewegung der Beine, der Arme verhindert.
  2. Sensitive Beeinträchtigung: 
  3. Psychische Beeinträchtigung:
  4. Intellektuelle Beeinträchtigung: 

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