Montag, 8. Dezember 2014

Schlage stehen

Einige Gedanken aus dem Artikel des Tagesanzeigers:



  1. 1. Der Nach-dem-Geld-Kramer

    Sie kennen den Typ. Braucht ewig für den Zahlungsvorgang. Varianten sind: a) der Beim-Bezahlen-Geschichtenerzähler; b) der Sich-erst-an-der-Kasse-Entscheidende
  2. 2. Der Nackenhuster

    Steht gerne eng hinter einem.
  3. 3. Der Schlangensprenger

    Verpasst regelmässig den Aufrückvorgang, weil er zum Beispiel in sein Telefon starrt, wodurch riesige Lücken in der Schlange entstehen und jede Dynamik verebbt, was psychisch demoralisierend auf alle Menschen hinter dem Schlangensprenger wirkt.
  4. 4. Die Multitasking-Person

    Es ist inzwischen erwiesen, dass Multitasking ein Mythos ist. Das ist aber noch nicht bis zu jener Person vorgedrungen, die parallel zum Schlangestehen noch versuchsweise drei Kinder und einen Hund betreut sowie an einer Telefonkonferenz teilnimmt.
  5. 5. Der Vorstadt-Teenager am Telefon

    Nein, danke, wir wollen nicht wissen, was Saskia und Justin sich wieder Unglaubliches geleistet haben und wie die nächste Runde des «Bachelor» mutmasslich ausgehen wird. Nein. Danke.

    Queue Schlangenstehen

Keine Kommentare: